In deutschen Jobcentern, Sozialämtern und bei der Polizei ist Rassismus verbreitet. Die Lage könnte sich bessern, wenn das Gleichbehandlungsgesetz auch für Behörden gelten würde.
In deutschen Jobcentern, Sozialämtern und bei der Polizei ist Rassismus verbreitet. Die Lage könnte sich bessern, wenn das Gleichbehandlungsgesetz auch für Behörden gelten würde.
Als vorletztes Bundesland gewährt Sachsen einen Bildungsurlaub. Der Landtag kam damit einem Volksantrag nach – wenn auch in abgespeckter Form.
Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem will ein Bildungszentrum in der Bundesrepublik errichten. Drei Bundesländer rechnen sich Chancen aus.
www.nd-aktuell.de/artikel/1197...
Der Wahlkampf im sächsischen Freiberg ist anders als alles was ihr kennt. Der einzige progressive Kandidat Christian Pudack kämpft nicht nur um Stimmen sondern auch um Chancengleichheit in der rechten Hegemonie.
Hier endlich ein längerer Bericht darüber.
www.nd-aktuell.de/artikel/1194...
Der Verein Colorido half der Deutschen Bahn 18 Monate lang, einen Bahnhof in Plauen mit Leben zu füllen. Dann endete die Partnerschaft abrupt, womöglich, weil der Verein nicht mehr neutral genug erschien.
Im Agrarbereich spitzen sich viele Krisen zu. Die Linke in Deutschland sollte sich mehr darum kümmern, meinten Aktivisten. Ein Camp in Sachsen bietet diese Woche dazu Gelegenheit.
Seit 20 Jahren hilft das Antidiskriminierungsbüro Sachsen, wenn Menschen benachteiligt werden. Den gesellschaftlichen Rechtsruck spüren die Mitarbeiter deutlich.
2005 schuf Sachsen einen Fördertopf für die Stärkung der #Demokratie. 20 Jahre später ist das Programm »Weltoffenes Sachsen« eine Erfolgsgeschichte – auch wenn einige Bedrohungen und Probleme seit Anbeginn bestehen.
Obwohl er sich seit anderthalb Monaten im sächsischen Abschiebegefängnis im Hungerstreik befand, sollte der kurdische Aktivist Hamza A. am Mittwoch in die Türkei verbracht werden – was wohl scheiterte.
Die Grünen haben es bei Wahlen im Osten schwer, zudem sind sie Zielscheibe von wachsendem Hass. Aufgeben indes will die Ökopartei die Region nicht.
Sachsen will mehr Geld in die Kinderbetreuung stecken, als es stark sinkende Kinderzahlen rechtfertigen würden. Doch noch bevor der Beschluss im Landtag gefasst ist, gibt es Kritik.
"Bautzen: Flagge ersetzt Demokratieförderung"
Treffende Headline 👍
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Der Bosch-Konzern will ein Werk im sächsischen Sebnitz mit 280 Mitarbeitern schließen, das für die Region zu den wenigen tarifgebundenen Arbeitgebern gehört. Der Ärger ist groß.
Rechtsextreme greifen solidarische Kiezprojekte an – die AfD macht dasselbe in Stadträten: Mittelkürzungen gegen Kulturorte wie die #Hafenstube in #Weißwasser sind das politische Äquivalent zu vermummten Neonazis auf der Straße und befeuern rechtsextreme Landnahme!
Exemplarisches aus #Weißwasser:
"Das Vorgehen gegen progressive Kommunalpolitiker, die Attacken auf eine lebendige Kultureinrichtung, der Abschied von Projekten, die Aufbruchstimmung und Zuversicht vermitteln sollten – all das sind Teile eines größeren Plans".
www.nd-aktuell.de/artikel/1191...
Die Zukunft von Einrichtungen, die Opfer rechter Gewalt beraten und für eine offene tolerante Gesellschaft eintreten, ist in #Sachsen ungewiss. Nicht nur die AfD lehnt sie ab.
Am 3. Juni 2023 wurden in Leipzig 1324 Menschen stundenlang von der Polizei eingekesselt und danach vieler Straftaten bezichtigt. Überwiegend unbegründet, wie jetzt klar ist.
Soziokulturelle Zentren sorgen in sächsischen Kleinstädten für Leben und Vielfalt. Der #AfD sind sie ein Dorn im Auge. Jetzt hat sie einen Hebel gefunden, um gegen die Häuser vorzugehen.
14 Jahre nach dem Ende der Mordserie der Terrorgruppe #NSU wurde in Chemnitz ein Haus eröffnet, in dem an die Taten und ihre Opfer erinnert wird. Dessen Finanzierung ist aber zunächst nur bis Ende des Jahres gesichert.
Die Ablehnung sexueller Vielfalt wird verstärkt zum Motor für die Radikalisierung junger Neonazis – und erlaubt der extremen Rechten zugleich, Brücken in die Gesellschaft zu schlagen.
Die Kürzungen in Sachsens Haushalt treffen auch die geplante Gedenkstätte für das KZ Sachsenburg, der bei weiteren Verzögerungen das Aus droht.
»Die Idee, dass man im Alltag auf das Thema stoßen soll, ist aufgegangen.«
Schöner Artikel zur digitalen Ausstellung der #Gedenkstätte für #Zwangsarbeit #Leipzig und der Plakatkampagne #BefreitInLeipzig1945. ⬇️
Im Dezember endete der Bürgerkrieg in #Syrien. Die neue Berliner Koalition setzt auf die freiwillige Rückkehr von Geflüchteten in ihre alte Heimat. Die Meinungen unter »sächsischen« Syrern dazu sind geteilt.
Fast 100 Jahre lang wurden in der Leipziger Riebeckstraße 63 Menschen, die nicht der sozialen Norm entsprachen, schikaniert. Ein Verein erinnert in einem neuen Gedenkort daran, kämpft aber mit finanziellen Widrigkeiten.
In Sachsen gab es 2024 so viele rechte Übergriffe wie seit neun Jahren nicht mehr. Experten befürchten eine weitere Radikalisierung junger Neonazis.
Mit dem Titel als europäische Kulturhauptstadt für #Chemnitz wurde das rege kulturelle Leben der Stadt gewürdigt. Jetzt wird der Rotstift angesetzt, und viele Projekte blicken besorgt auf die Zeit danach.
In Sachsens Landtag hat erstmals seit 1990 ein Gesetzentwurf der Linken eine Mehrheit gefunden. Die Minderheitsregierung wirbt so um deren Wohlwollen. In der CDU gibt es Ärger.
Frontalaufnahme eines Urutau-Vogels mit großen, runden Augen und tarnfarbenem Gefieder, das ihn nahezu unsichtbar in seiner Umgebung macht, er sieht aus, als hätte er seit Wochen nicht geschlafen und auch echt schlechte Nachrichten gelesen.
Ich möchte den Urutau zum Vogel des Jahres küren – er ist genauso fertig wie wir alle. Er wird auch Klagetagschläfer genannt und sieht aus, als hätte er seit Monaten keine gute Nachricht mehr gelesen oder richtig geschlafen.