Ausserdem fragt sich, inwiefern die über Plebiszite angestossenen öffentlichen Meinungsbildungsprozesse nicht selbst zur Rationalisierung beitragen und somit Mündigkeit fördern.
Ausserdem fragt sich, inwiefern die über Plebiszite angestossenen öffentlichen Meinungsbildungsprozesse nicht selbst zur Rationalisierung beitragen und somit Mündigkeit fördern.
Mich überrascht immer wieder der Gap zwischen Anerkennung schweizerischer Abstimmungen und Pessimismus zu Direktdemokratie in Österreich. Gäbe es nicht zumindest auf kommunaler Ebene (z.b. Wiener Volksbefragungsgesetz) Instrumente, wo man die Irrationalität der Basis nicht so fürchten müsste?
as.ft.com/r/37f77fb1-0... Palantir sues magazine that revealed Switzerland rejected its approaches
With @rafeuddin.ft.com
Darüber, wie der Faschismus im Normalbetrieb der Demokratie entsteht, hat Patric Seibel ein Feature gemacht & dafür mit Sven Reichardt und mir gesprochen:
www.deutschlandfunkkultur.de/postfaschism...
Sind das diejenigen, die Auskunft nach dem Informationsfreiheitsgesetz geben, um die Transparenz der Verwaltung wesentlich zu erhöhen weil der moderne Staat ist da und so weiter? Asking for a friend.
Matthias Zaugg analysiert für mosaik die neoliberale Politik der Stadt Wien, die jüngsten Kürzungen und ihre Auswirkungen auf den Sozialbereich und die dort beschäftigten Arbeiter*innen.
OUT NOW steht neben dem Cover der Neuerscheinung: »Alles muss man selber machen. Zur Geschichte der Rätebewegungen, von der Pariser Kommune bis Rojava« von Christopher Wimmer
+ OUT NOW: »Alles muss man selber machen« + Ein Buch zur Geschichte der Rätebewegungen. Ein Buch über Menschen, die sagen: So kann es nicht weitergehen, wir nehmen unser Schicksal selbst in die Hand – und Räte bilden für alle gesellschaftlichen Bereiche … Zur Feier des Tages verlosen wir 1 Band! /1
Es bleibt wie es ist: Armut und Wohnungslosigkeit lassen sich nicht wegsparen. Wien macht das ja oft vergleichsweise gut, doch die kommenden Einschnitte dürften bitter werden. Statt zu kürzen müsste stärker einkommensseitig angesetzt werden. Vermögens- und Erbschaftssteuer lassen grüßen. /6
Denn die rennen ja nicht grundlos zum Beratungszentrum Wohnungslosenhilfe. In den "Chancenhäuser", wo viele Wohnungslose während der Wartezeit auf Förderung leben, sollte die Verweildauer gemäss Konzept max. 3 Monate betragen, doch 1-2 Jahre sind aktuell keine Seltenheit. /5
Viele Problemlagen sind komplex und zeitintensiv, u.a. wg. zunehmenden Doku-Anforderungen(Statistik). Sozialarbeitende sind froh um ein paar "leichtere" Fälle. Fallen diese weg, wird die hohe Belastung noch höher (ca. 30% sind burnoutgefährdet). Und Menschen ohne Wohnung schauen durch die Finger. /4
Aktuelle Wartezeit auf MoBeWo-Förderung ist bis zu 1 Jahr, auf StaBeWo mehr. Die meisten Personen brauchen die Betreuung. Zu frühe Abbrüche führen zu Wiederaufnahmen. Durch "präziseren Aufnahmekriterien" und "treffsichereren Leistungen" würden Wartezeiten reduziert, aber zu welchem Preis? /3
Subjektförderung heisst: Budgetierte Anzahl Förderungen= finanzierte Sozialarbeits-Pensen. Bleibt Fördermenge gleich aber Tarife werden zu "zurückhaltend angepasst" (=keine ganze Valorisierung v. Lohnerhöhung vom neuen KV?), heisst das Entlassungen oder Arbeitsverdichtung oder beides. /2
"Auch der Fonds Soziales Wien übernimmt eine Rolle in der Konsolidierung." Durch "zurückhaltende Anpassung der Tarife", "Präzisierung der Aufnahmekriterien" und "treffsichere Leistungen" soll gespart werden. Betrifft das auch die Wiener Wohnungslosenhilfe (vermutlich), bedeutet das nichts Gutes. /1
Milliardär:innen in Österreich: Vermögen vorrangig durch Erbschaft. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt den Anteil an Milliardär:innen, die ihr Vermögen geerbt oder erarbeitet haben im Ländervergleich. In Österreich kamen nur 16 Prozent durch Unternehmertum an Milliarden, ganze 84 Prozent durch Erbschaften.
