Word. Das ist so so wichtig!
@psiegm
(he/him) Postdoc LitWiss — Forscht unter anderem zu Migration & Hass in der #Gegenwartsliteratur und hat zu viel #ThomasBernhard gelesen. | #firstgen Aktuelle Publikation: https://www.textpraxis.net/patrick-siegmann-neudeutscher-klartext
Word. Das ist so so wichtig!
Meine These ist, dass sie nur wegen einer möglichen Kandidatur noch Mitglied der SPD ist, auch wenn CDU und AfD besser zu ihr passen würden. Sie fischt ja seit Jahren schon in allen politischen Lagern und manche ihrer Aussagen lassen sich deutlich als Hang zur Offenheit nach rechts lesen.
Ist was dran, leider. :-(
Es ist das eingetreten, was ich seit Jahren voraussage: #JuliZeh wird vom ZDF als mögliche Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin gehandelt. Ich hoffe inständig, dass uns das erspart bleibt.
www.zdfheute.de/politik/deut...
Drei Bücher von bzw. über Thomas Bernhard: Thomas Bernhard - Der Wahrheit auf der Spur, Bernhard Sorg - Thomas Bernhard, Gitta Honegger - Thomas Bernhard. Was ist das für ein Narr.
Der jährliche Buchverkauf in der Göttinger Stadtbibliothek ist immer wieder einen Besuch wert und hält einige Schmankerl parat — wenn auch ein paar Tage zu spät für den Geburtstag von #ThomasBernhard.
Verdammt, gerade mal geguckt und ich habe eine 2009er Ausgabe vom DTV. :-/ Aber ich hab das hier gefunden: sendlinger-buchhandlung.buchkatalog.de/faserland-97...
Dort wird das Zitat auch verwendet. Scheinbar steht es genau so auf der Buchrückseite.
Wenn das Zitat tatsächlich aus 2010 ist, sind ja auch noch nicht so viele große Werke von Kracht erschienen —abgesehen von den Reiseberichten und Kompendien. Eine konkrete Einordnung wäre also durchaus interessant!
Fossil ist irgendwie schon eine passende Bezeichnung. Faserland war meiner Meinung nach nur prägende Literatur für Menschen, die zwischen 1980 und 1990 geboren sind. Für die Gen Z wirkt das Buch ähnlich verstaubt wie Goethes Werther, sind beide doch gleichermaßen Teil des Deutsch-Abiturs.
Super spannend, direkt gespeichert.
Ja, funktioniert tadellos. :-)
Klinke auf USB-C zur Nutzung von kabelgebundenen Kopfhörern ist keine Option?
Merci!
Buchcover: Die Vielschichtigkeit des Erinnerns. Literatur- und medienwissenschaftliche Analysen.
Erste Seite des Aufsatzes mit dem Titel „Diese Landschaft wird, so oft ich sie anschaue, immer häßlicher. Sie ist häßlich und droht und ist voll böser Erinnerungspartikel." - Erinnerungsprozesse bei Thomas Bernhard zwischen Kalkwerk und Heldenplatz.
Jetzt auch physisch angekommen: Die Vielschichtigkeit des Erinnerns mit tollen Aufsätzen zu Theodor Storm, Star Trek (!) und — von mir beigesteuert — Thomas Bernhard.
#LitWiss
Mega spannendes Thema! Die ersten Sätze machen schonmal Lust auf mehr.
Frisch erschienen bei J.B. Metzler: Die Vielschichtigkeit des Erinnerns — inklusive eines Aufsatzes von mir zu literarischen Erinnerungsprozessen bei Thomas Bernhard.
link.springer.com/book/10.1007...
#LitWiss
Ich bin ganz fest der Meinung, dass Juli Zeh irgendwann als Bundespräsidentin kandidieren wird und deswegen (nicht erst seit heute) in jedem politischen Lager fischen geht.
