Carsten Schneider hat ja recht. Nur: Schöne Worte reichen nicht. Solange die SPD die fossilen Expansionspläne in der Regierung wiederstandlos mitmacht, ist ihr rhetorischer Einsatz für Mieter*innen, Klima und Sicherheit unglaubwürdig und folgenlos.
Carsten Schneider hat ja recht. Nur: Schöne Worte reichen nicht. Solange die SPD die fossilen Expansionspläne in der Regierung wiederstandlos mitmacht, ist ihr rhetorischer Einsatz für Mieter*innen, Klima und Sicherheit unglaubwürdig und folgenlos.
Altmaier-Delle 2.0 incoming.
Innerhalb von drei Tagen:
- verwirklicht die Union sich ihren langersehnten Traum, endlich Robert Habecks Erbe zu zerstören
- bestellt Katherina Reiche sich von RWE eine Vorlage für die Kraftwerksstrategie
- streichen sie die Förderung für Dachsolar.
WAS. ZUM. TEUFEL.
„Auch eine höhere Quote würde dem Klima insgesamt (…) wenig nützen. Das Biogas, das dann ins Gasnetz eingespeist wird, würde an anderer Stelle – etwa als Grundstoff für die Chemieindustrie – fehlen.“
Dabei müssten die anderen Sektoren die Klimaschutz-Lücke im Gebäudebereich schließen …
Wir haben es ja alle vermutet, aber spätestens mit Katherina Reiches neuen #Heizungsgesetz ist klar: Diese Union orientiert sich einzig an den Wünschen der Gaslobby.
Und die SPD will dem anscheinend genau gar nichts entgegensetzen.
Was wir auch gesehen haben: Bewegung bei dutzenden Staaten, die doch aus fossilen Energien aussteigen wollen, und das in einer Zeit, in der Trump & Putin ihre fossile Agenda durchdrücken wollen. Jetzt ist die Aufgabe, diese Energie zuhause, in der EU und überall sonst umzusetzen.
Klimakrise bekämpfen wollen, aber weiter fossile Energien zu fördern, funktioniert schlichtweg nicht. Diese Einigung ist alles, aber keine Antwort auf die Klimakrise.
Nach 29 Jahren Klimakonferenzen wird zum ersten Mal ernsthaft über fossile Energien diskutiert, natürlich tun die Petrostaaten alles dafür, ihr Geschäftsmodell am Leben zu erhalten. Jetzt ist der Moment alles dafür zu tun, dass sich die Zerstörung nicht durchsetzt.
Während in Brasilien die Klinakonferenz stattfindet, beschließt Schwarz-Rot mal so locker-flockig Fliegen günstiger zu machen und neue Gaskraftwerke zu bauen. Unglaubwürdigkeit und Destruktivität in a nutshell.
“Eine Gruppe von neun jungen Klimaaktivist:innen steht in einem Flur und hält Schilder mit Aufschriften wie ‘Fight for 1.5’, ‘Islands are sinking’, ‘Act now’ und ‘Raise climate targets not sea levels’. Sie wirken entschlossen und engagiert, einige rufen laut, andere halten die Schilder hoch. Die Szene vermittelt eine energische Proteststimmung bei einer Klimaveranstaltung.”
“Das Versagen der Industriestaaten ist skandalös: Zehn Jahre nach Paris sind wir auf dem Weg in eine 2,8° heißere Welt. Voller Katastrophen, überschwemmter Inseln, Dürren und Hitzewellen. Auf der COP braucht es jetzt echte Unterstützung für 1,5 Grad!” - @carlareemtsma.bsky.social auf der COP
Friedrich Merz spricht bei der Weltklimakonferenz und schafft es, den Ausstieg aus fossilen Energien KEIN EINZIGES MAL zu erwähnen. Die Planlosigkeit dieser Regierung ist unfassbar.
In den paar Sekunden dieses Videos hat Big Oil 250.000 Dollar Profit gemacht. Das ist nicht einfach eine Naturkatastrophe, das ist das Ergebnis zutiefst fossiler, menschenfeindlicher Politik.
Merz & Co wollen die EU-Klimaziele aufweichen?! Nicht mit uns 😡 In einem offenen Brief mit Wissenschaftler*innen fordern wir die Bundesregierung jetzt auf, sich für ein starkes Ziel von mind. 90% Reduktion bis 2040 einzusetzen & nicht noch zu verzögern!
👉 fridaysforfuture.de/offener-brie...
Alles normal hier und gar kein Problem.
Bei MDR Fakt bringt es unsere Sprecherin @carlareemtsma.bsky.social auf den Punkt: Wenn wir Akzeptanz für Erneuerbare Energien schaffen wollen, ist es absolut fatal wenn die Bundesregierung und Katherina Reiche den Ausbau torpedieren und Wind & Solar kleinreden!
