Es wäre dringend Zeit, dass Merz, Modi und andere "Freunde" Trumps ihr Schweigen brechen und ihm klar sagen, dass dieser Krieg nicht im Interesse ihrer Länder ist. Aber dafür müssten sie natürlich selbst erst mal die Klarsicht haben, um das zu realisieren.
14.03.2026 05:41
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Die Bilder von Irans Führung, die sich zum Al-Kuds-Tag scheinbar unbekümmert unter die Menge auf den Strassen von Teheran mischt, während in der Nähe Bomben fallen, erinnern an das berühmte Video Selenskis zu Beginn des Krieges. Sie signalisieren damit: Wir sind hier und wir fürchten euch nicht.
14.03.2026 05:34
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Sicher, der Ausgang des Kriegs ist offen. Unerwartete Wendungen sind möglich. Aber im Moment deutet nichts darauf hin, dass Iran sich beugt. Im Gegenteil - die Führung gibt sich unnachgiebig und siegesgewiss. Und es ist kaum absehbar, was Trump tun könnte, um den Willen zum Widerstand zu brechen.
13.03.2026 17:47
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Die jahrzehntelangen internationalen Sanktionen haben in Iran zum Aufbau einer Kriegswirtschaft geführt, die auf Autarkie und Resilienz basiert. Dies kommt dem Regime nun zugute. Auch sonst trifft der Krieg das Regime nicht unvorbereitet. Es hat ihn schließlich seit langem erwartet.
13.03.2026 17:47
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Trump hat die Widerstandsfähigkeit des Regimes unterschätzt. Dabei ist „Widerstand“ im Angesicht einer externen Bedrohung seit dem Iran-Irak-Krieg ein ideologisches Kernelement des Regimes. Entbehrung, Opfer und notfalls auch der Märtyrertod gehören fest zu seiner Ideologie.
13.03.2026 17:47
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Mit seinem planlosen „war of choice“ hat Trump genau das Szenario ausgelöst, das er damit eigentlich verhindern wollte. Iran ist erst dann zu der Bedrohung für die Stabilität geworden, die Trump und Netanyahu mit diesem Krieg beseitigen wollten, als sich das Regime in seiner Existenz bedroht sah.
13.03.2026 17:47
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Nun hat Iran mit einigen wenigen Raketenangriffen auf Schiffe die effektive Kontrolle über ein Fünftel der globalen Öllieferungen erreicht. Wenn die Blockade der Strasse von Hormuz noch zwei Wochen anhält, drohen vielen schwächeren Ländern der wirtschaftliche Kollaps und eine globale Rezession.
13.03.2026 17:47
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Damit hat Trump offensichtlich nicht gerechnet - dabei hatten Experten und Militärs seit Jahren genau davor gewarnt. Das Risiko einer regionalen Eskalation war stets ein wichtiger Grund, warum Trumps Vorgänger die direkte Konfrontation mit Iran gemieden und lieber auf Diplomatie gesetzt haben.
13.03.2026 17:47
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Schon nach wenigen Tagen hat Trump die Kontrolle über den Verlauf des Krieges verloren. Da er offen von Regimewechsel gesprochen hat, hat das Regime alle Zurückhaltung aufgegeben und den Krieg auf die Region ausgeweitet. Mit der Blockade der Strasse von Hormuz hat es die ganze Welt hineingezogen.
13.03.2026 17:47
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Die Enthauptung des Regimes hat nicht zu seinem Kollaps geführt. Vielmehr hat es ohne sichtbare Brüche die getöteten Kommandanten ersetzt und einen neuen Revolutionsführer gewählt. Heute zeigten sich führende Politiker gar zum Al-Kuds-Tag ohne sichtbaren Schutz auf offener Straße in Teheran.
13.03.2026 17:47
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Es ist mir unbegreiflich, wie jemand nach zwei Wochen noch glauben kann, Trump verfolge in Iran eine gezielte Strategie. Der Krieg droht sich vielmehr zu einem strategischen Desaster für die USA auszuwachsen und die Welt in eine umfassende Energie- und Wirtschaftskrise zu stürzen.
13.03.2026 17:47
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Heute gibt es kein warmes Mittagessen in meinem Sportclub in Mumbai. Der Grund? Der Küche sind wegen der Engpässe infolge des Iran-Kriegs die Gasflaschen ausgegangen. So ergeht es immer mehr Restaurants, Garküchen und Kantinen in Indien. Trumps Krieg ist wirklich eine kolossale Dummheit.
13.03.2026 08:30
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Strikes on Iran Damage Cultural Heritage Sites, Infuriating Iranians
Die Masjed-e Jomeh, Chehel Sotoun, Ali Qapu in Isfahan und der Golestan Palast in Teheran gehören zu den schönsten Kulturstätten Irans. Nun wurden sie bei israelisch-amerikanischen Luftangriffen beschädigt. Es ist wirklich ein sinnloser, zerstörerischer Krieg. www.nytimes.com/2026/03/11/w...
