🚨 #JobAlert
👉️ Wissenschaftliche Geschäftsführung des Heine Centre for Resilient Democracy (HeiReD) an der @hhu.de
👉️ u.a. Expertise in #Demokratieforschung erforderlich
👉️ #unbefristet mit 100% TVL-E14
👉️ Bewerbungsfrist: 6.4.2026
👉️ Ausschreibung: karriere.hhu.de/index.php?ac...
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09.03.2026 14:14
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Der erste Satz gilt auch für jede andere Forschungstechnologie. Man denke an die sog. gebrauchsbasierte Korpuslinguistik, für die in Empirie und Theorie oft nicht existiert, wonach sich nicht elektronisch suchen lässt. Das gilt es ebenso kritisch zu reflektieren wie "KI" als Forschungsinstrument.
09.03.2026 13:39
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Vorlesungszeiten und Schulferien
Falls ihr an Unis beschäftigt seid oder studiert, nehmt euch bitte einen Moment für diese Umfrage zur Vereinbarkeit von Hochschularbeit und Familie.
limesurvey.uni-due.de/index.php/97...
09.03.2026 07:40
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... anderen Geistes- und Gesellschaftswissenschaften gemeinsam). Wer den Relevanzverlust jener und dieser beklagt, muss auch darüber reden.
08.03.2026 14:39
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... diskurstheoretischen Begriff wissenschaftlichen "Wissens" übernommen. Heute unterscheidet sie weder konsequent zwischen (Tun-)Können, (von diesem nicht gedecktem) Kennen und (von Handlungskompetenz gedecktem) Wissen noch zwischen bloßem Meinen und begründetem Wissen. (Das hat sie mit...
08.03.2026 14:37
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Dass die Sprachwissenschaft mit Chomskys Mentalismus einen handlungstheoretisch komplett undifferenzierten Begriff des (grammatischen) "Wissens" übernommen hat, hat sie nachhaltig beschädigt. Zu allem Überfluss hat sie an anderer Stelle einen relativistischen...
08.03.2026 14:37
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Ich würde mir einen Journalismus wünschen, der Willens und in der Lage ist, bei solchen Leuten mal Kontra zu geben, anstatt immer nur die Plattform für die Promotion fürs aktuelle Opus bereitzustellen.
08.03.2026 08:16
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Diffusion ins Beliebige. Vielleicht ist die Forderung nach Abschaffung seines eigenen Fachs tiefenpsychologisch auch eine Form der Selbstbestrafung.
08.03.2026 06:50
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WAMS: Sie schreiben, die Geistes-wissenschaften hätten Ende der 1990er von Google kaum etwas mit-bekommen. Das gelte auch für die aktuelle KI-Revolution. Was bedeu-ten diese Entwicklungen für die Geisteswissenschaften?
GUMBRECHT: Die schiere Tatsache, dass die Zahl der Studenten, die welt-weit geisteswissenschaftliche Veran-staltungen an Universitäten belegen, seit 2000 um fast 50 Prozent gesun-ken sein soll, lässt sich nicht ignorie-ren. Das ist aber nicht das Ende der Welt. Ich kann mir vorstellen, dass durch die Entlastung von der Wissensaneignung, die der „Google-Moment" mit sich bringt, die Performance, die man von einem Geisteswis-senschaftler erwartet, heute eine andere ist.
WAMS: Welche ist das heute?
GUMBRECHT: Ich hatte vor einem halben Jahr ein ausführliches Gespräch mit dem Stanford-Präsidenten. Er fragte mich, was er mit den Geisteswissenschaften machen soll. (...) Im Moment gibt es zu vie-le Geisteswissenschaftler und zu viele geistes-wissenschaftliche Pflichtkurse in Stanford. Auch, weil nicht alle Kollegen brillant und charismatisch sind, wirkt das abschreckend auf Studenten. Die fragen sich: „Warum sollen wir jetzt die Plejade-Poeten lesen?"
WAMS: Was war Ihre Empfehlung an den Präsidenten?
GUMBRECHT: Besser wäre es für eine Uni-versität wie Stanford, für 14.000 Studenten 20 Geisteswissenschaftler zu haben, die mög-lichst alle charismatisch und Superstars sind. Wir haben einen großen Kunsthistoriker, Ale-xander Nemerov. Wenn er über Jackson Pol-lock redet, dann möchte man sofort ins Mu-seum gehen und Kunsthistoriker werden. Ich denke, dieses Erleben von Kultur über eine Art von Performanz sollte weiter Teil der Bil-dung sein.
WAMS: Und was nicht?
