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Nina Noeske

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Latest posts by Nina Noeske @ninanoe

Ich habe die letzten Tage im Stadtarchiv von 3180 Wolfsburg 15 – äh – Fallersleben verbracht, um das „Lied der Deutschen“ im Original zu lesen. Aber immer wenn ich es zusammensetzte stand da doch nur: „Einigkeit und Recht auf Teilzeit …“ der Rest ist ja bekannt.

10.03.2026 21:49 👍 2 🔁 1 💬 0 📌 0
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Privilegien, die ich als Frau auch gern hätte — JASMIN SCHREIBER Heute zum Feministischen Kampftag, aka Weltfrauentag, habe ich mir einfach mal überlegt, welche Möglichkeiten und Privilegien Männer haben, die ich für uns auch gern hätte. Abends einfach die Kopfh...

Hab mal überlegt, welche Privilegien ich für uns Frauen auch gern hätte 🙃🫠

#feministischerkampftag #weltfrauentag

www.jasmin-schreiber.de/texte/privil...

08.03.2026 10:47 👍 905 🔁 391 💬 21 📌 32

schon fast 1 stunde frauentag also ich merk noch nix

07.03.2026 23:55 👍 934 🔁 81 💬 34 📌 0

Krisensitzungen wegen steigender Spritpreise! Wisst ihr noch, wie tage- und nächtelang beraten wurde, was man gegen skyrockende Lebensmittelpreise und Wohnungsmieten tun könnte? Oder wie die Verkehrsminister sich abmühten, um den Preis für das Deutschlandticket stabil zu halten?
Ich auch nicht.

07.03.2026 12:48 👍 2335 🔁 727 💬 42 📌 9

Ihr denkt bitte auch dran, dass Perfektionismus kein selbstbewusster Ehrgeiz ist, sondern ein schädlicher Ausdruck des frühkindlichen Strebens nach Sicherheit und Geborgenheit, in dem sich außerdem heftige Angstsymptomatik zeigen kann?

07.03.2026 09:19 👍 53 🔁 15 💬 4 📌 1
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"Das ist erschreckend"
Acht Prozent der Professoren hatten nach eigenen Angaben in den vergangenen sechs Monaten ein Burnout, berichtet Forscherin Yvette Hofmann. Was die neue Studie PROFESS sonst noch über Professorengesundheit verrät. Im Wiarda-Blog: www.jmwiarda.de/blog/2026/03...

06.03.2026 10:52 👍 40 🔁 14 💬 3 📌 7

(Ab wann verliert man seinen Beamtenstatus?) 🤫

05.03.2026 09:43 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0

»Die Professur erscheint als Amt der Erkenntnis, ist aber nicht selten Inszenierung ihrer selbst. Selbstdarstellung, Selbstevaluation und die Verwaltung der eigenen Existenzbedingungen bilden ihr eigentliches Geschäft. Wer sich dem entzieht, gilt als jemand, der das Amt missverstanden hat.« (»TWA«)

05.03.2026 09:42 👍 3 🔁 0 💬 1 📌 0

»Nicht Erkenntnis und Wissen allein, sondern deren theatralische Verwaltung und fortgesetzte Inszenierung gehören zu den Bedingungen des akademischen Betriebes. Wer das Spiel der Selbstdarstellung verschmäht, wird sich im Amt schwerlich zu Hause fühlen.« (»TWA«)

05.03.2026 09:38 👍 3 🔁 0 💬 1 📌 0

»Die Professur verlangt, mehr noch als Erkenntnis, die Kunst der Darstellung ihrer selbst. Wer dieser Übung im Schein nicht willig ist, wird in ihr kaum Vergnügen finden.« (»TWA«)

05.03.2026 09:33 👍 5 🔁 1 💬 1 📌 0

So wie von Professorinnen grundsätzlich erwartet wird, sich ZUSÄTZLICH zu allem anderen noch um Genderforschung und Gleichstellung zu kümmern. Haha!

05.03.2026 08:34 👍 4 🔁 0 💬 0 📌 0

🤭 (Naja zugegeben: Ich glaube es geht… vielen… so……… A propos »Einsamkeit und Freiheit« und so, aber nunja.)

05.03.2026 08:32 👍 3 🔁 0 💬 0 📌 0

Gibt mittlerweile Kolleg:innen, die sagen, sie hoffen, dass ihr Projekt nicht bewilligt wird… 🤐

05.03.2026 08:26 👍 4 🔁 1 💬 1 📌 0

Ja, absolut! Man schaut halt immer nur auf die Zahlen, die Renomee bringen, aber wie die Projekte dann wirklich laufen, interessiert niemanden mehr... Und dass man auch da eine Grenze hat und es nicht sinnvoll ist, immer noch mehr Aufgaben einzuheimsen, wird kaum diskutiert.

05.03.2026 08:20 👍 9 🔁 1 💬 2 📌 0

😜 schon 'ne Binse (aber hab das Gefühl, dass es in so Erfolgserwartungen gern untergeht, dass man halt gar nicht endlos Drittmittel einwerben kann - mag in den Laborwissenschaften anders sein, aber ich persönlich kann 2, max 3 Projekte gleichzeitig leiten - eher 2 tbh wenns ordentlich sein soll🤌)

05.03.2026 08:17 👍 7 🔁 2 💬 1 📌 0

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In Gesprächen mit erfahrenen Berg- und Skiführer-Kolleginnen taucht ein Thema immer wieder auf: Viele kommen in die Berge. Und viele kommen spät. Nicht als Kinder oder Jugendliche sozialisiert, sondern mit klarer Entscheidung im Erwachsenenalter. Mit Ehrgeiz, Fitness und ambitionierten Zielen.

