Hallo Anja! (mutatis mutandis)
Hallo Anja! (mutatis mutandis)
Eine Tellersprache der Gegenwart, der gegenwärtigen Konflikte; ohne Dekor; eine Tellersprache, die nur von denen verstanden werden will, die sie verstehen.
🤭
Brecht hätte auf den Tisch ein dialektisches Dinggedicht gedichtet.
Die erste Version ist aber auch gut. Formal sogar bemerkenswerter. Aber Zweitversionen machen erst das "Werk". So wie Relektüre, wiederholte Aufführung, Remake, "Studie nach..." etc.
www.youtube.com/watch?v=MsrG...
Das lässt sich mit Billy Bi kurieren (weil der Name auch so gut ist), oder halt mit Shakshuka natürlich.
youtu.be/VxlNxCriGy4?...
"Spielart", naja, okay, eher die Geschäftsgrundlage...
Naja so halb. Ich wollte bei aller üblichen hehe, der Sepp, Distanzierung nicht sehen, was immer schon sichtbar war und zur Geschäftsgrundlage einer Spielart der Geisteswissenschaft gehört: das Wetten auf den Zeitgeist.
Gumbrecht hat bei einer Kontrafunk-Talkrunde mit den üblichen Grusel"konservativen" die AfD ganz sonor und weltläufig ins demokratische Spektrum gelabert. Klar, ihr habt das alle kommen sehen. Ich Dummi bin überrascht und deprimiert.
(zunächst und zumeist)
We are corks on the ocean.
So wie die Zahl, die auf englisch "three" heißt.
Ein logischer Gegenstand, ja.
Binnendiffus und schwach außenbegrenzt könnte es sein, dass wir selbst es sind, die derart erleben. Immerhin!
Fun Fact: Kant ist der philosophische Begründer der Unvernunft, indem er zweifelsresistent gezeigt hat, dass das Ich lediglich ein abstraktes Objekt ist, mit dem Vorstellungen attribuieren werden können, ohne das sich aber auch in zerstreutem Bewusstsein vor sich hin amorpheln lässt.
Der Humor ist manchmal frei, oft aber herablassend und zur Herablassung einladend. Schwierig, aber gutes Material um den Unterschied zwischen Soundness und Leere zu verstehen.
Es soll reichen, dass es teuer und/oder programmatisch widerständisch ist. Gut nachvollziehbar: von Games und Songs verlangt schließlich auch niemand, dass sie zu denken geben. - Aber stimmt das überhaupt?
Der aktuelle Widerstand der Literatur und der Bildenden Kunst gegen autonomieästhetische Perspektiven begründet sich durch die Prekarität beider im medienästhetischen Gesamtangebot. Beide wehren sich gegen die Zumutung, geistreich sein zu sollen und möchten per se gelten.
Eine Spielart künstlerischer Verlogenheit, die anders als das Midcult-Schema funktioniert.
Alle wirklich interessanten Filme, die als "Ausstattungsfilme" gelobt wurden, sind interessant, obwohl, nicht weil sie alltagsmuseale Schauwerte animierten (Visconti z.B.). Ausstattung korrumpiert wirklich sehr oft (z.B. Scorsese).
Sahnekohlrabi mit Kartoffelpüree und Bratwurst.
Das deprimierendste Filmgenre ist und bleibt der "Austattungsfilm", weit vor dem ja schon selten erträglichen "Actionfilm". (Ich habe heute "Geliebte Köchin" gesehen, uff).
Der Staatsrechtler Christoph Möllers hat die Demonstrationen gegen Rechtsextremismus und für Demokratie als beispiellos in der Geschichte der Bundesrepublik bezeichnet. Er vermisse, sagte er im DLF, eine organisierte Reaktion der Bundesregierung. Bislang würden sich nur einzelne Politiker äußern.
Wenn man nahezu kostenfrei und unverbindlich mitteilen könnte, was man loswerden möchte.
Ein unterhydriertes Denken: zu süß, zu salzig, zu usw.
Gibt zwei neue Folgen. Es ist, wie so oft, bei Sloterdijk, auf die Dauer, in der Länge zu kulinarisch, zu schmatzend. Ein Dessert, kein Hauptgericht, und als Hauptgericht dann doch unerträglich.
Darf man Menschen, die bestimmte soziale Verhältnisse für natürlich halten, ein soziales Reglement zumuten, das dies verneint? Allerdings!
Wenn ich zu unserem Schafstall fahren möchte, buche ich den Ruf-Bus, ein Taxi eigentlich. Eigentlich müsste ich qua Taxi 50 € + bezahlen, aber mit Deutschlandticket fährt mich der Kollege umsonst durch die fränkische Schweiz.