Die Länder müssen Verantwortung für echte Existenzsicherung übernehmen und diesen Wettlauf nach unten stoppen. In Koordination mit dem Bund muss die Sozialhilfe so gestaltet werden, dass sie Armut effektiv bekämpft. (8/8)
Die Länder müssen Verantwortung für echte Existenzsicherung übernehmen und diesen Wettlauf nach unten stoppen. In Koordination mit dem Bund muss die Sozialhilfe so gestaltet werden, dass sie Armut effektiv bekämpft. (8/8)
👤 Existenzsicherende Einkommen ermöglichen
Länder kürzen, streichen und sanktionieren bei sozialen Unterstützungsleistungen. Während der Bund positive Akzente zur Verhinderung und Beendigung von Wohnungslosigkeit setzt, entziehen Länder Betroffenen die Grundlage für leistbares Wohnen. (7/8)
Doch damit kann man sich nicht zufrieden geben. Um Wohnungslosigkeit zu reduzieren, muss der WOHNSCHIRM erhalten und ausgebaut werden. (6/8)
☂️ WOHNSCHIRM erhalten und ausbauen
Nach der Finanzkrise 2008 stieg die Zahl an wohnungslosen Menschen etwa um ein Drittel an. Es ist auch die Leistung des WOHNSCHIRM des @bmasgpkaut.bsky.social , dass der Anstieg nach den aktuellen Krisenjahren im Vergleich noch geringer ausfällt. (5/8)
Alle Maßnahmen, die Preise auch am privaten Wohnungsmarkt regulieren, sind willkommen. Um Wohnungslosigkeit zu beenden, braucht es aber auch Investitionen in leistbare Wohnsegmente und den Abbau von Zugangshürden für armutsbetroffene Menschen. (4/8)
In Innsbruck liegt der durchschnittliche Angebotspreis pro m² bei rund € 25, selbst in Wiener Außenbezirken kostet der m² durchschnittlich über € 17.
Eine alleinstehende Person in Innsbruck müsste damit etwa monatlich rund €1.000 für 40m² stemmen. Für armutsbetroffene Menschen nicht möglich.(3/8)
🏙️ Leistbaren Wohnraum schaffen und zugänglich machen
Viele wohnungslose Menschen sind vom kommunalen und gemeinnützigen Wohnbau ausgeschlossen und damit auf den privaten Markt angewiesen. Was das finanziell heißt, zeigt ein Preisspiegel der Plattform willhaben. (2/8)
Wohnungslosigkeit steigt weiter an - ein Plus von 1.500 an registrierten Menschen gab es in den letzten fünf Jahren. Es ist vor allem ein Zeichen der Wohnkrise.
21.073 Menschen als obdach- oder wohnungslos registriert. Dazu kommt eine hohe Dunkelziffer. Wie können wir diesen Trend umkehren? (1/8)
Jetzt ist es so weit! Ihr könnt ihr euch nun zur BAWO Fachtagung 2026 anmelden ➡️ bawo.at/fortbildung-...
Auch in diesem Jahr bietet das größte Fachtreffen der österreichischen Wohnungslosenhilfe einen Mix aus Arbeitskreisen, Exkursionen und spannenden politischen und wissenschaftlichen Beiträgen.
Selber schuld! Armut und die Leistungslüge
Dienstag 28. April 2026 bis Mittwoch 29. April 2026
Bildungszentrum St. Virgil / Salzburg
Jetzt anmelden!
#armutskonferenz #15armutskonferenz
"Wie kommt man von der Straße weg?", fragt uns @jetzt.at Mit guter Sozial- und Wohnpolitik für alle, sagt BAWO Geschäftsführer @xandi67.bsky.social
Ein starker Beitrag zu #HousingFirst, Kürzungen und einer Wohnpolitik, die für Menschen mit wenig Einkommen funktioniert: www.jetzt.at/artikel/sM31...
🗓️ Bitte Kalender zücken! Die BAWO Fachtagung, das größte Fachtreffen der Wohnungslosenhilfe in Österreich, findet heuer vom 4. bis 6. Mai in Graz statt.
Zahlreiche Expert:innen und Praktiker:innen kommen im Zuge der BAWO Fachtagung zu drei Tagen gemeinsamen Lernens und Austauschens zusammen.
