Und vielleicht hören alle mal auf, auf die Spindoktoren zu hören, die ihnen einreden, der Bürger wolle eine CDU, SPD, FDP etc., die AfD Positionen zu Klima, Migration, Minderheiten etc. vertritt. Wer das will, wählt sie eh nicht.
Und vielleicht hören alle mal auf, auf die Spindoktoren zu hören, die ihnen einreden, der Bürger wolle eine CDU, SPD, FDP etc., die AfD Positionen zu Klima, Migration, Minderheiten etc. vertritt. Wer das will, wählt sie eh nicht.
Da gibt es keinen Dissens der politischen Mitte. Jeder will fleißige Einwanderer mit guten Qualifikationen, jeder sieht ein, dass man Flüchtlingen auch verpflichtet ist, wenn sie dem nicht entsprechen, denn was soll sonst aus ihnen werden. Das sehen nur Nazis und Linksradikale anders
Ich würde eine wirtschaftsliberale Partei, die die materiellen Interessen der oberen Mittelschicht vertritt, nicht wählen, aber ich finde es gut, wenn es auch weiterhin eine FDP gibt, so wie ich es auch gut finde, wenn Arbeitnehmerinteressen durch eine SPD repräsentiert werden
Es gibt keinen "Kontrollverlust", man kann sich halt nicht aussuchen, wer auf diesem Planeten gerade vor etwas davonlaufen muss
Mir ist nicht klar, was daran falsch sein soll, sowohl Linke als auch Konservative mitzunehmen. Eine Regierung braucht ja eine breite Basis.
Es ist vor allem das Versprechen, dass Assimilation sich auch auszahlt - dass die Mehrheit der Deutschen eben nicht meint, einmal Türke, immer Türke. Dass der Erfolg eines Menschen von seiner Leistung abhängen soll. Und das passt doch sehr gut zum fleißigen Schwaben
Was hier sicherlich eine große Rolle spielen wird: Wer nimmt die Berliner Wohnungskrise ernst?
Auch hier gibt es viele Leute, die sich als die politische Mitte definieren, weder radikalisiert konservativ, noch betont woke
Und eher generalisiert betonen, dass es darum geht, allen Menschen Chancen zu eröffnen, ob nun die aufs Abitur, die, wieder eine feste Stelle zu finden oder sich ein Haus kaufen zu können. Aber gut, ich bin nicht die SPD.
Das sind ja nun auch nicht zwei unterschiedliche Kategorien Mensch. Leute, die über Jahrzehnte gearbeitet haben, können arbeitslos werden. Wer von Bürgergeld gearbeitet hat, kann wieder berufstätig werden. Wäre ich die SPD, würde ich eher generell die Leute ansprechen, auf die keine Erbschaft wartet
Ich kann mir überhaupt nichts Bürgerlicheres vorstellen als den promovierten Philosophen Habeck, dessen Appell an Verantwortung und Gemeinsinn ebenfalls zu dem passt, was Bürgerlichkeit im Kern bedeutet.
Ja, denke ich auch. Dafür ist die Versuchung zu groß, an das Einhorn for free zu glauben.
Bluesky 🙄
Ja, das ist ein ernsthaftes Problem. Und die Leute sitzen in den Einfamilienhäusern, die bei Fernwärme schlecht anzubinden sind.
Nun, die CDU kann diese Karte jedenfalls nicht noch einmal ziehen. Aber ich fürchte auch, dass im Osten die Leute reihenweise glauben, die AfD würde ihnen ein Einhorn schenken
Ich finde doch, dass sie Deutschland in diesen 16 Jahren zum besseren verändert hat. Nicht so schnell, wie es mir gefallen hätte, nicht so tiefgreifend, aber immerhin.
Über den gesamten Lebenszyklus sieht es wahrscheinlich anders aus. Aber klar, die ersten zehn Jahre sind anders. Ich finde es trotzdem richtig, schon jetzt umzusteigen.
Ein Grund, warum Habeck 2025 die Mitte vergebens umworben hat, und Özdemir 2026 mit Erfolg, liegt in der Lernfähigkeit der Deutschen: Merz hat ihnen vor der Wahl Transformation ohne Anstrengungen und Schulden versprochen, gehalten hat er nichts. Das funktioniert nur einmal.
Das halte ich für eine fatale Fehleinschätzung. Und ich bin wirklich kein Fan der CDU.
Klar kann man den Wählern auch Reformen verkaufen, die ihnen etwas abverlangen - wie mehr Arbeit, eine teure Wärmepumpe, später in Rente. Aber man muss ihnen schon glaubwürdig erklären, wie sie oder ihre Kinder davon profitieren.
Ich weiß, es gibt dringendere Probleme auf diesem Planeten, aber wieso darf man einen Hund nach Kopenhagen in der 2. Klasse der Bahn mitnehmen, nicht aber in der 1.?
Ist mein Hund etwa nicht erstklassig genug?!?
Was finden junge Leute an der Linken?
Die Wahrheit ist doch, dass ein erheblicher Teil der Arbeiter - oder auch der Dienstleister in Billigjobs - heute migrantisch ist. Die SPD adressiert aber Leute ohne Migrationsgeschichte, und wendet sich eher an Angestellte. Um die konkurrieren aber auch alle anderen
Ich bin jetzt nicht der Doc der SPD, aber ich finde es auffällig, dass die SPD die kleinen Leute nicht besonders zu mögen scheint, sondern immer wieder publiziert, sie sei ja die Partei der "arbeitenden Mitte" etc., während andere Parteien ihr Stammklientel feiern
Und es bleibt dabei: Wahlen werden in der Mitte gewonnen. Wie überraschend. Nicht.
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Die Franzosen und Briten haben ja ganz oft die kleinen Wohnungen in der Metropole und das Haus irgendwo am Land, das dann vollgestopft ist mit Büchern, Bildern und Zeug
(Wie lustiger Sohn, der die Ordnung unsrer Bücher zerstört, während er Buch für Buch, entlang von Titeln, Verbindungen, aufgeschnappten Namen eine eigene Ordnung anlegt. Schirach ist auch dabei)
Keine Bibliotheken anzusammeln, wird die Literaturrezeption der nächsten Generation verändern. Weil die Sichtbarkeit des Werks, aber auch die schiere Verfügbarkeit eher das Gefühl von Kanon und Zusammenhang stiftet.
Vermutlich passen die Leute, wenn sie mehr verdienen, ja auch ihre Sparrate an. Klar, man kann alles schlecht reden, aber ich finde es durchaus sinnvoll, auch kleine Beträge zu sparen. Viele Leute legen ja das Kindergeld fest oder kaufen ETF, wenn sie es akut nicht brauchen.