GUMBRECHT: Das in meinen Ohren und Au-gen schon immer etwas absurde Kompositum der Geisteswissenschaften sie waren ja nie Wissenschaften im Sinne der Naturwissen-schaften und dieses Angeben mit großen Wissensbeständen und Handbüchern, die ihre Berechtigung hatten zu ihrer Zeit, wird ver-schwinden.
Sepp Gumbrecht empfiehlt heute in der WAMS die Abschaffung von Geisteswissenschaftlern, die nicht wie er sind.
08.03.2026 06:43
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Koketterie war ihm nicht fremd.
07.03.2026 10:19
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Keine Panik, die Geltungsdauer jeder neugeschriebenen Menschheitsgeschichte ist in der Regel <50 Tage.
07.03.2026 09:23
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I've actually already engaged in "abseiling" back in the 90s, in the Ardeche valley.
04.03.2026 17:43
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Noam Chomsky in den Epstein Files: Was bleibt vom Werk des intellektuellen Linguisten?
Die freigegebenen Akten zeigen es: Noam Chomsky hielt bis zuletzt zu seinem Freund Jeffrey Epstein. Was bleibt jetzt von seinem Ruf?
"Chomsky revidierte seine Lehre [Generative Grammatik — SK] in mehreren Durchgängen, bis der Traum der Linguistik, zu den exakten Wissenschaften zu gehören, in den Neunzigerjahren in den Kellern und Grotten des akademischen Betriebs verschwand."
Haha-Moment, ansonsten wohlfeile Personenkritik.
03.03.2026 06:31
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Isso.
01.03.2026 16:08
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... Aber sobald der Kompetenzausbau im Geistigen als Wert eigenen Handelns erst einmal im Hintertreffen ist, führt dann ein nicht-katastrophischer Weg zu ihm zurück?
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28.02.2026 06:49
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... (Sich selbst durch Konfrontation mit dem Überfordernden zu kultivieren, ist etwas anderes als die Marktlogik unterworfene Selbstoptimierung.) Wir erleben hier eine tiefgreifende, von Big Tech vorangetriebene Werteverschiebung in Richtung einer ethischen und geistigen Primitivierung. ...
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28.02.2026 06:49
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... aufseiten von Kunden, Studierenden, Bürgern etc. Die geistige Überforderung wird als Zumutung begriffen, wenn nicht gar als Affront (vorläufiger Endpunkt: Trumpismus). Dabei ist sie die Grundbedingung der Selbstkultivierung und diese wiederum die einer liberalen Gesellschaft. ...
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28.02.2026 06:49
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"Bezos wolle dem Leser [der Washington Post] keine Irritationen zumuten, sondern Kundenwünsche erfüllen." (FAZ heute, Beitrag von Steffen Martus)
Das verweist auf ein größeres gesellschaftliches Problem, dem ich sogar täglich im Unibetrieb begegne: Der Verweigerung von Kompetenzausbau...
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28.02.2026 06:49
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Ich fürchte, nur teilweise.
27.02.2026 17:32
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Seit man in Bus und Bahn einsteigt, ohne die drinnen zuerst rauszulassen.
27.02.2026 17:16
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Zwei Kamele auf der Weide
Zwei Kamele auf der Weide
Hier zu Hause: Diese beiden Kamele stehen auf einer mittelhessischen Weide neben dem Friedwald, in dem der Philosoph Peter Janich ruht.
26.02.2026 15:58
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Aber wenns jemand anderes bezahlt hat, gehts? Wieso? (Nicht, dass es bei mir anders wäre.)
26.02.2026 15:29
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Und das dann in zehn Jahren wegwerfen.
26.02.2026 15:24
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Man muss die Psychologie nicht so szientistisch missverstehen, wie sie sich selbst missversteht.
26.02.2026 12:09
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Das würde ich so nicht sagen. Da steht viel Bedenkenswertes drin. Ich glaube nur, die Behauptungen infolge experimenteller Studien gelten in vielen Fällen unter stärker eingeschränkten Bedingungen, als es im Buch dargestellt wird.
26.02.2026 12:04
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Pro möglichen Gesichtsausdruck einen, würde man den Affen wünschen.
26.02.2026 09:37
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Glaub, er ist kein Hegelianer.
26.02.2026 09:34
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Stimme zu. Gleichzeitig glaube ich, dass sich selbst bewegende Maschinen in der Anfangszeit einen besonderen Horror hatten. Ich kann mich an die Geschichten meiner Großväter erinnern, was die frühen Traktoren für lebensgefährliche Höllenmaschinen waren.
26.02.2026 09:25
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Lieber Schädel zertrümmert bekommen von Pferdefuhrwerk oder jämmerlich zugrundegehen an Strahlenkrankheit?
26.02.2026 09:17
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Ich denke sofort an Pierre Curie, den armen Mann von Marie Curie.
26.02.2026 09:13
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