Um nicht deportiert zu werden, hatte Martha Liebermann (geb. Marckwald | 8. Oktober 1857 - 10. März 1943) eine Überdosis Veronal zu sich genommen.
Um nicht deportiert zu werden, hatte Martha Liebermann (geb. Marckwald | 8. Oktober 1857 - 10. März 1943) eine Überdosis Veronal zu sich genommen.
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Fotografie zeigt Berthold Jacob im Anzug mit Krawatte seitlich auf einem Stuhl sitzend. Er lächelt, blickt nach rechts und hat die Hände im Schoß gefaltet. Hinter ihm eine helle Tür, rechts ein leerer Holzstuhl. Nachweis von wiki commons folgt
Der pazifistische Journalist Berthold Jacob stand 1933 auf der ersten NS-Ausbürgerungsliste. 1935 veröffentlichte er Details der deutschen Aufrüstungspläne. Aus Basel wurde er am 9. März 1935 nach Weil am Rhein entführt und ins Gestapo-Gefängnis in Berlin gebracht. In der Schweiz kam es zu Protest.🧵
Fotografie von 1916 zeigt die zierliche Maria Uhden mit dunklem gebundenem Haar, in weißem Kleid mit Rüschen und Brosche. Sie blickt in die Kamera und trägt eine getigerte Katze auf dem Arm. Vielleicht auf einem Dach stehend, im Hintergrund Silhouetten von Hausdächern. Nachweis von wiki commons folgt.
Maria Uhden, Stadt, um 1917. Das Gemälde zeigt auf rotem Hintergrund teilweise brennende Häuser. Ein blauer Turm ragt mittig auf, um den ein riesiges Wesen den Arm hält. Links daüber fliegt ein weißer Vogel. Eine Leiter ragt rechts in die Höhe, darüber ein auf dem Kopf stehendes Haus. Unten springt ein gelber Esel. Nachweis von wiki commons folgt.
Maria Uhden (6. März 1892 - 14. August 1918) kam 1911 nach Berlin, ihre Freundin Hannah Höch folgte. Uhden stellte in Herwarth Waldens Galerie "Der Sturm" aus. 1917 heiratete sie Georg Schrimpf und starb schon im Folgejahr an den Folgen der Geburt des gemeinsamen Sohns. 🧵
Eine Lupe wird über einen Kasten mit Karteikarten zu Kunsthandelsquellen gehalten. Darüber der Text "Colloquium on Provenance and Collection Research XVI" darunter "Wiedergutmachung and Provenance Research: Accessing and Comprehending the Paper Trail", der Titel der Veranstaltung
We invite you to the „Colloquium on Provenance and Collection Research XVI” about "Wiedergutmachung and Provenance Research: Accessing and Comprehending the Paper Trail"
March 11, 2026 from 12:45 – 19:30 h at ZI and online via Zoom
Program: www.zikg.eu/aktuelles/ve...
Vor einigen Jahren war es noch kompliziert, über das deutsche Bundesarchiv NSDAP-Mitgliedschaften abzufragen. Nun haben die National Archives in den USA anscheinend die gesamte Zentralkartei ins Netz gestellt. Jedenfalls ein sehr tolles Tool für Mikrogeschichte. catalog.archives.gov/id/12044361
Berliner Gedenktafel mit Aufschrift "In dem Vorgängerbau dieses Hauses verbrachte die Lyrikerin Gertrud Kolmar 10.12.1894 ihre Kindheit und Jugend Als Jüdin nach 1933 zur Zwangsarbeit verpflichtet, wurde sie 1943 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet". Nachweis von wiki commons folgt.
Die Berliner Dichterin Gertrud Kolmar wurde am 2. März 1943 nach Auschwitz deportiert. Der Tag gilt auch als ihr Todesdatum, da unklar ist, ob sie die Deportation überlebte oder in Auschwitz ermordet wurde.
Zuvor hatte sie Zwangsarbeit in der Kartonagenfabrik Epeco in Lichtenberg leisten müssen. 🧵
Fotografie zeigt das Reichstagsgebäude am Morgen nach dem Reichstagsbrand. Einige Männer und Polizisten und ein Wagen stehn im Vordergrund, dahinter im Nebel das Reichstagsgebäude mit Kuppel. Darüber ein bedrohlich düsterer Himmel. Nachweis von wiki commons folgt.
Der Rechtsanwalt Dr. Fritz Levy wurde direkt nach dem Reichstagsbrand in sog. "Schutzhaft" genommen, da er wohl geäußert hatte, die Nazis hätten den Reichstag am 27. Feb 1933 selbst in Brand gesteckt.
Nach der Entlassung wegen fortgeschrittener Krankheit zogen Frida und Fritz Levy nach Wuppertal.🧵
Foto zeigt den Namen "FRIDA LEVY GEB. STERN" auf goldenem Grund, Stolperstein. Nachweis von Wiki commons folgt .
