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Julia Ingold

@juliedesastres

Literaturwissenschaft, Bild-Text, Emblematik, Lyrik, Theorie, Pop, Comic, Frauen https://www.uni-bamberg.de/germ-litvermitt/team/julia-ingold/

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Latest posts by Julia Ingold @juliedesastres

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Avantgarde, Dystopie und Feminismus. Frauen im frühen Deutschpunk In der Punkgeschichtsschreibung wird ein entscheidender ästhetischer Einfluss von Frauen häufig erst der Riot Grrrl-Bewegung der 1990er Jahre zugesprochen, in der Geschichtsschreibung des De...

Ich bemühe mich immer, die Rolle von Frauen in der Popmusikgeschichte zu würdigen. Hier zum Beispiel:
link.springer.com/chapter/10.1...

24.02.2026 10:44 👍 4 🔁 1 💬 1 📌 0
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Avantgarde, Dystopie und Feminismus. Frauen im frühen Deutschpunk In der Punkgeschichtsschreibung wird ein entscheidender ästhetischer Einfluss von Frauen häufig erst der Riot Grrrl-Bewegung der 1990er Jahre zugesprochen, in der Geschichtsschreibung des De...

Ich bemühe mich immer, die Rolle von Frauen in der Popmusikgeschichte zu würdigen. Hier zum Beispiel:
link.springer.com/chapter/10.1...

24.02.2026 10:44 👍 4 🔁 1 💬 1 📌 0

Tatsächlich macht das Buch auch deshalb Spaß. Alle, denen ich davon erzählt habe, wollten sofort das Inhaltsverzeichnis sehen und haben dann wild diskutiert, was sie streichen und stattdessen reinnehmen würden, was fehlt und so weiter. Alle wurden selbst zu Pophistoriker*innen.

24.02.2026 10:41 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0

Das stimmt. Es gibt auf jeden Fall noch sehr viel mehr zu schreiben. Ich fand es schon schwierig, die wesentlichen Infos auszuwählen und in meine kleinen Artikel zu verpacken.

24.02.2026 10:37 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0
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Eine Kulturgeschichte der Popmusik Dieses Buch zur Popmusik der 1950er Jahre bis heute stellt sowohl Einzelphänomene als auch sozial- und medienwissenschaftliche Entwicklungen dar.

Hier ist das Inhaltsverzeichnis: link.springer.com/book/10.1007...

24.02.2026 10:32 👍 0 🔁 0 💬 1 📌 0

Ich muss fairerweise sagen, dass es kein Buch über Popjournalismus ist und nicht nur über Popmusik in Deutschland. Es erzählt, zugegeben relativ erwartbar, die Geschichte der westlichen Popmusik. Es gibt nur Einzelartikel über Musiker*innen, Bands, Alben und Ereignisse, nicht über Journalist*innen.

24.02.2026 10:30 👍 2 🔁 0 💬 1 📌 1

Es gibt nur Artikel über einzelne Musiker*innen, Bands und Ereignisse, keine einzelnen über Musikjournalist*innen. Aber das Buch hält sich schon eher an einen männlich und weiß dominierten Kanon. Ich wäre auch für ein kanonkritischeres Projekt sofort zu haben!

24.02.2026 10:26 👍 2 🔁 0 💬 1 📌 0

Habe das e-book durchsucht. Ein Artikel von Ingeborg Schober wird zitiert: Schober, Ingeborg: Kraftwerk. Die Kinder von Krupp und Grundig. In: Musikexpress 4 (1979), 72–78.

24.02.2026 10:16 👍 3 🔁 0 💬 1 📌 0
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Gerade per Post ins Haus geflattert! @mswinterbottom.bsky.social ist auch am Start. Ich habe über Motown, die Strokes und die White Stripes geschrieben. Das Buch macht Spaß.

23.02.2026 08:23 👍 35 🔁 5 💬 1 📌 3

11/X rassistischen Schrott unkommentiert stehen lässt. So etwas gehört nicht in meine Szene und nicht in meine Comic Läden. Schreibt mir mal, was ihr denkt und ob euch ähnliche Dinge im Comic-Kontext begegnet sind. Ich kann euch den Artikel per DM schicken, ich will ihn nur nicht öffentlich posten.