Und dann wundern sich die ausschreibenden Stellen, warum sich wenige Menschen bewerben oder warum am Ende wieder jemand privilegiertes das Stipendium bekommt und nicht jemand, der aus einer Arbeiterfamilie oder ähnlichem kommt.
Gratulation dieser starken Leistung! :-)
Cover. Darauf zu lesen: Textpraxis. Digitales Journal für Philologie # 23 (1.2025)
Ausgabe # 23 der Online-Zeitschrift "Textpraxis" ist da! Mit Beiträgen von @psiegm.bsky.social , @juboden.bsky.social und Nadine N. Başer. Wie immer natürlich #OpenAccess: www.textpraxis.net/ausgabe-23 #litwiss @textpraxis.bsky.social @uni-muenster.de
Meine Partnerin kommt aus Trier und sagt mir seit Jahren, dass es dort die einzig wahren Martinsbrezeln gibt. Als Norddeutscher habe ich allerdings vorher noch nie von diesem Gebäck gehört. :‘D
Die neue Textpraxis-Ausgabe ist erschienen, mit Beiträgen von @psiegm.bsky.social, Julia Bodenburg und Nadine N. Baser. Wie immer open access verfügbar: www.textpraxis.net/ausgabe-23
Cover von Textpraxis, Ausgabe #23 (1.2025)
Frisch erschienen und bei Textpraxis in guter Gesellschaft: Mein Aufsatz zum ‚Neudeutschen Klartext‘ als aktuelle literarische Auseinandersetzung mit den Lebensrealitäten von Menschen mit Migrationsgeschichte. Danke an die Redaktion und die Gutachter:innen!
www.textpraxis.net/ausgabe-23
Also ich finde schon, dass er schon einige durchaus gute Bücher geschrieben hat, die sich auch angenehm lesen lassen. Aber dieses Männlichkeitsding ist halt sehr symptomatisch bei ihm.
Abgesehen davon, dass die sich in den 90ern alle die Synapsen weggekokst haben, sind die nie darüber hinweggekommen, dass sie mit ihrer Selbstreferenzialität nicht über ihre gescheiterten Existenzen hinwegtäuschen konnten. Gut schreiben können sie, aber nervende und gekränkte Männer bleiben sie.
Ich glaube diese nervtötende Männlichkeit ist irgendwie typisch für diese alternde Popliteratur-Riege um Kracht, Stuckrad-Barre etc.
Millenial, lautlos und ohne Vibration, außerdem keinerlei Benachrichtigungen von Apps an.
Abwesenheitsnotizen in den Semesterferien werden auch gerne mal gekonnt überlesen und dieselbe Email schamlos mehrmals verschickt. Mein Highlight war viermal innerhalb von zwei Wochen. Könnte ja helfen.. :‘D
!!!
Gegen jeden Antisemitismus, darunter ein Davidstern.
„Denn wenn uns die Geschichte eines lehrt, dann dies: Wir können die Nackenschläge nicht dauerhaft abwehren. Und wir können das Leid nicht immer verhindern. Aber wir können immer entscheiden, was wir daraus machen.“ — www.juedische-allgemeine.de/allgemein/de...
#RememberTogether #7Oktober
Vielleicht hat er sich gestern ja geprügelt und dabei am Kopf verletzt, oder er ist auf zu vielen Drogen gegen ein verschneites Straßenschild ge-laufen, oder er hat sich mit einer Rasierklinge selbst die Stirn aufgeschlitzt, wie dieser Münchner Schreiberlingspunk auf Koks im Fernsehen damals, über den sich alle so begeistert den Mund fusselig geredet haben, selbst wenn er sie angeblich doch gar nicht juckte. — Aus Lion Christ: Sauhund. S. 287.
Mal wieder eine Referenz auf #RainaldGoetz nach Maß: „[D]ieser Münchner Schreiberlingspunk auf Koks […], über den sich alle so begeistert den Mund fusselig geredet haben“. Gelesen in Sauhund von Lion Christ, S. 287.