Mein persönliches Digitalien!
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Inspiriert von Virginia Woolfs ‚A Room of One’s Own' wünsche ich mir für alle Frauen nicht nur heute:
A Digital Room of Her Own.
Heute, am 8. März, beobachte ich meine eigene Praxis. Und ich frage mich:
Was ist es eigentlich, das mich heute feiern lässt, dass ich als Frau in dieser Welt lebe?
So viel aktuelle Realpolitik aus Lusitanien
Kein Problem. Das hatte ich vermutet.
Ja, diese coabhängige Wechselbeziehungen nehme ich auch wahr. In der Arbeit mit Beratungseinrichtungen und ihren Akteur:innen ist die Reflexivität immer wieder auch ein Wunder biografischer Punkt. Daher sortiere ich mich und meine Fragen auch immer wieder neu.
Schöne Grüße von der Nordsee
Das ist also dieses Academia in a nutshell…
9/ Meine radikalere Frage heute an alle Beratenden: Ist Hochschulberatung ein demokratisches Korrektiv oder ein Puffer, der echte Transformation verhindert?
8/ Vielleicht. Zum Beispiel mit Ansätzen wie:
-Ethik- & Governance-Beratung.
-Schutzräume für Wissenschaftsfreiheit.
-Organisationsmediation.
-Demokratische Konfliktmoderation.
Es scheint der Weg zu werden weg vom Individuum.
Hin zur Institution.
7/ Jetzt sehen wir kommen:
Demokratische Erosion.
Präsidialmacht statt Kollegialität.
Kennzahlensteuerung.
KI-Transformation.
Politische Einflussnahme.
Kommt die nächste Beratungswelle?
6/ Vielleicht sind diese Einrichtungen weniger Reformmotor –
und mehr Reparaturbetrieb.
Beratung stabilisiert,
wo Strukturbrüche entstehen.
5/ Meine Fragen: Was passiert da alle 20 Jahre? Warum entstehen neue Beratungsstrukturen immer dort, wo das System unter Druck gerät? Und was bleibt im Kern der Wissenschaft unberührt?
4/ Die 2010er:
Graduiertenberatung im Exzellenz- und Projektregime.
Prekarität. Abhängigkeiten. Machtasymmetrien.
Übergänge in unsichere Karrieren.
Und dann: #IchBinHanna.
3/ Die 1990er:
Career Services rund um Bologna.
Employability. Kompetenz. Arbeitsmarktfähigkeit.
Bildung wird zur Qualifikation.
Demokratisierung wird zur Wettbewerbsfähigkeit.
2/ Die 1970er:
Studienberatung als Demokratisierungsprojekt.
Orientierung. Bildungsaufstieg. Öffnung der Hochschulen.
Mehr Menschen an die Uni = mehr Demokratie.
1/ Heute mal destabilisieren.
Als Beraterin habe ich drei Wellen in Hochschulen miterlebt oder war Nutznießerin:
1970er Studienberatung.
1990er Career Services.
2010er Graduiertenförderung.
Zufall? Ich glaube nicht.
Strukturen, so wichtig.
Ist sowas wie der Desorting Hat, oder?
Schaut auch gerne immer mal wieder auf unsere Website ichbinhanna.wordpress.com, deren Pressespiegel weiterhin aktuell gehalten ist! #IchBinHanna
Dort steht was bitte?!
Seminarplan für nächste Karriereförderrunde fertig.
Oder so ähnlich …
Das macht mich wirklich einfach nur traurig und wütend zugleich…
4. Der Raum arbeitet mit Spannung statt Harmonie
Zeitdruck. Ressourcenknappheit. Konflikte. Unklare Zuständigkeiten.
Denn: Das ist Alltag.
3. Kollegiale Beratung als Motor (nicht als Add-on)
Nicht als „Methode für zwischendurch“, sondern als strukturelles Werkzeug:
Fall einbringen, Perspektiven öffnen, Hypothesen bilden, Handlungsoptionen entwerfen, nächste Schritte testen.
2. Rollen werden nicht erklärt, sie werden getestet
Lehrkraft, Sozialpädagogik, Sonderpädagogik, nicht-unterrichtendes Personal, Schulleitung: Rollentausch. Perspektivwechsel. Reibung.
1. Fortbildung wird Prototyping, nicht Vortrag
Es geht um reale Fälle, echte Dilemmata, echte Entscheidungen.
Watteiswanderung
Ich würde mit einem belastbaren
„kommt auf Inhaltsinhaber:in“ antworten.
Wintersturm im Anmarsch