16.02.2026 13:26 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0

10/X Comic-Szene und ich finde es so bitter, dass hier alle Schwarzen Comic-Zeichner*innen und -Fans, die dieses Heft in die Hand bekommen, potentiell auf einen Artikel stoßen, der sie sehr verletzen wird und der sie vielleicht auch von der Szene abschrecken wird, wenn diese solchen …

16.02.2026 13:26 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0

9/X Ein Bericht über Rassismus im Comic, der selbst abgrundtief rassistisch ist. Ich bin fassungslos, wütend, aber auch sehr traurig. Es ist so bitter, dass hier jemand darauf besteht, Vokabular zu verwenden, das eine grausame Gewaltgeschichte enthält und fortschreibt. Ich zähle mich selbst zur …

16.02.2026 13:25 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0

8/X Schuhcreme im Gepäck (Wozu braucht eine Ente Schuhcreme?), doch die Wilden erkennen ihn am Geruch.“ Und „Im italienischen Original sprechen die Wilden zivilisiert.“ Heute ist die Kritik an der Verwendung des N-Wortes medial so breitgetreten, dass ich hier nur böse Absicht herauslesen kann. …

16.02.2026 13:25 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0

7/X das ‚N-Wort‘ noch nicht anstößig.“ Der*die anonyme Autor*in grenzt sich also typographisch von ‚N-Wort‘ ab, während er*sie ‚N****‘ einfach in den Fließtext aufnimmt. Eins sollte denken, schlimmer geht es nicht, aber an zwei Stellen steht dann auch noch „Wilde“ statt ‚N****‘: „Zum Glück ist …

16.02.2026 13:25 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0

6/X um Afrika, dort wohnen, wie man 1968 wusste, viele N****“ und „Die fanden die dummen N**** möglicherweise lustig.“ Nicht einmal durch Anführungszeichen wird eine Distanz zu dem Wort markiert, das passiert nur, als an einer Stelle „N-Wort“ geschrieben wird: „im Jahr 2010 fand der Redakteur …

16.02.2026 13:25 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0

5/X an Stellen, wo auch einfach ‚Schwarzer‘ oder ‚Einheimischer‘ möglich gewesen wäre: „Wenn der N**** sich weiß anmalen kann, muss er sich eben schwarz färben“ (als sich Donald auf einer Reise in Afrika zu einem nur für die Einheimischen zugänglichen Ort zutritt verschaffen möchte). „Es geht …

16.02.2026 13:25 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0

4/X zeigt, dass es hier eher darum geht, sich über die Forderung, die rassistische Geschichte von Comics aufzuarbeiten und Neuausgaben möglichst diskriminierungsfrei zu gestalten, lustig macht. Es wird in dem Artikel konsequent das N-Wort ausgeschrieben (was ich jetzt hier nicht mache), …

16.02.2026 13:24 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0

3/X Taschenbüchern von 1956 bis 2010 immer wieder unverändert abgedruckt wurde. Eins könnte also meinen, hier setzt sich jemand mit der in der Tat übelst rassistischen Geschichte von Comics auseinander, die von Anfang an von rassistischem Cartooning durchzogen war. Aber nein: Der Sprachgebrauch …

16.02.2026 13:24 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0

2/X ohne Nennung eines*r Autor*in. Es geht darum, wie die deutsche Übersetzerin eines italienischen Comics den Schwarzen Figuren primitives Deutsch in den Mund legt, obwohl die Figuren im Original sogar besonders elaboriert sprechen. Und es geht darum, dass diese Geschichte in Lustigen …

16.02.2026 13:24 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0

Rassismus in der deutschen Comic-Szene. Ein sehr gerechtfertigter Rant 1/X
Es gibt so eine Zeitschrift „Comics Info“, erscheint im Verlag Eckart Sackmann und liegt kostenlos in Comicläden aus. In der Winterausgabe 2025/26 gibt es einen Artikel mit dem Titel „Die Ducks in den unkorrekten 60ern“ …

16.02.2026 13:24 👍 3 🔁 0 💬 1 📌 0

Ich darf ein paar sehr engagierte Studis im Projektseminar zu dem Nachwuchspreis begleiten. Es ist mir eine große Ehre und Freude!

