ich "reise" viel mittels dokus und romanlektüre
@gegenschreiben
autorin ULTRAMARIN hanser berlin märz 2026 "my writing desk is covered in open novels" (zadie smith) sie/ihr ist ok https://steady.page/gegenschreiben profilbild by marit beer avatar: ich zwischen rhododendronblüten. banner: notizheft neben zimmerpflanze
ich "reise" viel mittels dokus und romanlektüre
e-mails die gespenster der gegenwart
💯
"Wir zeigen Gesinnungsschnüffelei die Rote Karte und fordern den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien auf, seiner Aufgabe als Förderer der Kultur gerecht zu werden und nicht als Kulturkämpfer zu agieren."
börsenverein des deutschen buchhandels landesverband berlin-brandenburg
Guten Morgen!
"Hätte nicht ein:e Whistleblower:in die Vorgänge öffentlich gemacht, würden die Klägerinnen bis heute dem Irrtum aufsitzen, die Fachjury hätte sich gegen sie entschieden"
☝🏾In a world of Weimers be a whistleblower!
#Solidarität
Die Jury hat am Sonntag klargestellt: Sie hatte alle drei Buchhandlungen als Preisträgerinnen vorgesehen. Der Ausschluss kam allein vom Kulturstaatsminister. Die Buchhandlungen sollten das offensichtlich nie erfahren. (3/6)
Die Affäre um den Deutschen Buchhandlungspreis geht weiter: Der Beauftragte für Kultur und Medien (BKM) hat die drei ausgeschlossenen Buchhandlungen belogen. In einer E-Mail vom Februar teilte der BKM ihnen mit, die Jury hätte sich nicht für sie entschieden. Das war unwahr. (1/6)
6, glaube ich
meinst du die, die als lesezeichen erworben wurden, oder die dinge, die ich zusätzlich als lesezeichen benutze 😅
die challenge, zugleich missstände zu benennen und positive zukunftsvisionen denkbar zu machen, oder wie ich es nenne: romane schreiben
"Für uns alle unfassbar strich Kulturstaatsminister #Weimer 3 Buchhandlungen aus der Liste der Nominierten ... Wir protestieren entschieden gegen diese Streichung und ... haben uns entschieden, zusammenzulegen, um den Kolleginnen und Kollegen ihr Preisgeld zu ersetzen"
#Solidarität
❤️
Plakat der Buchhandlunh Uslar und Rai Text: Wir solidarisieren uns mit unseren Kolleg*innen des Buchladens Zur Schwankenden Weltkugel.
Solidarität
zugleich finde ich ja auch, dass literatur ein wichtiges feministisches mittel ist und genutzt werden muss
stimmt. wobei lesen ressourcenmäßig (zeitlich) nicht definiert ist. aber vllt geht es um pflicht als begriff... neulich habe ich zu jmd gesagt, als autorin fände ich gesellschaftskritik pflicht und wurde daran erinnert, dass die kritik nicht für alle möglich, für manche sehr gefährlich ist
jein, ich konnte es mir zwanzig+ jahre nicht leisten, bücher zu kaufen, weil dann das lebensmittelbudget für eine woche weggewesen wäre, und es geht vielen menschen so. natürlich bin ich pro buchkauf, aber lesen erscheint mir da pflicht (hi, büchereien) und kauf eher die kür
Vanille-Extremist und Käsestullengott @tillraether.bsky.social und ich sprechen über die Funtion von Essen in unseren Romanen, gegen Ende gibt es noch einen Rant über Wochenmärke und eine Hommage an die Rewe-Parkplatz-Imbissbude.
open.spotify.com/episode/0qpG...
Eine beige Katze mit dunklem Gesicht, Ohrenspitzen und zum Teil unter dem Körper rausschauenden Pfötchen liegt auf einem ähnlich gefärbten, plüschigen Untergrund. Im Hintergrund sieht man Bücher und einen leuchtenden Computermonitor. Über der Katze steht in einem beigen Textkasten: "Dieser Account wird heute bestreikt". Rechts unten sieht man das Verlagslogo von ohneohren.
Da die meisten Personen im Verlag heute streiken - es ist feministischer Streiktag, nein, das ist nicht der offizielle Begriff, aber der ist leider sehr exkludierend und nicht intersektional -, sind heute nur die männlichen Mitarbeiter vor Ort. /1
❤️
ich möchte jeden satz in diesem beitrag unterstreichen
"Wer hält es für möglich, dass Schreiben ein Beruf sein kann?
Wessen Eltern unterstützen eine schreibende Person dabei, Autor*in zu werden? Wer kann sich überhaupt leisten zu schreiben? Wer hat die Zeit dafür oder kann sie sich nehmen?"
mareice kaiser, SGLB
in: literarisch solidarisch
feministischer streiktag ist ein guter tag, um über solidarität zu reden
In dieser anderen, gerechteren Gesellschaft von morgen wechseln sich alle ab - mal an den Werkbänken der Fabrik, mal an den Schreibtischen der Literatur. Dann stellt sich die Frage "Wem gehört das Schreiben?" nicht mehr. Denn die Antwort wäre selbstverständlich: Allen.
betiel berhe, wem gehört das schreiben?
in: literarisch solidarisch. perspektiven auf einen neuen literaturbetrieb
"Ich glaube, dass Neid ein Gefühl ist, über das wir viel zu wenig sprechen und das unserer Solidarität oft im Wege steht."
linus giese, es kann nicht nur einen geben
in: literarisch solidarisch. perspektiven auf einen neuen literaturbetrieb
danke für deinen support! ❤️
ach, weird. rennpferd in der startbox (zwischen ungeduld und panik). aber ich mache, was ich immer mache, wenn ich nervös bin: 1 neuen roman anfangen
aaaaaaaaaaaaaaah 🥹
2026? und ja.
danke ❤️❤️🩹❤️
eine tageszeitung fragt anlässlich des 8. märz einen mann, was sich für frauen (sic) ändern muss und das fasst ungefähr das problem zusammen, würde ich sagen
nichts. ich verkrieche mich und erledige wichtige mails heute, weil ich morgen streike