Frida Levy, die sich als Frauenrechtlerin vor dem Nationalsozialismus in der Sozialarbeit betätigt hatte, zog nach seinem Tod 1936 zurück nach Berlin und sorgte für die Flucht ihrer Töchter. Ihre letzte Wohnung lag in der Xantener Straße 20 in Wilmersdorf. Anfang 1942 wurde sie ermordet.
Dorothea Diek erlebt als Schwarze Deutsche das Erstarken des Nationalsozialismus in Danzig. Sie entzieht sich der Zwangssterilisation und taucht schließlich unter. Nach dem Krieg muss sie lange um eine finanzielle Entschädigung kämpfen. #BlackHistoryMonth
Paul Klee: Sumpflegende, 1919. Abstraktes Gemälde mit weißen, roten, gelblichen und dunklen Formen. Nachweis von wiki commons folgt.
Postkarte, Ansichtskarte. Aufnahme: Struck. Um 1938. Die Fotografie zeigt ein dreistöckiges Gebäude mit einem Banner mit der Aufschrift: "Ausstellung der NSDAP Gau Berlin ENTARTETE KUNST", vor dem Haus stehen zwei Autos, zwei Menschen gehen auf dem Bordstein. Die Berliner Kunsthalle bzw. das Haus der Kunst war in der Zeit des Nationalsozialismus von 1935 bis 1943 eine offizielle Kunstgalerie. Domizil vom Haus der Kunst war zunächst der Königsplatz 4 (Platz der Republik); ab 1939 war es dann (ab 1941 als Berliner Kunsthalle) in der Hardenbergstraße 21–23 ansässig. Die Propagandaausstellung „Entartete Kunst“ fand in Berlin am Königsplatz 4 statt. Nachweis von wiki commons folgt.
Am 26. Februar 1938 eröffnete die Propaganda-Ausstellung "Entartete Kunst" in Berlin. Im Haus der Kunst (Königsplatz, heute Platz der Republik) wurden die beschlagnahmten und diffamierten Werke der Wander-Ausstellung präsentiert. 🧵
Am 3.3.26 stellen Forschende des #ZZF und des Moses Mendelssohn Zentrum #Potsdam ein neues Portal zu Quellen des #Rechtsradikalismus seit 1945 vor. Es bietet eine kommentierte Auswahl von bislang schwer zugänglichen Zeugnissen aus der Zeit zwischen 1945 und 2000.
Alle Informationen zum Launch 🔽
Ausschnitt eines Stolpersteins mit Aufschrift "Hier wohnte Dr. Edith Leffmann ". Stolperstein: Dr. Edith Leffmann, Gleueler Straße 192, Köln. Nachweis von wiki commons folgt.
Edith Leffmann (22. Juli 1894 - 3. Februar 1984) kam nach dem Medizinstudium nach Berlin, arbeitete zunächst am Berliner Kinderkrankenhaus und eröffnete bald ihre eigene Praxis. Die linke Ärztin unterstützte während der Weimarer Republik die Rote Hilfe und die KPD. 🧵
Chag Tu Bishvat Sameach
Chag Tu biShvat sameach! Wir wünschen Euch ein frohes Fest der Bäume, der Natur und des Lebens!
#tubishvat #chagsameach #טובשבט# חגשמח
Wie sichtbar war queere Liebe im Deutschland der 1920er?
Oliver Fischer zeigt im MON-Mag, wie Klaus Mann mit „Der fromme Tanz“ queere Literatur formt – über Figur Andreas, Subkultur, Vorbilder & Exil.
Jetzt lesen im MON Mag!
#Literatur #Queerness #KlausMann
"Zu wenig geredet wird über die konkreten Verstrickungen ganz normaler Deutscher. Da warten in den Familien noch viele Kisten und Kartons auf dem Dachboden darauf, geöffnet zu werden."
taz.de/Gedenken-an-...
Mit Tova Friedmans Worten auf dem Weg ins Archiv:
»Das Bewahren der Dokumente ehrt die Opfer und trägt dazu bei, dass künftige Generationen nicht sagen können, sie hätten nichts gewusst.«
theaterbremen.de/de_DE/progra...
Im Theater Bremen gibt es ab März ein Theaterstück mit dem Titel "Raub. Verladene Erinnerungen", dass den Vermögensraub durch die Nationalsozialisten*Nationalsozialistinnen und die Häfen als Schauplätze in den Blick nimmt.
Vortrag
Der vergessene Widerstand – Jüdinnen und Juden im Kampf gegen den Holocaust
Mit Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt
Über jüdischen Widerstand, Überleben und Selbstbehauptung im NS-Staat und den besetzten Gebieten.