19.01.2026 15:48 👍 2 🔁 0 💬 0 📌 0

Behindert Werden – in Utopien, Dystopien, Zukunftserzählungen und -theorien. Habt ihr Hinweise?
Gern diese Frage teilen!
Ich interessiere mich auch für Zukunftsentwürfe, in denen Behindert Werden auffällig abwesend ist.
(Z. B. Bergs PNR, wo es u. a. um barrierearme Fortbewegung in den Öffis geht.)

02.01.2026 15:43 👍 2 🔁 1 💬 0 📌 0

@sukultur.de 🤓

27.11.2025 23:34 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0

Wir sehen uns am 12.12. im Kulturgarten 🙌

27.11.2025 23:26 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0
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Julia Ingold: Warum ich keine Männer mehr lese (AuK 536) - SUKULTUR Frauen und alle anderen nicht-Männer müssen der Sprache jedes Wort und ihre Anwesenheit darin abringen, indem sie sie mühsam umformen. Die Männer haben kein Problem mit der Sprache. Sie steht ihnen zu...

Habe endlich @juliedesastres.bsky.socials 'Warum ich keine Männer mehr lese – Die Autopsie einer Ermüdung' gelesen und empfehle für die feministische Flamme im Bauch.
sukultur.de/produkt/juli...
Darin auch die beste Kurzusammenfassung von Bachmanns Malina: "Darin geht es darum,

27.11.2025 14:54 👍 8 🔁 2 💬 4 📌 0

Ingeborg Bachmann Ultras 🙌

27.11.2025 23:21 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0

Wow Danke 😌💪

27.11.2025 23:20 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0
Dimensionen und Facetten des Topos-Begriffes Das interdisziplinär angelegte Symposion will die unterschiedlichen Ausformungen des Topos-Begriffes unter die Lupe nehmen und die Anschlussfähigkeit des Konzeptes diskutieren. Die Bedeutsamkeit der ...

Habt ihr den CFP gesehen? Tübinger Topos-Tage

Wie hieße die Tagung in eurer Stadt, an eurer Uni?

Ich mache bald Kieler Kaléko-Konferenz

www.hsozkult.de/event/id/eve...

26.11.2025 10:23 👍 3 🔁 0 💬 0 📌 0
Ein alter Druck zeigt eine Feder getränkt in Tinte, die vor einer beringten Hand schwebt, die aus einer Wolke kommt und danach greifen will.

Ein alter Druck zeigt eine Feder getränkt in Tinte, die vor einer beringten Hand schwebt, die aus einer Wolke kommt und danach greifen will.

Ein tolles Emblem über den Kampf ums eigene Schreiben – auf den ersten Blick. Eigentlich geht es in dem Emblem darum, dass sich die Feder dagegen wehrt, der Verbreitung von Hass und Unwahrheit zu dienen. Ein Emblem wie gemacht für unsere Tage.

19.11.2025 13:52 👍 3 🔁 0 💬 0 📌 0
Werbetafel mit dem Logo der CAU Kiel und dem Text „Keine Lust mehr auf Pendeln?“

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Werbetafel mit dem Logo der CAU Kiel und dem Text „Dann bleib doch einfach hier!“

Werbetafel mit dem Logo der CAU Kiel und dem Text „Dann bleib doch einfach hier!“

Werbetafel mit dem Logo der CAU Kiel und dem Text „Karriere an der Uni Kiel“

Werbetafel mit dem Logo der CAU Kiel und dem Text „Karriere an der Uni Kiel“

Montagmorgen 7:30 Uhr am Kieler Hbf. Ich pendele nach Greifswald, weil meine #WissZeitVG Stelle an der CAU Kiel ausläuft, und werde mit dem Werbeslogan begrüsst: „Keine Lust mehr auf Pendeln? Dann bleib doch einfach hier! Karriere an der Uni Kiel.“ Liebe Uni Kiel, ich fühle mich verhöhnt!

17.11.2025 06:49 👍 565 🔁 79 💬 13 📌 12