Screenshot von einer Artikelüberschrift von DerStandard zun den ÖGB-Berechnungen zum Lohnraub-Volumen 2025 (2,5 Mrd. Euro).
46 Millionen unbezahlte Stunden: So viele Überstunden leisteten Österreichs Beschäftigte 2025, ohne dafür einen Ausgleich in Zeit oder Geld zu erhalten.
Das finanzielle Volumen dieses Lohnraubs beläuft sich auf 2,5 Mrd. Euro – dem Finanzminister entgehen dabei fast 900 Mio. Euro an Lohnsteuer. 1/4
12.03.2026 11:46
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Lohnraub schädigt doppelt: die betroffenen Beschäftigten UND uns alle. Es geht um 355 Mio. Euro an Sozialabgaben und 845 Mio. Euro an Lohnsteuer. Pro Jahr. "Zur Einordnung dieser Summen: Dem Staat entgeht damit ungefähr so viel Geld, wie der ORF oder das Wiener U-Bahn-Netz pro Jahr kosten."
12.03.2026 13:08
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Österreich: Deutlich niedrigere Spritsteuern als in westlicher EU. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt den Dieselpreis pro Liter bei einem Nettopries von 1,00 Euro. Damit liegt Österreich auf Platz 10 von 13.
Aufgrund der Preissteigerungen bei #Diesel und #Benzin muss die Regierung rasch handeln um die #Inflation nicht erneut durchrauschen zu lassen. Eine Senkung der Mineralölsteuer und CO₂-Bepreisung hat aber negative Konsequenzen für das #Budget und ist für die Preiserhöhungen nicht ausschlaggebend. 1/
12.03.2026 11:54
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Eine Mineralölsteuer-Senkung bedeutet: noch weniger Einnahmen für das knappe #Staatsbudget. Eine Begrenzung der Gewinn-Margen bedeutet, die #Übergewinne der Raffinerien nicht weitersprudeln zu lassen. Letzeres senkt #Spritpreise gerecht und nachhaltig, sagt @barbaraschuster.bsky.social auf #ORF2.
11.03.2026 15:16
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Steigende #Spritpreise wirken sich auf alle Bereiche der Wirtschaft aus: auf Lebensmittelpreise, Heizkosten und Mieten. Jetzt gilt es, die #Gewinnmargen der Raffinerien rasch zu begrenzen, um ein erneutes Durchrauschen der #Inflation zu verhindern, sagt @barbaraschuster.bsky.social auf #ORF2.
11.03.2026 11:42
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Am Dienstag, den 10. März, ist stv. Chefökonomin Barbara Schuster in der Sendung ‚ZIB Talk‘ auf ORF2 zu sehen. Das Thema: Spritpreise.
TV-Tipp:
Heute Abend ist unsere stv. Chefökonomin @barbaraschuster.bsky.social in der Sendung 'ZIB Talk' zu Gast. Ab 22:30 Uhr diskutiert sie auf #ORF2, mit welchen Maßnahmen die teuren #Spritpreise jetzt gebremst werden können.
10.03.2026 17:05
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Wenn #Diesel an der Tankstelle 2,024 €/l kostet (tut er gerade), dann machen Steuern und Abgaben 43% aus. Diese steigen aber nicht linear mit steigenden Dieselpreisen, weil CO2-Preise und Mineralölsteuer fixiert sind. Mit steigenden Energiepreisen nimmt der Anteil der Steuern und Abgaben also ab.
09.03.2026 11:31
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Mineralölkonzerne erhöhen Aufschläge drastisch. Vergleich der Benzin- und Dieselpreise zum Zeitraum vor Kriegsbeginn in der Ukraine, in der Woche vor Beginn der Kampfhandlungen im und um den Iran (KW9) und aktuell (8. März 2026). Die Grafik zeigt, wie sich der Preis pro Liter für Benzin und Diesel in den jeweiligen Zeiträumen zusammensetzt.
Treibstoffpreise wurden schlagartig erhöht, und zwar deutlich stärker als es die gestiegenen Rohölpreise hergeben. Während Rohöl im Vergleich zur Vorwoche um 7 Cent teurer wurde, haben Mineralölkonzerne den Aufschlag für Benzin um 9 Cent und jenen für Diesel sogar um satte 21 Cent angehoben. 1/
09.03.2026 14:30
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Tritt der Energiekrisenmechanismus rasch in Kraft, ersparen sich Stromkund:innen Geld. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt die Ersparnis eines durchschnittlichen Haushalts mit 3.500 kWh im Jahr.
