Ab sofort ist unsere kritische Rezension zum neuen Post-COVID Manual bei Socialnet abrufbar. Danke an @privilegienschreck.bsky.social @buechnerronja.bsky.social und @sonjahannibal.bsky.social für die Zusammenarbeit.
Ab sofort ist unsere kritische Rezension zum neuen Post-COVID Manual bei Socialnet abrufbar. Danke an @privilegienschreck.bsky.social @buechnerronja.bsky.social und @sonjahannibal.bsky.social für die Zusammenarbeit.
Wenn ich in den Raum werfe, ob es sich bei Medical Gaslighting auf einer theoretischen Ebene um Feminizide handeln könnte, dann denke ich ganz praktisch auch an die an ME/CFS verstorbenen Frauen, die ich selbst kannte.
Wie Jana, Judith oder Sarah.
Und ich habe Angst, irgendwann die nächste zu sein.
Was ich als Frau an Benachteiligung erlebt habe, ist NICHTS im Vergleich zu dem, was ich als Mutter einer kranken Tochter erlebe
- mit einer Krankheit, die vor allem Frauen betrifft und massiv psychosomatisiert und marginalisiert wird.
#InternationalWomensDay2026 #MECFS
„Die FDP Baden-Württemberg ist der einzige FDP-Landesverband, der noch nie an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert ist.“
Wer repariert den Wikipedia-Artikel über des Landesverband von Theodor Heuss de.wikipedia.org/wiki/FDP_Bad...
Screenshot mit ua „Dir historische Schuld Deutschlands gilt in dieser - oft Postkolonial geprägten - Sicht als überbewertet und der auch hierzulande wieder zunehmende Antisemitismus als nebensächlich“
Eine Batterie von Spiegel-Journalist/innen schreibt weiter an der Legende, ‚die Postkolonialen‘ hielten die historische Schuld Dtlds für „überbewertet“ und Antisemitismus für „nebensächlich“
www.spiegel.de/kultur/strei...
Was war Sozialdemokratie
morgen frauentag aha ich hoffe mein internet fällt aus
schon fast 1 stunde frauentag also ich merk noch nix
Ich dachte immer, dass die größten antikapitalistischen Gesten, die es noch gibt, mit Liebe zu tun haben, besonders mit Liebes-gedichten: Ein Liebesgedicht zu schreiben und es der Person zu geben, die du begehrst, empfand ich als radikal widerständig. Aber jetzt sehe ich, dass ich mich geirrt habe. Aufeinander und auf sich selbst achtzugeben, ist der antikapitalistischste Protest, den es gibt. Die Verletzlichkeit und Fragilität und Prekarität von einander ernst zu nehmen und anzuerkennen, uns zu unterstützen, anzuerkennen und zu stärken. Einander zu beschützen, Gemeinschaft zu kreieren und zu praktizieren. Eine radikale Verwandtschaft, eine Gemeinschaft wechselseitiger Abhängigkeit, eine Politik der Care. Denn wenn wir alle einmal krank sind und das Bett nicht verlassen können, werden wir unsere Geschichten von Therapien und Trost teilen, Selbsthilfegruppen bilden, voreinander Zeugnis von unseren traumatischen Geschichten ablegen, der Fürsorge und Liebe zu unseren kranken, schmerzenden, teuren, empfindlichen, phantastischen Körpern Vorrang einräumen und niemand wird da sein, der*die zur Arbeit gehen kann und dann wird der Kapitalismus vielleicht endlich zu seinem dringend benötigten, längst überfälligen und verdammt großartigen Halt kommen. Rosa markiert ist der mittlere Teil des Auszugs: Aufeinander und auf sich selbst achtzugeben, ist der antikapitalistischste Protest, den es gibt. Die Verletzlichkeit und Fragilität und Prekarität von einander ernst zu nehmen und anzuerkennen, uns zu unterstützen, anzuerkennen und zu stärken. Einander zu beschützen, Gemeinschaft zu kreieren und zu praktizieren. Eine radikale Verwandtschaft, eine Gemeinschaft wechselseitiger Abhängigkeit, eine Politik der Care.