📅 28.01.26 | 18:15
📍 Campus Westend, Casino-Gebäude, Raum 1.811
👉 buff.ly/oIuMzHB
Gemälde zeigt einen Mann mit braunem Haar, Brille, mit Tasche, aus der Papiere ragen, im dunklen Anzug vor braunem Hintergrund. Nachweis von wiki commons folgt.
Der kommunistische Kulturhistoriker und Kunstsammler Eduard Fuchs starb am 26. Januar 1940 im Pariser Exil.
Die Nazis hatten seine Villa und Grafiksammlung beschlagnahmt und in Auktionen bei Rudolph Lepke in Berlin und in Leipzig versteigert.
Max Slevogt: Eduard Fuchs, 1905. 🧵
This Holocaust Memorial Day staff at the Library are using their expertise and deploying our valuable collections in various ways to encourage as many people as possible to engage with this important occasion.
Find out more:
Fassade des Hauses der Wannsee-Konferenz, vom Wannsee her fotografiert, im Schnee. Foto: GHWK
84. Jahrestag der Wannsee-Konferenz
"Dies ist der Ort, an dem die Ermordung der europäischen Juden geplant wurde.
Durch diesen Ort habe ich meine Familie verloren...
Dies ist der Ort, der wie kaum ein anderer Ort Auswirkung auf mein Leben hat…
Das ist alles, was ich sagen kann."
Batsheva Dagan
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KI generiertes Bild mit Text "FAKE-KI-Bilder verzerren Geschichte"
Text "Das ist schlimm für Angehörige. und es unterdrückt vielfältige Stimmen. Echte historische fotos aus den Lagern sind eine Rarität und oftmals Propagandabilder."
Text "Wir fordern eine deutlich sichtbare Kennzeichnungspflicht von kI in den Sozialen Medien. Wir wünschen uns in der Bildung einen stärkeren Fokus auf Medien- und KI-Kompetenz."
Text "Was du konkret tun kannst. Like und teile beiträge dieser Art nicht. Melde sie. Folge den Accounts von Gedenkstätten und Lernorten, die recherchebasierte Geschichte erzählen."
📢 Offener Brief von Gedenkstätten: Konsequentes Vorgehen gegen KI-generierte Holocaust-Verfälschungen auf Social Media-Plattformen
👉 www.gedenkstaettenforum.de/gedenkstaetten/netzwerke/netzwerk-digital-history-and-memory
#Erinnerungskultur #DigitalHistory #Gedenkstätten #Medienkompetenz
Foto aus den 1920ern von Alexander Binder zeigt Berber posierend: vor einer hellen Wand steht sie in einem dunklen Rock, um die nackten Schultern ein helles Tuch. Sie streckt einen Arm zu Seite und blickt in diese Richtung. Die lockeren Haare hat sie zusammengebunden. Nachweis von wiki commons folgt.
Am 13. Januar 1923 wurde die Tänzerin und Schauspielerin Anita Berber aus Wien nach Ungarn ausgewiesen, nachdem sie sich u. a. nicht an eingegangene Verträge gehalten hatte. In Budapest traf sie Sebastian Droste wieder und ging mit ihm nach Berlin.
Porträtfoto von Hildegard Loewy. Sie blickt direkt in die Kamera und lächelt. Oben rechts steht das Logo der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Text: Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus Ausstellung 14. Januar 2026 bis 5. März 2026 Landtag Brandenburg Potsdam
Vom 14. Januar bis zum 5. März ist unsere Ausstellung
FRAUEN IM WIDERSTAND GEGEN DEN NATIONALSOZIALISMUS im Landtag Brandenburg zu sehen. Zur Eröffnung am 13. Januar um 18 Uhr sind Interessierte herzlich eingeladen.
Weitere Infos unter t1p.de/9tnkg
#FrauenImWiderstand
Folge 2 des neuen Podcasts "Wert & Würde. Über den langen Weg der Anerkennung von Zwangsarbeit als NS-Verbrechen" 🎧 Er geht der Frage nach, warum die Anerkennung von NS-Zwangsarbeit nach 1945 nicht selbstverständlich war, obwohl Millionen Menschen betroffen waren.
www.youtube.com/watch?v=FDce...
„Nach Berlin kamen die Bachs, um weiterer Verfolgung durch die Nazis zu entgehen…“
Foto von Leon Weintraub
Dr. Leon Weintraub, Überlebender des Gettos Lodz/Litzmannstadt und des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz feiert heute seinen 100. Geburtstag! Er lebt heute mit seiner Frau in Stockholm. Ganz herzlichen Glückwunsch!
Historische Aufnahme der Seminarstraße 3, Heidelberg
Heidelbergs vergessene Opfer: Diana Kail hat in ihrer Masterarbeit am Historischen Seminar die Umsetzung des NS-Zwangssterilisationsprogramms erforscht www.uni-heidelberg.de/de/newsroom/...
#universität #heidelberg #uniheidelberg #interview #ns #geschichte