Der Iran-Krieg treibt die #Energiepreise nach oben. Die Inflationsrate dürfte im März wieder steigen. Um die Weitergabe dieses Energiepreisschocks an die gesamte Wirtschaft zu dämpfen, ist ein Preisobergrenze in Form eines #Energiekrisenmechanismus notwendig. 1/
09.03.2026 14:24
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Ingrid Thurnherr darf also ORF-Übergangsdirektorin werden, um dann wieder Platz für einen Mann machen zu müssen – die Bierlein des ORF sozusagen. Frauen dürfen glänzen, müssen aber dann gefälligst Platz machen. Einen Tag nach dem Weltfrauentag ein Musterbeispiel, wie es leider immer noch läuft.
09.03.2026 08:27
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Der neue Care-Rechner macht sichtbar, wie #Sorgearbeit im eigenen Haushalt aufgeteilt ist: Dazu füllen Paare individuell einen Fragebogen aus, der die Lebenssituation abfragt und, wer typische Tätigkeiten der Haus- und Sorgearbeit stemmt.
Hier könnt ihr das Tool ausprobieren: carerechner.at
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05.03.2026 13:32
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Der Gender Pay Gap klafft bei 45 Prozent, wenn unbezahlte Arbeit mitgerechnet wird. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt den Unterschied der geschlechtsspezifischen Lohnlücke, mit bzw. ohne unbezahlte Arbeit.
Anlässlich des #Weltfrauentag am 8. März haben wir die Ungleichverteilung der unbezahlten Arbeit analysiert: Wird Care Arbeit in den #GenderPayGap miteinberechnet, klafft er bei 45 Prozent. Wie die Sorgearbeit im eigenen Haushalt aufgeteilt ist, macht unser neues Tool sichtbar: der #CareRechner. 1/
05.03.2026 12:56
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Fossil fuel stocks are exploding in response to the war on Iran.
Who stands to benefit? The richest of the rich.
Who stands to lose? All of us who have to pay higher prices for energy and a new round of sellers' inflation.
03.03.2026 10:47
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Wie der Staat mit einer Milliarde Euro die meisten Jobs schafft. Geschaffene Jobs pro Milliarde Euro Investition/Lohnnebenkostenkürzung.
Für 2027 hat die Bundesregierung unter Budgetvorbehalt eine #Lohnnebenkosten-Senkung vereinbart. Ohne Gegenfinanzierung wird sie zum Milliardengrab für das Budget. Mit Gegenfinanzierung drohen aber netto Arbeitsplatzverluste. Ein Thread. 1/
27.02.2026 12:15
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Sophie Achleitner schreibt in der Tiroler Tageszeitung: Ein zentraler Grund liegt im strikt getrennten Arbeitsmarkt. Typische Frauenberufe wie Pflege, Bildung, Betreuung, Reinigung oder Handel halten dieses Land am Laufen. Bezahlt und behandelt werden sie wie Tätigkeiten zweiter Klasse.
Heute ist #EqualPayDay in Tirol. Dazu schreibt Ökonomin @sophieachleitner.bsky.social in der 'Tiroler Tageszeitung': Oft wird zwar so getan, als ließe sich die geschlechtsspezifische #Lohnlücke mit “mehr Bildung” lösen. Die Realität widerlegt das: Frauen sind längst besser ausgebildet als Männer. 1/
27.02.2026 15:45
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Inheritance taxation and wealth effects on the labor supply of heirs. Issue date: 2020.
Die #Erbschaftssteuer bringt mehr als direkte Einnahmen: Sie erhöht das Arbeitsangebot von Erb:innen und damit auch die Einkommenssteuern. Das zeigen Fabian Kindermann, @lukasmayr.bsky.social und @dominiksachs.bsky.social im #PaperDerWoche, zusammengefasst von @juliepraeg.bsky.social. /1
26.02.2026 14:32
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Das gefährliche Missverständnis über die Staats- und Abgabenquote
YouTube video by MOMENT Magazin
Nicht nur in der Debatte zu Erbschaftssteuern kommt eine Replik wie das Amen im Gebet: die Staats- & Abgabenquote sei doch schon so hoch!
Aber ist das ein Problem? Könnte eine höhere Staatsquote sogar wünschenswert sein?
Dazu "Märkte, Macht & Mythen" für @moment.at: www.youtube.com/watch?v=hlJ8...
