Alexander Kluge über Habermas’ Vermächtnis
Alexander Kluge über Habermas’ Vermächtnis
der Dritte im Spiel ist Michel Serres, aber auf jeden Fall als ausgeschlossen eingeschlossen; le parasite, la raison et le hazard, das macht doch ein schönes Trio
und dennoch: Habermas sah Vernunft, später Religion, wo Luhmann nur den Zufall sah
man weiß, dass die beiden sich lange Zeit gut verstanden haben, offenbar auch beim Tischtennisspiel. Kein Wunder: beide konnten mit Shannon auf den Auswahlbereich der aufdringlichen Botschaften schauen; das verbindet
Na, nicht übertreiben! Aber ein Philosoph der Kommunikation!
machen, nicht drüber reden
nichts am Verhältnis von Afrika und Europa ist unterhaltsam. Lasst uns ein Tanzstück dazu machen. Jessica Nupen auf der #Tanzplattform Dresden 2026 www.hellerau.org/2025-26/repa...
ganz zu schweigen von der Unterdrückung, Verfolgung und Ermordung der iranischen Bevölkerung durch das eigene Regime, versteht sich. Aber dafür gibt es den bewährten Begriff der #Tyrannei
die Kriegsführung der amerikanischen und israelischen Regierung gegen das Regime in Iran ist in einem Ausmaß zynisch, wie es durch keinen mir bekannten Politikbegriff gedeckt ist taz.de/Iran-Krieg/!...
man kann einen Berg (der Trauer) nicht gleichzeitig besprechen und erwandern: Claire Cunninghams großartige Songs of the Wayfarer/Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen auf der #Tanzplattform www.hellerau.org/2025-26/song...
man zeigt den Leuten, dass sie, stimuliert von einigen wenigen Trendsettern, mitmachen, und was machen sie, sie machen mit. Rimini Protokoll auf der Tanzplattform Dresden 2026 www.hellerau.org/2025-26/spie...
in der Staatsoperette Dresden wurde die #Tanzplattform Deutschland 2026 eröffnet. Stephanie Thiersch und Alesandra Seutin zeigen, skandiert von Kora und Rap, Leid, Trotz und Wut einer weniger exkludierten, als vielmehr in ihrer Interaktion hilflosen Menschheit www.hellerau.org/2025-26/unti...
das gilt ja dann auch für ihn selbst
die Maschine ist spätestens seit Descartes ein heuristisches Modell, man könnte sagen: damals emanzipativer Art; das gilt auch für die Kybernetik; Modelle liefern keine Ontologie und erst recht keine Phänomenologie
vielleicht sollte man Frau Nosthoff doch einmal daran erinnern, dass der Begriff der Maschine (eigentlich ebenso wie der des Menschen) ein Modellbegriff ist, um bestimmte Aspekte eines Phänomens beobachten zu können. Das macht Menschen noch lange nicht zu Maschinen, und umgekehrt auch nicht
Ki-generierte Version
Originalbild mit dem die KI gefüttert wurde
Die Forschungsministerin freut sich auf Insta darüber, dass jetzt "Porträts" von Frauen der Geschichte in ihrem Haus hängen. Nur: Die sind mit KI erstellt. Und schleifen die Gesichter der Frauen gemäß moderner westlicher Schönheitsideale glatt.
Was für ein irres Projekt
Z.B.
Weimers Sprecher sagt der F.A.Z.:„Wir wissen natürlich nicht, was konkret der Verfassungsschutz für Erkenntnisse hat.“ Nach dem „Haber-Verfahren“ ist das gar nicht „natürlich“ so. www.faz.net/aktuell/feui...
zu ihrem Verhältnis demnächst mehr in einem Buchforum auf @soziopolis
jetzt auch beim Autor
perfekte Wahl, viel Spaß!
Niklas Luhmann, Die neuzeitlichen Wissenschaften und die Phänomenologie, 1996
die Verführung steckt im Wörtchen „mit“ (eine Subjekt-Partner-Valenz, mit Weinrichs großartiger Textgrammatik der deutschen Sprache, S. 122)
Schlagzeile Welt: Mit Extremisten sollte man nicht kooperieren“ – Kretschmann warnt vor Linkspartei
Was ist das eigentlich für eine Strategie der Grünen in Baden-Württemberg, die CDU rechts überholen zu wollen? Und was ist das eigentlich für ein Bundesland, in dem das funktioniert?
yes, who would not like to?
Dirk Baecker erprobt in seinem neuen Buch eine soziologische Theorie digitaler Medien. Seine originelle Bestandsaufnahme der Digitalisierung führt uns mitten hinein in eine Verständigung der Gesellschaft über sich selbst – und mit einer neuen, »fremden Intelligenz«. Out now!
Claus Leggewie in der FR über die literarisch sehr ergiebigen Brecht-Tage 2026 in Berlin; über Hayeks Markttheorie und ihre Asymmetrie zwischen lokalem Wissen und globalem Nichtwissen als Blaupause eines Ökosozialismus wäre weiter nachzudenken bit.ly/4rnV2Of
man wird an Erwartungen gemessen, die man zu unterlaufen versucht