PS: AfD hat in BW gegenüber BTW 2025 verloren. Sollte auch nicht untergehen.
@andreashoev
Sociologist & SocPsychologist @boeckler-stiftung.bsky.social & @WSIinstitut.bsky.social -- Work and Democracy -- resarch on Transformation, Prejudice, Anomie & Right-Wing Populism/Extremism https://andreas-hoevermann.com
PS: AfD hat in BW gegenüber BTW 2025 verloren. Sollte auch nicht untergehen.
Ansichten der AfD-Wählenden über ihre Partei
92% der AfD-Wählenden in BaWü finden, dass die AfD als Partei nicht rechtsextrem ist. Nur 4% von ihnen denken, dass die AfD Demokratie und Rechtsstaat gefährdet.
Nicht mals jede*r 3. von ihnen ärgert es, "wenn AfD-Politiker Angehörige von Parteifreunden in ihrem Büro beschäftigen."
This blog post by @davekarpf.bsky.social is really worth reading and reflecting upon.
Das Diagramm zeigt, dass die Mindestlöhne in ausgewählten westeuropäischen Ländern zwischen 15,63 und 12,02 Euro liegen, in Deutschland bei 13,90 Euro.
Höhere #Mindestlöhne: in Deutschland, aber auch in den Nachbarländern. Die EU-Richtlinie hat zu einer dynamischen Entwicklung in weiten Teilen Europas beigetragen. Mit 13,90 € liegt Deutschland im westeuropäischen Mittelfeld. Detaillierte Analysen in unserem neuen Report www.wsi.de/fpdf/HBS-009...
Gruppenbild des Betriebsrats bei Bördner zwischen Abfallcontainern. Text: Gut geschützt durch Gewerkschaften. Engagierte Beschäftigte gründen Betriebsräte. Gewerkschaften helfen dabei, Fallstricke zu umgehen. "Wir wollen mehr Mitspracherecht."
»Wir wollen mehr Mitspracherecht.« Zwischen dem 1. März und dem 31. Mai können Millionen Beschäftigte in ganz Deutschland ihren #Betriebsrat wählen. Der muss im Vorfeld gegründet werden. Warum es vorteilhaft ist, dabei eine #Gewerkschaft an der Seite zu haben, zeigen unsere Beispiele:
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Hinweis auf Stellenausschreibung für SHK Themenbereich Eurofound am WSI
Student*innen der Soziologie, Politikwissenschaft oder VWL in Düsseldorf + Umgebung oder Berlin: Ihr interessiert Euch für #Arbeitsmarkt #Lohnpolitik #Sozialpolitik #Arbeitsbedingungen? Wir freuen uns auf Eure Bewerbung! Infos: www.boeckler.de/pdf/wsi_stel...
Foto des Buches "Keine Macht der Ohnmacht" von Matthias Quent. Gelber Umschlag mit blauer, roter und schwarzer Typ.
Faschisierung lebt davon, ihrer Anhängerschaft emotional Wirksamkeit und Tatpolitik in einer Zeit voller Krisen, Komplexität und demokratischer Defizite zu versprechen. Demokrat:innen sind verängstigt und fühlen sich hilflos. Schluss damit! Darum geht's im neuen Buch:
www.piper.de/buecher/kein...
#Gleichstellung: Was hat sich zuletzt in Bezug auf die Situation von Frauen und Männern im Berufsleben getan? Wie groß sind die Ungleichheiten, wo gab es Fortschritte, wo Stagnation? Eine neue Studie des @wsiinstitut.bsky.social zeigt den Status quo. (🧵1/7)
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www.boeckler.de/de/pressemit...
Was motiviert zur Kandidatur für den #Betriebsrat?
⏰Ab dem 1.3. wird gewählt!⏰
Was treibt die Kandidat*innen an? Welche Erwartungen haben sie? Welche Ziele stecken sie sich? Oft geht es um #Fairness – und den Einsatz für andere.
Wir haben nachgefragt👇
Zitat von HSI-Direktor Ernesto Klengel aus dem Podcast Systemrelevant: "Auch wenn Algorithmen scheinbar neutral entscheiden, wirken gesellschaftliche Ungleichheiten weiter. So entstehen neue Entgeltdifferenzen."
Moderne #Plattformarbeit – alte Lohnlücken? Studien zeigen: Auch dort verdienen Frauen im Schnitt weniger. Aber was sind die Ursachen dafür? Und welche EU-Regeln werden jetzt entscheidend? Das erklären Ernesto Klengel & Ulrike Spangenberg in der neuen Podcast-Folge. (1/3)
🎧 www.boeckler.de/de/p...
I am extremely honored, and equally perplexed, that my book has received the Stein Rokkan Prize.
Thank you so much to everyone who helped out with this project along the way. So much of the book is the result of feedback by kind people who took the time to listen and read. Thank you.
Congratulations, @valentimvicente.bsky.social !
#Arbeitszeit, #Sozialstaat, #Bürgergeld, #Rente, #Krankenversicherung: Wie viel Substanz & welche Auswirkungen haben die vor dem Parteitag der #CDU (20./21.02.) genannten Forderungen von Unions-Politiker*innen? Unsere aktuellen Studien zu genau diesen Themen 🧵👇
📲 www.boeckler.de/de/auf-einen...
