Was Habermas einem zumutet: ebenso leidenschafatlich wie nüchtern zu streiten für die Sache des Denkens und der Demokratie.
www.philomag.de/artikel/nach...
@fruechtl
Frankfurt School boy, originally from Bavaria; professor of philosophical aesthetics and cultural theory in Münster, later in Amsterdam (UvA); now retired and a citizen of Berlin. https://www.uva.nl/profiel/f/r/j.fruchtl/j.fruchtl.html
Was Habermas einem zumutet: ebenso leidenschafatlich wie nüchtern zu streiten für die Sache des Denkens und der Demokratie.
www.philomag.de/artikel/nach...
Wenn es die "Aufgabe des deutschen Rechtsstaats ist, die Freiheit zu beschützen, nicht, sie in vorauseilendem Misstrauen zu beschneiden", dann betreibt Minister Weimer Beschneidung der Freiheit, weil er ihr nicht vertraut.
Konsequent bleiben, liebe SPD!
Question: Who's "we" when he says "we make a lot of money"?
Erfreuliches Staunen: Der Bayerische Verfassungsgerichtshof weist Ministerpräsident Söder (CSU) in die Schranken, der sich gewohnt großspurig über das Grundgesetz und die Wissenschaftsfreiheit hinwegsetzen wollte.
www.spiegel.de/panorama/bil...
Die CDU tritt lieber vor dem "Kriegerdenkmal" am Hamburger Dammtor an: "Deutschland muss leben, auch wenn wir sterben müssen."
Hätte der Herr Minister mal besser nachgelesen: im Urteil des BVG aus dem Jahr 2000 zur Kunstfreiheit, dargelegt just am Punk-Song "Deutschland muss sterben". Als Antwort auf: "Deutschland muss leben, und wenn wir sterben müssen" (Kriegerdenkmal in HH) diekolumnisten.de/2018/12/28/d...
"Grün-links versifft" heißt es bei der AfD.
Die CDU ärgert sich offenbar grün und blau.
Beteiligen sich auch die Grünen @gruene.de / @monaneubaur.bsky.social an dieser obsessiven antisemitischen Gesinnungsschnüffelei?
Well, Lacan's arguments are very speculative, a kind of negative Hegelianism. More empirical psychological research would be helpful.
Özdemir hätte nicht nur den Heidelberger Philosophen Gadamer, sondern auch den schwäbischen Volksmund zitieren können: "Der Schelling und der Hegel / der Schiller und der Hauff / das ist bei uns die Regel / und fällt uns gar nicht auf."
Germany's coming to terms with the past ("Vergangenheitsbewältigung") is an open wound.
She herself is laughing at what she's saying.
Nun ja, der Artist in der Zirkuskuppel der Medienwissenschaft ist schon lange ratlos. Also nichts Neues unter der Sonne.
"Fiebertraum" würde ich Ihren Text nicht nennen. Im Gegenteil: sanftes Gleiten durch den kalten Winter in und um Schloss Elmau. Vorab gabs mal wieder viel Lärm um nichts, und dann war alles halb so wild?
"We're fools to make war." Listen. Again.
Stolz zu sein, wenn man auf jemanden tritt, der schon am Boden liegt? Mit Ehre hat das gar nichts zu tun, sehr viel aber mit einer nötigen Psychotherapie.
Erfolgreiche Politik gegen rechts braucht
- eine klare linke Kante (allerdings nicht bei den Schwaben),
- authentische Personen mit Feuer und Freude im Herzen
- und schließlich eine zeitgemäße mediale Präsenz.
Die Grünen in Deutschland @gruene.de müssen diesbezüglich noch viel lernen.
Oorlogsmythen
Das Traurige an der neuesten deutschen politischen Gedenkkultur ist, dass sie das Erinnern von innen her moralisch zersetzt. Die Antisemitismus-Wächter werfen sich hochmütig und zensurwütend in die Brust anstatt demütig bittere, zwiespältige Wahrheiten anzuerkennen.
... und mit derm, was Sie gesagt haben, haben Sie viele Menschen erreicht. Danke.
Die Schweiz und der Geist - das war noch nie eine innige Verbindung.
Mal wieder: moralisch gute Absichten, aber politisch erschreckend naiv.
The classical answer: nepotism - very common within the "noble" tradition (Marco Rubio) of "Western civlization".
So Athens is the origin, not Sparta.
(2) Aber im Falle einer Diskussion mit Faschisten hat es zur Folge, dass der formale Egalitarismus zur Falle wird.
Was tun? Man sollte die Falle in alltäglichen, privaten Diskussionen akzeptieren, aber ihr keine Rechtfertigung bieten, indem man sie in der medialen Öffentlichkeit ausstellt.
(1) Liberale Geister erkennen nicht, dass die Form der Diskussion zur politischen Falle werden kann. Diskutieren impliziert, dass man die inhaltliche Gegenposition formal anerkennen muss: Alle haben das gleiche Rederecht etc. Im Prinzip ist das gut.
Welch blauäugige Naivität. Dagegen die FAZ: "Rubio liefert Trumpismus pur".
Dagegen der Kommentar in der FAZ: "Trumpismus pur".
Mit Walter Benjamin ("Kunstwerkaufsatz") muss man pointierter von Faschismus als "Ästhetisierung der Politik" sprechen. Die Menschen sollen zu einem organischen Ganzen zusammengeschmiedet werden, zu marschierenden und schreienden Gruppen, und so "zu ihrem Ausdruck kommen".
Ältere Semester erinnern sich, dass der Literaturkritiker W.Boehlich schon 1968 den "Tod der Kritik" u. der dazugehörigen bürgerlichen Kultur verkündet hat. Die Online-Erregungskultur macht die Sache gewiss nicht leichter. Reich-Ranicki bietet übrigens eine interessante Verbindung zwischen beiden.