26.02.2026 19:12
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Dass sehr große Erbschaften, also Vermögen ohne eigene Arbeitsleistung, gar nicht besteuert werden, ist leistungsfeindlich. Wir besteuern Arbeit & Konsum aber Erbschaften in Höhe von mehreren Millionen oder gar Milliarden gar nicht. Diese Schieflage gehört sachlich diskutiert und fair korrigiert. 8/
26.02.2026 06:42
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Durch großzügige Freibeträge wird nicht das ganze Erbe besteuert, sondern nur der Anteil darüber. Dadurch und durch die Progression ist das Modell zielgerichtet auf die Multimillionen- und Milliarden-Erbschaften von Erb-Dynastien. Mittelschicht und Familienbetriebe bleiben geschützt. 7/
26.02.2026 06:42
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Erbt eine Person 1,5 Mio. Euro in Form einer Immobilie, in der sie dann selbst wohnt, wären aufgrund des erhöhten Freibetrags 0 Euro fällig. Nimmt man bei Betriebsvermögen eine Freigrenze nach deutschem Vorbild (85 %) an, ist auch die Erbschaft eines Betriebs im Wert von 1,5 Mio. Euro steuerfrei. 6/
26.02.2026 06:42
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Ein wichtiger Punkt in der Debatte wird oft übersehen: es wird nicht das gesamte Erbe besteuert, sondern nur der Anteil über dem Freibetrag. Selbst bei einer üppigen Erbschaft in Höhe von 1,5 Mio. Euro Geldvermögen fallen lediglich 125.000 Euro an Steuer an – nur 8,3 % des gesamten Erbvolumens. 5/
26.02.2026 06:42
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Selbst die zweitreichste Gruppe – die darauffolgenden 8 Prozent der Haushalte – tangiert das Modell nicht, weil sie im Schnitt mit 472.000 Euro an Erbvolumen weniger als die Hälfte des vorgeschlagenen Freibetrags erben. 4/
26.02.2026 06:42
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Bei einer Erbschaftssteuer nach dem Modell der Grünen bezahlen die untersten 98 Prozent der Haushalte nach Nettovermögen 0 Euro Erbschaftssteuer. Denn die Freigrenze von einer Million übersteigen nur die durchschnittlichen Erbschaften der reichsten 2 Prozent der Haushalte im Land. 3/
26.02.2026 06:42
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Wie alle kursierenden Modelle sieht auch das Grünen-Modell vor, dass Erbschaften bis 1 Million Euro steuerfrei bleiben. Im Erbfall von selbst genutztem Wohneigentum steigt der Freibetrag auf 1,5 Millionen Euro. Auch für Familienbetriebe und Bauernhöfe sind Ausnahmen vorgesehen. 2/
26.02.2026 06:42
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Nur die Reichsten zahlen Erbschaftssteuer. Freibeträge schützen Hauptwohnsitz und Familienbetriebe. Die Grafik zeigt welche Perzentile der Haushalte nach Nettovermögensgruppen eine Erbschaftssteuer bezahlen würde. Erst die reichsten zwei Prozent der Haushalte würden bei den Freibeträgen nach dem Modell der Grünen eine Steuer bezahlen.
Die Grünen haben einen dringlichen Antrag zur Erbschaftssteuer im Nationalrat eingebracht. Der Antrag wurde abgelehnt, die Erbschaftssteuer-Debatte ist jedoch entfacht – und die Wiedereinführung längst überfällig. Unsere Analyse zeigt: für 98 % der Haushalte fallen 0 Euro Erbschaftssteuer an. 1/
26.02.2026 06:42
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Bankenabgabe schrumpft, während Gewinne explodieren. Dargestellt sind die Bankengewinne und die Bankenabgabe von 2011 bis 2024.
Das Ende der Bankenabgabe fordert WKO-Bankenspartenchefin Eva Landrichtinger im Ö1 Morgenjournal. Sie spricht von einer überproportionalen Belastung. Zum Vergleich: Von den 33 Milliarden Euro, die Banken 2022 bis 2024 an Gewinnen verbuchten, haben sie nur mickrige 0,4 Milliarden Abgabe gezahlt. 1/
23.02.2026 11:44
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Die Ausverkaufspläne der Agenda beruhen auf spekulativen Annahmen. Die erwarteten Einnahmen sind unbelegt, der Staatsfonds ist gewagt kalkuliert. Obwohl Risiken von Privatisierungen erwähnt werden, bleiben sie in den Empfehlungen weitgehend unberücksichtigt. 14/14
20.02.2026 09:54
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Vonovia verliert vor Gericht und ignoriert die Urteile
So ist beispielsweise der norwegische staatliche Pensionsfonds mit über 10 Prozent am deutschen Wohnungskonzern Vonovia beteiligt – ein Großunternehmen, das Profite mit überteuerten Mieten macht: www.mieterbund-nrw.de/aktuelles2/v...
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20.02.2026 09:54
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