Text: Fachkräftemangel – sind Unternehmen selbst schuld? Viele Betriebe klagen über fehlende Fachkräfte, schöpfen aber nicht einmal das Potenzial ihrer eigenen Belegschaften aus. Statt Integration und Anerkennung erfahren einige Gruppen Abwertung und Diskriminierung.
Wenn es nach der #Bundesregierung geht, sollten wir noch mehr und länger arbeiten. Dies würde, so die Behauptung, #Wirtschaftswachstum fördern und Fachkräftelücken schließen. Dabei werden oft nicht mal bestehende Erwerbspotenziale in Unternehmen ausgeschöpft. (1/7)👇
📲 www.wsi.de/de/blog-1...
Racism plays out in so many different ways. And now it has become even harder to address.
Einige. Grundgesamtheit der Umfrage sind die Wahlberechtigten in Deutschland. Im verlinkten Artikel sind auch Verteilungen nach Altersgruppen genannt.
Guter Punkt. Offenbar wurde in Ost und West befragt. Viele in Ostdeutschland wurden also über "Leben in der Bundesrepublik der 1980er Jahre" gefragt, das sie so nie erlebt haben.
(Gilt aber auch generell für jüngere Befragte, die auch dazu befragt wurden.)
Beim Thema Meinungsfreiheit besteht große Uneinigkeit unter verschiedenen Parteianhänger*innen: 72% der AfD-Wähler*innen geben an, dass die Möglichkeit, seine Meinung frei zu sagen, damals besser war. Von den Anhänger*innen der Grünen/Linken denken das hingegen nur Minderheiten (20%/24%).
3/
Was war damals besser?
52% finden: Schutz vor Kriminalität und Verbrechen. 63% denken, dass der Zustand der Infrastruktur damals besser war (über Parteigrenzen hinweg). Auch wirtschaftl. Aufstiegsmöglichkeiten (59%) und soz. Gerechtigkeit (50%) der 1980er schätzt Mehrheit als besser ein.
2/
"Politisch rechts orientierte Menschen sehnen sich eher in die 1980er zurück: Unter AfD-Anhängern sind es 68 Prozent, nur 7 Prozent von ihnen fanden es damals schlechter. Anhänger der Union sagen zu 55 Prozent, das Leben in der BRD der 1980er-Jahre sei besser gewesen, bei SPD-Wählern sind es 47 Prozent. Anhänger der Linken und der Grünen hingegen sind deutlich weniger nostalgisch. Nur etwa ein Drittel von ihnen sehnt sich in die 1980er zurück."
Umfrage dazu, wer sich in die 80er-Jahre zurücksehnt:
Unter AfD-Anhänger*innen sind es 68%, nur 7% von ihnen fanden es damals schlechter. Bei Anhänger*innen der Linken und der Grünen sind es nur etwa ein Drittel, das sich in die 1980er zurücksehnt.
1/
Deutlicher Anstieg der Straftaten gegen Journalist*innen in Deutschland laut BKA. Zwischen Apr ´24 und Ende Nov ´25 kam es zu 41 Fällen/Monat (2023: 24/Monat). Das ist ein Plus von ~71%.
Großteil der Strafen (knapp ein Drittel) werden pol. rechtem Spektrum zugeordnet.
rp-online.de/politik/deut...
Während die Miosga-Sendung vor einem Jahr mit Weidel ihr noch deutlich überdurchschnittliche Quoten bescherte (4,3 Mio./19,5%), lagen die Quoten gestern mit Chrupalla deutlich darunter (2,65 Mio./11,8%).
(Die starke Konkurrenz Dschungelcampfinale & Olympia hatten sicherlich auch ihren Anteil daran.)
AfD-Bundestagsabgeordneter Moosdorf legt politische Pläne offen: Unliebsame Richter entfernen, Justiz unter die Kontrolle der Regierung bringen, Ende der Gewaltenteilung, Ende der Demokratie.
Ich fasse es nicht...
Wo die Propaganda wirkt:
Häufigste Antwort bei Menschen unter 50 "keine Partei", dann AfD...
Und wieder einmal scheint das, was die AfD den anderen vorwirft ("Altparteiennsumpf", "Staat als Selbstbedienungsladen"), ziemlich genau auf sie selbst zuzutreffen: "....die AfD ein weitreichendes System der Vetternwirtschaft errichtet hat. Es geht um Geld für Familienangehörige und private Firmen"
Insgesamt dürfte 2026 deutlich besser für die deutsche Industrie werden als 2025. Wichtig bleibt wirtschaftspolitisch, in dieser Zeit die Menschen nicht weiter zu verunsichern, etwa durch überzogene Debatten über vermeintliche Standortprobleme oder Sozialabbau. Das schwächt den privaten Konsum. Bild: Sebastian Dullien
Die Erholung werde nicht mehr allein von öffentlichen Aufträgen & Großaufträgen getragen. Auch Auslandsaufträge sowie Bestellungen jenseits d. Großaufträge nähmen zu. Dies zeige, dass der finanzpolitische Impuls durchaus in der Lage sein dürfte, eine breitere Erholung anzustoßen, so der IMK-Direktor
„Wir sind erschüttert und trauern um unseren Kollegen Serkan C., der seinen schweren Verletzungen erlegen ist. Wir rufen heute alle Eisenbahner*innen sowie die Fahrgäste zu einer Schweigeminute um 15 Uhr auf. [...] So ein Fall darf sich niemals wiederholen."
www.evg-online.org/meldungen/de...