Und auch noch mal: der berührende Auszug aus SICK WOMAN THEORY von Johanna Hedva (kenne ich wie so Vieles nur dank @privilegienschreck.bsky.social) 🫂💗
Powerpoint Folie mit der Überschrift: Alles ganz schön schlimm, was ist nun also zu tun? •primäre und sekundäre Psychologisierung von Long COVID, Post Vac & ME/CFS zurückweisen, denn Entstigmatisierung funktioniert bei diesen Erkrankungen über ‘Ent-Psychologisierung’ •sich bewusst machen, dass es im Diskurs nicht nur um Wissen geht, sondern auch um Macht, Deutungshoheit, Sexismus, finanzielle Interessen… •ein paar konkrete Vorschläge zur Entstigmatisierung: •den Betroffenen zuhören, Glauben schenken, ihre Wahrnehmung nicht in Frage stellen, kein Relativieren (Stichwort Selbststigma) •Prävention! Masken und Luftfilter sind sichtbare Entstigmatisierungs-Maßnahmen und Zeichen der Solidarität mit den Betroffenen •Biomedizinische Forschung fördern •Verpflichtende Betroffenenbeiteiligung an Forschungsprojekten •Verpflichtende Fortbildungen für Gutachter*innen und Ärzt*innen Oben auf der Folie sind die Logos der Universität und der Uniklinik Leipzig, rechts vom Text ist ein Sticker vom Berlin Buyers Club abgebildet, mit der Aufschrift: Ich vermisse Lachen Ich vermisse Duschen Ich vermisse Essen Ich vermisse Tanzen Ich vermisse Reisen Ich vermisse Freiheit Ich vermisse Musik Ich vermisse dich Ich vermisse mich Ich habe ME/CFS
Long COVID & ME/CFS are feminist issues - heute und an allen anderen Tagen auch ✊🏻
Zum feministischen Kampftag lasse ich euch noch mal meine Abschlussfolie von meiner letzten Präsentation hier. Ist ja nicht so, dass es keine Lösungen geben würde…
Wir leben in einer Zeit, in der das traditionell liberale Flaggschiff Deutschlands über den völkerrechtswidrigen Krieg eines antidemokratische Imperialisten, der sich einen Dreck um die Menschen im Iran schert, ein Pro und Contra macht.
Das Bild zeigt Kathi, als sie noch gesund war.
Worte, von denen ich (Johanna) niemals dachte, sie verfassen zu müssen, und die ich nun in tiefer Trauer niederschreibe. Kathi ist heute Mittag von uns gegangen. Kathi war ein absoluter Freigeist und hat sich - obwohl sie so unbedingt leben wollte - den Wunsch, wieder frei zu sein, selbstbestimmt erfüllt. Nach jahrelangem Leiden in Dunkelheit ist sie heute in den strahlend blauen Himmel gezogen und wird ab jetzt auf eine andere Art und Weise bei uns allen sein. Mit ihre letzten Worte waren, dass sie ihre Freund:innen liebt und sich wünscht, dass wir unser Leben in vollen Zügen leben und genießen. Freu dich nicht zu spät RIP Kathi 03.03.2026 Quelle: https://www.instagram.com/p/DVbgh4JAnUP/?img_index=1&igsh=am12NjhwdWhobHUx
🖤 RIP Katharina †3.3.2026 🖤
Wieder hat ME/CFS ein hoffnungsvolles Leben für immer zerstört. Kathi ist für immer eingeschlafen, erlöst von ihren unbeschreiblichen Qualen.🦋
Am 11. Nov. strahlte RTL den
nachfolgenden Bericht über die schwerst an ME/CFS erkrankte Kathy aus.
www.rtl.de/news/me-cfs-...
In Vorbereitung auf den 8. März und anlässlich Kathi, einer jungen ME/CFS-erkrankten Frau, die gestern starb, werfe ich die Frage in den Raum, wie viele FLINTA* wohl jährlich an Folgen von Medical Gaslighting sterben oder vermeidbar Gesundheitsverlust erleiden? Ich würde gerne Forschung sehen.
Ausgedrucktes Bluesky-Posting von @schrillmann.bsky.social, auf Bürotür mit Klebestreifen: „die Existenz von Deutschlandfunk Kultur impliziert die Existenz von Deutschladfunk Natur“
Klebestreifen auf Öl auf Leinwand auf Bürotür @schrillmann.bsky.social
Progressiv steigende Gesundheitskosten bei Long COVID über fünf Jahre
»Entgegen der Annahme einer postakuten Genesung ist Long COVID mit stetig steigenden Gesundheitskosten über fünf Jahre verbunden. Diese werden primär durch eine zunehmende Inanspruchnahme von …
Vor ein paar Tagen begann meine Bauchmuskulatur im Sitzen zu schmerzen - ich habe es ignoriert.
Dann begannen die Waden zu schmerzen und zu faszikulieren - ich habe es ignoriert.
Gestern begann meine Rückenmuskulatur zu zucken - ich habe es ignoriert.
Bei mir sind das alles Anzeichen für
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Yesterday, those who teach Intro to Sociology at Florida colleges (as opposed to universities) received a ready-made curriculum from the state and were ordered to teach it.