01.03.2026 11:38 👍 172 🔁 40 💬 5 📌 3

Übrigens zitiert Antje Schrupp in ihrem neuen Buch (Postpatriarchales Chaos, S. 126) aus einem Skeet (!) von 2025: „Die Autorin Meike Stoverock bringt das Missverständnis auf den Punkt: ‚Was Frauen unter Tradwife verstehen: Vollberuflich Hausfrau und Mutter sein. Was Männer darunter verstehen: […]'“

01.03.2026 19:11 👍 2 🔁 0 💬 0 📌 0

Endlich wird das deprimierende Wetter vom besorgniserregenden Wetter abgelöst! 😍

27.02.2026 10:48 👍 433 🔁 58 💬 12 📌 1
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RIP Éliane Radigue (1932-2026)
van-magazine.com/mag/eliane-r...

24.02.2026 19:10 👍 18 🔁 5 💬 0 📌 1

Bei Kunst verweigere ich jede >Trigger-Warnung<-Mode. Die Ankündigung >Kunst< selbst ist die Trigger-Warnung, sei gewappnet, deine tiefsten Überzeugungen, moralischen Ansichten und etwaige Hoffnungen werden gestört, mithin zerstört, aber auch gebildet. Kunst ist übergriffig, ja bitte seie es.

26.02.2026 00:40 👍 2 🔁 1 💬 0 📌 0

»Die subtilste Form der Ungleichheit besteht nicht im offenen Ausschluss, sondern in der stillen Verschiebung des Maßstabs. Man misst alle am gleichen Lineal und übersieht, dass das Lineal selbst eine Geschichte hat.« (»TWA«) Gute Nacht!

25.02.2026 22:23 👍 3 🔁 0 💬 0 📌 0

»Die Universität hält sich für neutral. Doch Zahlen kennen kein Geschlecht nur scheinbar. Sie messen, was sichtbar gemacht wurde – und übersehen, was als selbstverständlich vorausgesetzt bleibt. Die Arbeit, die trägt, ohne sich auszustellen, bleibt unter dem Radar der Kennzahl.« (»TWA«)

25.02.2026 22:20 👍 2 🔁 0 💬 0 📌 0

»Anerkennung wird zur knappen Ressource. Kritik hingegen ist im Überfluss vorhanden, weil sie als Motor gilt. So entsteht eine Ökonomie der Unzufriedenheit: Nur wer nie genug ist, bleibt produktiv.« (»TWA«)

25.02.2026 22:15 👍 2 🔁 0 💬 0 📌 0

»Die Dauerlegitimation erzeugt Subjekte, die ihre eigene Unzulänglichkeit verwalten. Man arbeitet nicht mehr nur am Gegenstand, sondern an der Darstellung seiner eigenen Arbeitsfähigkeit. Die Selbstdokumentation verdrängt die Selbstvergessenheit.« (»TWA«)

25.02.2026 22:14 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0

»Die Universität spricht von Profil, als sei sie ein Unternehmen unter anderen. Doch wo jedes Fach sich rechtfertigen muss, wird Profil zur Konkurrenzformel. Die Disziplinen begegnen einander nicht mehr im Streit um Wahrheit, sondern im Wettbewerb um Sichtbarkeit.« (»TWA«)

25.02.2026 22:13 👍 2 🔁 0 💬 0 📌 0

verdächtig wäre. Die Universität hat gelernt, Bewegung mit Fortschritt zu verwechseln – und verlernt, dass Erkenntnis im Innehalten entsteht.« (»TWA«)

25.02.2026 22:11 👍 2 🔁 0 💬 1 📌 0

»Am Ende bleibt ein paradoxes Subjekt zurück: hochproduktiv und zugleich permanent insuffizient. Es arbeitet mehr denn je und fühlt sich doch immer im Rückstand. Die Unersättlichkeit des Systems spiegelt sich im Selbstverhältnis: Man ist nie angekommen, weil das Ankommen selbst als Stillstand

25.02.2026 22:10 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0

»Und doch lebt die Wissenschaft von eben jenem Rest, der sich der unmittelbaren Bilanz entzieht: vom Umweg, vom Irrtum, von der Zeitverschwendung, die sich später als Gedanke erweist. Die Dauerlegitimation kennt keine Umwege; sie duldet nur den geraden Weg zur Förderfähigkeit.« (»TWA«)

25.02.2026 22:09 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0

rechtfertigen sollen. Aus Autonomie wird Selbstdisziplinierung.« (»TWA«)

25.02.2026 22:08 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0

»Die Universität, einst Schutzraum der Abweichung, verwandelt sich in eine Agentur der Anschlussfähigkeit. Forschung wird nicht mehr an ihrem Widerstand gegen das Bestehende gemessen, sondern an ihrer Passung in Förderlinien. Das Denken lernt, die Kriterien zu antizipieren, die es später

25.02.2026 22:08 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0