Jede neue Gasbohrung, jedes Kraftwerk, jede Pipeline ist eine zuviel. Zusammen mit den Inselbewohner*innen von Borkum machen wir klar: Erdgas ist ein dreckiger Klimakiller und gehört gestoppt.
Lieber Friedrich Merz, niemand sagt, dass Deutschland allein allen Klimaschutz machen kann und soll. Aber als Industrienation mit historisch gigantischen Emissionen, als Unterzeichner von Paris sollten wir doch in der Lage sein, unseren klitzekleinen Beitrag zu leisten.
Bei der Debatte zum Haushalt spricht Lars Klingbeil von neuen Duschen im Schwimmbad und E-Ladesäulen, nur um am Ende Milliarden in die Taschen der Gaslobby zu schieben. Soviel zum Thema Zukunftsfähigkeit…
Halten wir einmal fest: Es ist der bis dato heißeste Tag des Jahres, von Barcelona bis Bayern werden Temperaturrekorde gemessen.
Und die Regierung plant neue Gasfelder, will Klimaziele aufweichen und subventioniert die Gasindustrie. WAS ZUR HÖLLE.
in der Menschen Jahrhunderte gelebt haben, auf die unsere Infrastruktur eingestellt ist, in der wir leben und leben können, viel zu eklatant. Und Politiker, die immer noch an fossilen Expansionsplänen festhalten machen klar: Es ist ihnen einfach egal. Was zur Hölle. (Ende)
ist jedes Lippenbekenntnis zu Klimaschutz, jeder noch so nette Hitzeaktionsplan sinnlos. Wenn nicht ganz konkret massiv Emissionen eingespart werden, ganz real fossile Projekte gestoppt werden, ist das Auseinanderdriften von klimatologischer Realität und der Realität, (8/x)
bestehenden Entschluss, die Klimakrise bestmöglich einzudämmen. Und dann ist das die Entscheidung für eine Welt mit mehr Fluten, mit Wasserknappheit, mit rationierten Lebensmitteln, mit Kreislaufkollaps – eine Welt, an die wir uns nicht mehr anpassen können. Und dann (7/x)
eine Hitzewelle, die so früh im Jahr kommt, wie niemals zuvor, Staatschefs fröhlich Klimaziele verscherbeln und neue Gasfelder eröffnen wollen, dann ist das nicht eine kleine technische Entscheidung oder politische Notwendigkeit. Dann ist das aktive Sabotage an dem (6/x)
ist eine Welt, die perspektivisch so viel ungerechter ist, dass wir uns das aktuell kaum vorstellen können. In der wir vor Entscheidungen stehen, die wir uns nicht zu träumen wagen (Wer bekommt Wasser? Wessen Krankenzimmer werden klimatisiert?). Wenn inmitten (5/x)
Egal wie hässlich Friedrich Merz Windräder findet und wie sehr Katherina Reiche ihre Freunde in der Gaslobby beschenken will: Es ist nicht einfach eine Entscheidung für ein bisschen mehr Profite im Gegenzug zu einer etwas wärmeren Welt. Diese etwas wärmere Welt (4/x)
an rationiertem Wasser, an kollabierenden Großeltern. "Neues normal" würde bedeuten, daran können wir uns anpassen, drauf einstellen, bald ist es das Übliche. Nur: Wir können uns nicht auf Lebensmittelknappheit, Wasserrationierungen und versagende Infrastruktur einstellen (3/x)
Während die Indikatoren dafür, was als "normal" gilt, sich verändern – also durchschnittliche Temperaturen und Anzahl Hitzetage steigen –, ist der neue Zustand alles andere als normal. Nichts ist normal an schmelzendem Straßenbelag, an verformten Weichen, (2/x)
Das Problem mit dem aktuellen Diskurs rund um Hitze und Anpassung: Es dominiert die Idee, ein bisschen wärmere Sommer seien jetzt das "neue Normal". Was auf der Zahlenebene stimmt, verkennt leider VÖLLIG die gesellschaftlich-ökologische Realität: Ein Rant. (1/x)
In Italien SCHMELZEN DIE STRASSEN gerade wegen der extremen Hitze, aber ja klar, das ist alles völlig normal und das gab es schon immer und wir können uns einfach bisschen anpassen, weil so schlimm ist es ja gar nicht.
Um es kurz festzuhalten: Lars Klingbeil will Gelder aus dem Klima- und Transformationsfonds – also das Geld, was daher kommt, dass es einen CO2-Preis auf u.a. Gas gibt – benutzen, um Gas wieder billiger zu machen? Das ist nicht nur klimapolitisch fatal, es ist schlichtweg dumm.