Ich bin immer wieder erschüttert, wie wenig ganzheitlich an der obersten Spitze der deutschen Gesundheitspolitik entschieden wird...
www.aerzteblatt.de/nachrichten/...
"Wir brauchen eine andere Berichterstattung nach Wahlen"
www.deutschlandfunk.de/kolumne-ritu...
von @afelia.bsky.social
Die Überschrift ist trotzdem ziemlich drastisch. Es ist doch schon seit Ewigkeiten bekannt, dass es Risikogruppen gibt, bei denen jegliche Form von "Achtsamkeit" oder Entspannung kontraindiziert ist. Und PTBS und schizophrenieforme Störungen gehören dort eben dazu.
Das wiederholte Anhören von Material ist sehr wichtig. Allerdings ist wohl eine neuere Entwicklung, dies nur noch in therapeutischer Begleitung zu tun und nicht mehr als „Hausaufgabe“
Man wählt eine traumat. Sit und imaginiert bis zum intensivsten Punkt. Steigt dort aus und beginnt die gleiche Szene von vorn und beginnt dann am „schlimmsten“ Punkt mit der Umschreibung. Sehr wichtig ist aber der 3. Schritte der „Versöhnung“ mit dem traumatisierten Anteil.
#IRRT ist ne tolle Sache, wenn Menschen sich auf das Imaginieren einlassen können. Das braucht manchmal etwas Zeit.
Ich finde den Artikel auch sehr einseitig umschreibend. Um in der Zukunft "erfolgreich" zu sein, ist es oft einfach nötig, seine Vergangenheit zu verstehen. Es geht nicht darum, die Verantwortung an falsche Erziehung abzugeben, sondern bewusst verschiedenen Eigenschaften im Jetzt zu integrieren.
…den üblichen Antidepressiva, die in vielen Metaanalysen mittlerweile eine Wirksamkeit nahe dem Placebo nachgewiesen bekommen. Bei anderen Medikamente braucht es regelmäßige Spiegelerhebungen. Also brauchen wir dann doch wieder andere Ärzt*innen. Das Thema ist nicht leicht zu beantworten.
…Aber es fehlt mir an somatischem Grundverständnis, um Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auszuschließen (das fehlt leider auch vielen Psychiater*innen). Deshalb wäre es fahrlässig. Und von welchen Mitteln reden wir?…
Ich habe viele Jahre Erfahrung aus der Klinik, bevor ich mich selbstständig gemacht habe. Aus diesem Grund sind mir die gängigen Medikamente und Dosierungen bekannt. Es wäre also kein Problem Präparat X oder Y vorzuschlagen…