12.03.2026 07:18
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Die größte Bedrohung war das Regime der Islamischen Republik stets für die eigenen Bevölkerung, die es über Jahrzehnte unterdrückt und entrechtet hat. Aber ein Sturz des Regimes schafft noch kein demokratisches, freiheitliches System.
11.03.2026 02:41
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Der Nahost-Konflikt hat aber seine Wurzeln nicht in Iran, sondern in dem ungelösten Territorialkonflikt mit den Palästinensern. Solange er nicht gelöst ist, werden auch Gruppen wie Hamas und Hezbollah nicht verschwinden.
11.03.2026 02:41
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Netanyahu ist da gerne darauf eingestiegen und drängt seit Jahrzehnten in Washington auf einen Militärschlag mit der irrigen Behauptung, die Beseitigung des Regimes würde alle anderen Probleme im Nahen Osten lösen.
11.03.2026 02:41
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Generationen für Neocons haben auf eine Intervention zum Regimechange gedrängt, um die Demütigung zu rächen, und dabei die Bedrohung hochgeredet, bis Iran als die Quelle allen Übels im Nahen Osten erschien.
11.03.2026 02:41
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Die USA pflegen seit der Geiselnahme ihrer Diplomaten 1979 eine Obsession mit Iran, die in keinem Verhältnis steht zur Bedeutung des Landes oder zur Bedrohung, die das Regime für die amerikanische Sicherheit darstellt.
11.03.2026 02:41
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Für seine Anhänger ist Khamenei als Märtyrer gestorben. Was bleibt von seinem Vermächtnis?
Der Einfluss des Ayatollah reichte weit über Iran hinaus. Mit seinem Anspruch, als religiöses Oberhaupt aller Schiiten anerkannt zu werden, ist er aber gescheitert.
Für seine Anhänger war Ali Khamenei nicht nur ein politischer Führer, sondern auch eine religiöse Autorität. Der Einfluss des Ayatollah reichte weit über Iran hinaus. Mit seinem Anspruch, als Oberhaupt aller Schiiten anerkannt zu werden, ist er aber gescheitert.
www.nzz.ch/internationa...
10.03.2026 06:18
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How Trump’s War in Iran Has Echoes of Putin and Ukraine
Einige der Parallelen zwischen Putins Überfall auf die Ukraine und Trumps nicht weniger völkerrechtswidrigen Angriff auf Iran sind wirklich frappierend - angefangen von ihrer Hybris und Selbstüberschätzung.
www.nytimes.com/2026/03/08/u...
09.03.2026 05:32
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Für die Iraner, ist das bitter - egal ob sie noch hinter dem Regime stehen oder auf seinen Sturz hoffen. Eine Fortsetzung der bisherigen Politik bedeutet mehr Repression, mehr Sanktionen und mehr Leid.
09.03.2026 04:58
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Eine solche Reform war aber angesichts der Machtverhältnisse in Iran wohl immer utopisch - erst recht mitten im Kampf um das eigene Überleben. Das Regime erweist sich einmal mehr als unfähig zu Reform. Für die Zukunft des Landes gibt es so derzeit kaum ein positives Szenario.
09.03.2026 04:58
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Mit der Wahl eines Reformers wie Hassan Khomeini hätte das Regime den Weg einleiten können für eine Neudefinition des Postens des rahbars - hin zu einer eher repräsentativen Rolle und einer Verlagerung der Macht an die gewählten Organe des Staates wie Präsident und Parlament.
09.03.2026 04:58
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Der Tod von Khamenei hätte eine Gelegenheit für das Regime sein können, sich politisch neu auszurichten und einigen ideologischen Ballast abzuwerfen - angefangen von dem Beharren auf dem unseligen Atomprogramm, dass seinen Zweck klar verfehlt hat.
09.03.2026 04:58
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Die Wahl von Mojtaba ist aber auch eine verpasste Chance für Iran und das Regime. Es ist offensichtlich, dass sich das Regime in eine strategische Sackgasse manövriert hat. Einfach weiter so, kann da nicht die Antwort sein.
09.03.2026 04:58
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Es zeigt, dass es nichts bringt, einen Führer umzubringen, wenn man nicht kontrollieren kann, wer auf ihn folgt. Die Vorstellung von Trump, bei der Wahl des nächsten rahbar mitreden zu können, war immer irrig und offenbarte seine völlige Unkenntnis des Regimes.
09.03.2026 04:58
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Der Tyrann ist tot, es lebe der Tyrann: Mit der Entscheidung für Khameneis Sohn Mojtaba setzt das Regime auf maximale Kontinuität. Die Tötung des Revolutionsführers durch Israel und die USA erweist sich damit doch nicht als der Wendepunkt, wie man es in Tel Aviv und Washington gehofft hatte.
09.03.2026 04:58
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Ein Politologe, den ich vor der Wahl in Kathmandu getroffen habe, sprach von einem Kult um Balen. Wie alle Kultführer könne er nicht hinterfragt werden. In einer Demokratie, in der die Politiker ihren Wählern nicht nur Erklärung sondern auch Rechenschaft schuldig sind, ist dies ein Problem.
06.03.2026 12:35
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