Eine frisch gedrehte Vase
Noch eine Vase
Es geht weiterhin dahin ...
Eine frisch gedrehte Vase
Noch eine Vase
Es geht weiterhin dahin ...
S'Coviderl hat mich ganz schön gebeutelt, aber mittlerweile scheint realistisch, dass ich übermorgen wieder völlig hergestellt bin - Paxlovid zum Dank. Ich hasse dieses Virus.
Aufgepasst, Corona schlägt immer noch voll zu.
Aber vllt ist das was, was erst mit der Zeit kommt: ich hab ja auch viel zu viel gebrannt. Man ist einfach so unglaublich glücklich über die Stücke, die man da zu produzieren schafft in diesem tollen Kunst- und Handwerk.
gar nicht mehr brennen würde, weil man inzwischen besser dreht. Wir reden ja, je nachdem wie viel Stau vor dem Ofen ist, von 2-4 Wochen Wartezeit. Was vor 4 Wochen akzeptabel, gar schön war, wird mit den Fortschritten dazwischen, sinnlose Geld- und Energieverschwendung.
Noch ein Tipp, der einem am Anfang herzlos erscheint: meinetwegen zwei, drei Stücke als Erinnerung brennen, aber der Rest der Produkte gehört zu neuen Ton aufbereitet, und nicht gebrannt. Wegen dem Geld. Und weil man, wenn man noch viel lernt, die meisten fertigen Stücke, die aus dem Ofen kommen,
Meine Ratschläge, hier ungefragt präsentiert:
Zwei Stunden pro Woche bringen vielleicht Erholung, aber keine richtigen Fortschritte.
Neues 2, 3 Tage hintereinander trainieren, dann ein paar Tage Pause und dann staunen, wie das Gehirn sich in der Erholungszeit verbessert hat.
Werde mittlerweile oft gefragt, wie lange ich schon an der Drehscheibe drehe, und die Leute sind erstaunt, dass ich zum 1. Mal vor gut einem Jahr die Drehscheibe ausprobiert hab. Und nein, ich hab kein besonderes Talent. Ich übe. Töpfern lernen ist wie ein Musikinstrument richtig lernen: üben, üben.
Update: Nicht alles kam in den Ofen, die Vase auf der Drehscheibe aber schon.
Ich kenn mittlerweile Leute, die auswandern, und andere, die einfach in einem anderen EU-Staat ein freies Gewerbe gründen.
So ist es wohl gewünscht.
Hobbyisten finanziell ruinieren.
Der Meisterkurs am Arsch der Welt kostet extrem viel, die Prüfung danach schafft fast niemand. Jede einzelne verkaufte Tasse, Vase oder Bowl ohne die bestandene Prüfung ist illegal.
Die Keramik stirbt in Österreich bald aus, weil die Überreste des Zunftwesens allen Hobbyisten, egal wie sehr sie sich diese bemühen, den Zugang zum Gewerbe verwehren, während sie selber weder Lehrlinge ausbilden, noch leicht zugängliche Ausbildung anbieten. Ergänzt um Anzeigen, die so manchen
Hier sieht man die Röntgenaufnahme eines ähnlich konstruierten Gefäßes (von Thomas Bohle), halt perfektionisch statt unförmig, und bereits umgedreht.
Das unförmig wirkende Ding ganz rechts ist mein erster Doppelwandgefäß-Versuch, eine Überkopf gedrehte Vase. Keine Ahnung, wie es mit der weitergeht - sie muss jetzt ein bisschen trocknen, getrimmt werden wie verrückt und dann umgedreht werden.
🥳
Ich mag die Jahreszeit eigentlich nicht, aber wenn es draußen kalt und früh dunkel wird, im Keramikstudio Jazz läuft und Leute aus aller Welt ihr Ding machen und dabei ein bisschen tratschen, dann ist das schon ein fantastischer Moment.
Habe heute 3 kg recht problemlos zentriert und gedreht, morgen probiere ich mal 4 kg. Har har har.
Allerdings muss ich danach wieder mal Feinarbeit mit weniger Masse angehen.
Fahrt ordentlich ein 🤪
Nach der Arbeit jetzt schnell zur Impfung - bevor mich der Megacluster erwischt, und den Leuten geht's echt nicht gut.
Perfekt ist was anderes, schon klar, aber ich bin sehr stolz, dass es ENDLICH mit dem geschlossenen Gefäß geklappt hat.
In der #taz gibt's heute den menschenverachtendsten, rassistischsten Müll, den man derzeit zu Gaza lesen kann - eine "lustige" Glosse zu einem fiktiven "Gaza-Erlebnispark". Keine Ahnung, was diesen Dreck noch von NIUS oder Compact unterscheidet.
Langsam werden die Wände dünner und die Brennkosten niedriger.
Mehr war bei der ganzen Lichtverschmutzung in der Stadt nicht drin
Wäre das ihr täglicher Weg, wäre das kein Problem gewesen. Glück gehabt.
sie hätten einen tollen Platz - gesichert vor Regen und Wind - in der frei zugänglichen Natur gefunden.
Aber das waren damals wenigstens noch liebe Bienen.
Bei der Hornisse schließe ich das aber eigentlich aus, weil: nur eine und sie hat den Weg durch das gekippte Fenster nicht rausgefunden.
Zwischendurch hatte ich Angst, dass mir als Dauerlüfterin dasselbe passiert ist wie vor ca 10 Jahren: damals haben Bienen ein Nest in einem der Lautsprecher meiner Musikanlage gebaut (und sich kurioserweise nicht daran gestört, dass ich andauernd Musik höre). Da ich immer gekippt hatte, dachten sie,
in die richtige Richtung schupsen müssen. Ich bin so froh, dass sie mich in der Nacht nicht gestochen hat. Heute werden die Netze in die Fensterrahmen geklebt, sie seit 2 Jahren hier rumliegen. Endlich.
Ich hatte heute Nacht Besuch von einer riesigen Hornisse. Sie ist gegen 22 Uhr ins Zimmer geflogen. Um 23:30 Uhr ca dachte ich, sie hat rausgefunden und hab die Fenster geschlossen. Um 4 Uhr wurde ich vom Brummen geweckt. Vor 5 min hat sie es endlich wirklich geschafft, ich hab sie mit dem Besen