Yes, you read that correctly. The *state* is enforcing a curriculum on college profs, complete w/ the following restrictions:
ICE bereitet sich offenbar auf eine Offensive in New York vor.
www.wired.com/story/ice-ex...
die Existenz von Deutschlandfunk Kultur impliziert die Existenz von Deutschlandfunk Natur
Rubios Rede ist nur im Ton charmanter als die von Vance vor einem Jahr. Ihr ausdrückliches Programm ist ein neuer Imperialismus im Zeichen von white supremacy. Mehr hier von Stephan Detjen 🎧👇🏾
Werbung für ISD "Black History Month" Veranstaltung in Berlin mit Bildern von Sharon Dodua Otoo, Fabienne Mahwane und Umschlag des Buches: "So, in etwa, ist es geschehen" Die Lesung findet am Dienstag, den 24. Februar um 18:00 Uhr statt Ort: EOTO-Bibliothek, Togostr. 76, 13351 Berlin Keine Anmeldung nötig. Beschreibung der Veranslaltung: Sharon Dodua Otoo liest erstmals aus ihrem noch unveröffentlichten Roman "So, in etwa, ist es geschehen" vor. Moderiert von Fabienne Mahwane sprechen die beiden über Schreiben als politische Praxis, über Verantwortung und Wut und darüber, was sich verschiebt, wenn Schwarze Figuren erzählen.
☝🏾Heads up!
Im Rahmen von #BlackHistoryMonth organisiert von den wunderbaren Menschen bei @isdberlin.bsky.social werden Fabienne Mahwane und ich eine "sneak peek" in meinem neuen Roman geben. Lesung in deutscher Lautsprache, Ort rollstuhlgerecht, Eintritt kostenfrei, offen für alle
Weitere Infos ⬇️
„Foucault hatte eine klare Vorstellung davon, dass jede Barbarisierung der Gesellschaft mit Intellektuellenfeindlichkeit einhergeht.“
Cord Riechelmann in der taz @dirkknipphals.bsky.social
taz.de/Michel-Fouca...
Folie mit Text: „Nicht hilfreich sind Ratschläge, Rezepte und Ermutigungen von außen…“ Hinweis darauf, dass solche Zuschreibungen Verunsicherung und Selbstzweifel auslösen können. Rechts eine Illustration mit einer Hand und vielen zugeschriebenen Rollenbezeichnungen.
Folie mit der Überschrift „Was bedeutet Pacing?“ Auflistung: Aufmerksamkeit, Disziplin und Verzicht; eigene Ansprüche verändern; innere Widerstände und Verzweiflung. Rechts eine grafische Darstellung eines Netzes mit Symptombegriffen.
Folie mit dem Titel „…und das BioPsychoSoziale Modell?“ Text betont: Wenn biologische Faktoren anerkannt und soziale Belastungen reduziert würden, bliebe für Psychotherapie weniger kompensatorische Aufgabe.
Folie mit Text: „Bei ME/CFS bedeutet Haltung – therapeutisch wie medizinisch: pathophysiologische Grenzen anerkennen… Nicht fragen, was noch geht, sondern schützen, was nicht verloren werden darf.“
Versteht ME/CFS.
Begreift Post-Exertional Malaise.
Anerkennt pathophysiologische Grenzen.
Helft, Betroffene zu schützen.
Unterstützen wir sie dabei, zu bewahren, was nicht verloren gehen darf.
Hören wir auf, biologische Grenzen psychologisch umzudeuten –
und damit Verantwortung zu verschieben.
Gestern wurde ich auf der Bühne gefragt, warum ich meine, dass Literatur im öffentlichen Diskurs kaum noch eine Rolle spielt.
esanum Kolumne Perspektiven als Mediziner und Mensch Medical Gaslighting - die ärztliche Perspektive
Polizeigewalt - die polizeiliche Perspektive
Abschiebungen - die FRONTEX-Perspektive
…
Four people with #ME have died over the past few days,
it's devastating & deeply shocking that Eric Vanessa Jennifer & Samuel who should have had their whole lives ahead of them have died in this way in 2026
Until #ME & #LC are taken seriously this will keep happening
🕯️🕯️🕯️🕯️
So naiv wie ich war, dachte ich, dass Öffentlichkeit über assistierte Suizide bei ME/CFS sowas wie gesellschaftliche Empörung auslösen würde. Aber juckt nicht mal, wenn jetzt wöchentlich über assistierte Suizide bei unter 30-Jährigen berichtet wird
Being able to regulate your body temperature sounds made up.
Jahrzehntelang ignoriert, psychologisiert, falschbehandelt: ME/CFS ist ein Spiegel medizinischer Machtverhältnisse. Jetzt auf ourbodies.at: Warum die Medizin ME/CFS-Betroffene als geichwertige Akteur*innen anerkennen muss. Ein Artikel von @privilegienschreck.bsky.social
ourbodies.at/wessen-koerp...