Sozialsystem und Wohnungsmarkt müssen so gestaltet sein, dass die Wohnungslosenhilfe Wege aus der Wohnungslosigkeit bieten kann. Nur in der eigenen Wohnung sind Menschen sicher und können in Würde leben. Diese Kältetode sind ein Warnsignal. Wir dürfen Menschen nicht weiter aussperren. (7/7)
Wie schaffen wir es, dass sich alle Menschen in existenziellen Notsituationen im System der Wohnungslosenhilfe willkommen fühlen? Dazu braucht es Standards in Notschlafstellen, die den verschiedensten Krisensituationen aller obdachloser Menschen gerecht werden. (6/7)
Aber wir können uns nicht damit zufriedengeben, dass wir Menschen in akuten Krisensituationen dicht gedrängt neben dutzenden für sie fremden Personen unterbringen. Besonders für jene mit psychischen Erkrankungen sind solche Settings keine tragbare Alternative zur Straße. (5/7)
Oft hört man den Satz: ‚Niemand muss auf der Straße schlafen – wir haben genug Plätze in Notschlafstellen.‘ Ja, ein Platz im Warmen kann Leben retten und Notschlafstellen und Winterpakete tun das täglich. Das ist eine wichtige Leistung. (4/7)
Auf der Straße erleben Menschen dann oft Herabwürdigungen, Gewalt und Verdrängung. Es macht mich betroffen, dass wir als Gesellschaft vielen obdachlosen Menschen vermitteln: ‚Du bist nicht willkommen, zieh dich zurück. Auch, wenn das lebensgefährlich ist.‘ (3/7)
BAWO Geschäftsführer Alexander Machatschke:
„Dass zwei obdachlose Menschen auf Österreichs Straßen erfroren sind, macht betroffen und wütend. Wer obdachlos wird, steht plötzlich vor verschlossenen Türen – am Wohnungsmarkt, bei der Jobsuche, vielleicht sogar im eigenen Bekanntenkreis. (2/7)
Innerhalb weniger Tage sind zwei obdachlose Männer auf Österreichs Straßen erfroren. Das muss auch zum Umdenken führen, wie Hilfe für obdachlose Menschen gestaltet ist. (1/7)
Während die ärmere Bevölkerungshälfte zur Miete wohnt, fließen 4 von 5 Mieteuros an die reichsten 10 Prozent. Daher ist es wichtig, dass die Regierung gezielt die #Mietpreise niedrig hält und einen Fokus auf leistbare Mieten legt, sagt Wohnexperte @juenglingleo.bsky.social im Interview auf ORF2.
Rund 60% können gar nicht (erwerbs)arbeiten: Weil sie in Pension sind, eine chronische Erkrankung oder Behinderung haben, Kinder & Angehörige pflegen – od selbst Kinder sind. 8% arbeiten bereits, ihr Job ist aber derart miserabel,dass es nicht zum Leben reicht www.armutskonferenz.at/news/news-20...
➡️ Homes built from these funds need to be permanently accessible for those most in need. Austria’s model of municipal or limited-profit housing based on unlimited rental contracts can act as role model. (9/9)
💸 How funds for affordable housing will be distributed is vague. We still fear that member states might define “affordability” according to medium incomes and focus on funding private ownership. This would be wrong! (8/9)
‼️ Homelessness is criminalized in Hungary, our neighbor state. New financing possibilities for housing need to be coupled with conditions that recipient countries respect the Lisbon Declaration on Ending Homelessness, including refraining from discrimination against homeless people. (7/9)
What can be improved:
❓ There are no clear benchmarks when it comes to ending homelessness.
🚪 Member States need guidelines on housing policy measures which will unlock affordable homes for Housing First and reduce access barriers for those most in need. (6/9)
✅ There’s funding for affordable housing available: A total of €418 bn. will be provided from EU funds and a new European Investment Plan by EIB and national banks.
✅ Tools to deal with short-term rentals and uncovering speculation on the housing market are very welcome. (5/9)
✅ National and regional partnerships to end homelessness will be supported, so will the development of skills and knowledge on Housing First.
✅ Commissioner Jørgensen recognizes homelessness of EU mobile citizens as a pan European challenge. (4/9)
We very much welcome the European Affordable Housing Plan. Here is what we think it does well – and where it could be improved:
✅ The plan sees support for those most affected by the housing crisis – including homeless people – as a priority. (3/9)
Housing and social policy go hand-in-hand when combatting homelessness. Austria has taken good measures in building partnerships between limited-profit housing providers and homelessness via #HousingFirst. But more needs to be done so that affordable homes are available for those most in need. (2/9)
Welcome to Austria, Dan Jørgensen! Here, we take pride in our tradition of social housing. Yet, over 20.000 people are proof: Affordable housing alone will not solve #homelessness. (1/9)
@feantsa.bsky.social @roxanaminzatu.bsky.social @ec.europa.eu @andibabler.at @ludwigmichael.bsky.social