In Österreich haben mehr als 4 von 5 Milliardär:innen ihr #Vermögen geerbt, wie unsere aktuelle Analyse zeigt. Um der zunehmenden Vermögenskonzentration im Land entgegenzuwirken, sollte Österreich sich ein Beispiel an anderen EU-Staaten nehmen und die #Erbschaftssteuer (wieder-)einführen. 1/
Wir haben Geschichte geschrieben! Eine Mehrheit der Hamburger:innen hat beim Volksentscheid für ein neues Klimagesetz gestimmt. Während die Bundesregierung in Sachen Klima den Rückwärtsgang einlegt, geht #Hamburg nach vorne. Demokratisch und gerecht.
Hoffnung bleibt Handarbeit.
Genau das erlebe ich als Sozialarbeiter täglich. Was dann zu Delogierungen etc. und Kosten führt, die vielleicht höher sind, als eine funktionierende Soziahilfe es wäre - vom ganzen Leid das dabei entsteht mal abgesehen. Aber es geht dabei halt auch immer um die Disziplinierung von Arbeitenden.
Ein von Michael Zürn und mir verfasster Nachruf auf Claus Offe. Ein bemerkenswerter Mensch und Wissenschaftler www.faz.net/aktuell/feui...
Weil SPD & CDU in Berlin den Volksentscheid ignorieren, hat DW und Co. enteignen jetzt ein eigenes Gesetz geschrieben. 2026 werden Unterschriften gesammelt. Das wird richtig richtig gut: taz.de/Gesetz-von-D...
Ich teile die Unterscheidung grundsätzlich, wundere mich aber immer wieder über die beharrliche Dichotomisierung. Diese ist m.E. Ausdruck eines staatlichen Demokratiedefizits, welches als unveränderlich hingenommen wird. Je mehr es behoben würde, desto stärker überlappten sich die Begriffe.
„An Österreich bin ich immer gescheitert.“ Arne Semsrott warnt im MO-Magazin: „Die extreme Rechte wird nicht entzaubert, indem sie mitregiert.“ Das neue MO-Magazin mit Schwerpunkt Demokratie jetzt im Abo oder bei unseren Kolporteur:innen. https://www.sosmitmensch.at/an-oesterreich-bin-ich-immer-gescheitert
„An Österreich bin ich immer gescheitert.“ @arnesemsrott.bsky.social warnt im MO-Magazin: „Die extreme Rechte wird nicht entzaubert, indem sie mitregiert.“ Das neue MO-Magazin mit Schwerpunkt Demokratie jetzt im Abo oder bei unseren Kolporteur:innen. www.sosmitmensch.at/an-oesterrei...
Im Rahmen der Online-Veranstaltungsreihe der FH St. Pölten Soziales zum Thema „Soziale Arbeit in Zeiten rechter Landnahmen“ spricht Bianca Kämpf (DÖW) am 30.9. gemeinsam mit Eva Grigori zu „Rechtsextremismus und Soziale Arbeit“ in Österreich. Alle Infos unter:
inclusion.fhstp.ac.at/arlt-lectures
Warum besuchte Peter Thiel im Geheimen im August die Uni Innsbruck und was geschah dort? Meine Recherche dazu: www.falter.at/maily/202509...
Mein Hintergrundartikel über Trumps Angriff auf die Daten, eine Art Bücherverbrennung des 21. Jahrhunderts – und den Widerstand von Aktivisten wie @storytracer.com
www.zeit.de/2025/37/date...
Das Klima der Ungleichheit. Zur sozialen Struktur von Klimakonflikten. Neuer Artikel mit @lwestheuser.bsky.social und @thomaslux.bsky.social link.springer.com/article/10.1...
OK, a🧵: Our new paper studies workers' political consciousness in times of class demobilization.
We show there's more to workers' politics than right-wing resentment. Listening to workers, we reconstruct their moral critiques of money, power & recognition.
Link journals.sagepub.com/doi/10.1177/...
I believe that their probabilistic character makes them useful primarily for generating ideas. They are more hallucinatory-creative dream-machines than fact-oriented realism-machines.
LLMs can model the indexicality of language better and stochastically reproduce it. But they have no models of the external world. Their realtime empirical access was previously non-existent and is now limited to modest web queries now with agentic capabilities.
Anders als bei früheren technischen Revolutionen tritt Künstliche Intelligenz als Akteur auf, können Bots am gesellschaftlichen Gespräch teilnehmen – und damit die Voraussetzungen für Demokratie untergraben: www.blaetter.de/ausgabe/2025...
“As the different versions of LLMs (such as ChatGPT, Gemini, Claude, Perplexity.ai and Grok) continue to proliferate, academic research is beginning to undergo a significant transformation.”
#AcademicSky #HigherEd 🧪 #Research
theconversation.com/ai-in-univer...