Da sind sie wieder die berühmten „gemeinsamen Werte“
@beimwort
Journalist / Hauptstadtbüro Der SPIEGEL / Buch: "Demokratie im Feuer. Warum wir die Freiheit nur bewahren, wenn wir das Klima schützen – und umgekehrt" / Stimmt das wirklich? / Newsletter: beimwort.substack.com
Da sind sie wieder die berühmten „gemeinsamen Werte“
I don't think people think enough about the fact that by far the vast majority of human history is completely or almost completely unknown to us. This battle was 3200 years ago and we know almost nothing. But modern humans emerged like 300,000 years ago. We know nothing about 99% of human history.
Neulich sagte ein Freund, ich lese ja nichts, was mich nicht potentiell klüger mache. Das hat natürlich einen Preis: Ich bin in vielem nicht so à jour. Aber immer, wenn Ezra Klein mal wieder ergebnislos einen MAGA-Apologeten einlädt, denke ich, dass man sich nicht aktiv dümmer machen muss als nötig.
Es ist ja durchaus originell, dass die Union jetzt darauf setzt, dass das Kartellamt bei den Benzinpreisen die neuen Möglichkeiten zur Sektoruntersuchung nutzt, die Robert Habeck eingeführt hat und die die Union laut Wahlprogramm wieder abschaffen wollte.
Jonas Schaible: "Der Kanzler bindet Deutschland bislang mit jedem außenpolitischen Gewaltakt Trumps enger an die USA."
🏺
"Wir werden () zu einer Diskussion () über Kunst- und Meinungsfreiheit und die Bedeutung staatlich finanzierter Kunstpreise einladen."
Klingt inzwischen auch fast nach einer Drohung.
Weder noch.
Ja, also, I guess das ist meine persönliche Nachrichtenwerttheorie.
„XY sagt zum ersten Mal“ ist eine Nachricht, aber “XY sagt und deshalb wird sich künftig etwas anders entwickeln“ ist eine bedeutsame Nachricht.
Journalismus beschäftigt sich ja mit allem, was neu ist, aber für meinen Geschmack zu viel mit dem, was neu ist, aber unbedeutend. Orientierung in der Welt gibt es, wenn man die Momente identifiziert und beschreibt, in denen Dinge auf neue Pfade gelenkt werden oder auch nur werden könnten.
Merz beerdigt die #FDP. Und was treiben die so? Ein bisschen Putsch. „Irgendwann, die Debatte läuft schon ein bisschen, stellt Dürr eine Frage in den Raum: Ob es denn jemanden gäbe, der glaubt, er oder sie könne es besser?“ 🧐
Meine Rekonstruktion @wirtschaftswoche.bsky.social 👇
Mit jedem Tag wird deutlicher: Tyrannenmord ohne Plan, Moral und rechtliche Grundlage ist etwas fundamental anderes als Befreiung.
Mit jedem Tag wird deutlicher: Tyrannenmord ohne Plan, Moral und rechtliche Grundlage ist etwas fundamental anderes als Befreiung.
Diese Person sagte das nicht affirmativ.
Es ist schon beeindruckend was für idiosynkratische Erklärungen für Landtagswahlen im Moment herangezogen werden und dabei völlig ignoriert wird, dass es seit der Bundestagswahl 2017 nur drei Wechsel der Partei gab die eine Landesregierung anführt. Saarland 2022, Berlin 2023, Thüringen 2024.
Wie mir neulich ein CDUler sagte: Die CDU ist eine sehr gelassene Regierungspartei und eine sehr unbeherrschte Oppositionspartei. Man könnte auch sagen: staatstragend im Amt und oft verantwortungslos in der Opposition. In BaWü wird sie regieren - aber es fühlt sich für sie an wie eine Niederlage.
Nein. Warum?
Das Wunschdenken über die AfD-Wählerschaft:
Das vermutlich Schlimmste, was dem Land kurzfristig innenpolitisch passieren könnte, wäre, dass die CDU sich jetzt wie nach Laschet einreden lässt, dass sie Opfer einer Schmutzkampagne geworden sei. Dass ihr Anstand (Hagel hat einen anständigen, unpopulistischen Wahlkampf geführt) zum Nachteil wird.
Es gibt wirklich Menschen, die in privaten Gesprächen „Ich sag aber immer ganz klar:“ sagen.
Die Stromnetze werden zu langsam ausgebaut, also wäre spätestens jetzt ein guter Moment, alles darauf zu werfen, das zu ändern.
This is the largest oil supply shock in history in mb/d
The enemy gets a vote. Iran is now delivering pain to Trump via multiple paths
(1) Gulf Kings
(2) Financial meltdown
(3) AI tech oligarchs
(4) Fuel, fertilizer, food disruptions
Read our Polycrisis Dispatch:
buttondown.com/polycrisisdi...
Deine Texte sind sehr gut.
An ihrer Reaktion darauf, dass sie oder ihre Verbündeten mehr als 100 Mädchen von sieben bis zwölf Jahren in einer Schule getötet haben, sollt ihr sie erkennen.
q.e.d. (aus: economist.com/europe/2026/...)
Warum heißt es „Mann“ und nicht einfach:
Jede “Drecksarbeit” macht es schwerer, vom eingeschlagenen Pfad abzuweichen.
Trump macht sich so etwas zunutze.
„Man sollte deshalb besonders auf der Hut sein, wenn man es mit ihm zu tun hat und mit Momenten, in denen man sich oder die Wahrheit besonders arg verbiegen muss, um ihm zu gefallen.“