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S4F: Fachgruppe Bauen-Wohnen-Habitat

@s4f-de-fg-bauen

Die Fachgruppe befasst sich mit Klimaschutzfragen im Kontext der gebauten Umwelt. Wissenschaftliche Unterstützung der for-Future Bewegung, vor allem Fridays for Future, in enger Kooperation mit Architects for Future DE. #BauwendeJetzt

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Latest posts by S4F: Fachgruppe Bauen-Wohnen-Habitat @s4f-de-fg-bauen

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Offener Brief – Situation der Bauforschung in Deutschland — Natural Building Lab Für eine bessere finanzielle Ausstattung der Bauforschung wenden sich rund 40 Professor*innen in einem offenen Brief an die Bauministerin Verena Hubertz.

~40 Professor*innen beschweren sich über die Situation der Bauforschung in Deutschland. Der Hintergrund ist, Deutschland verschläft gerade (politisch und mutwillig) die #Bauwende. Alternativen werden erforscht, aber werden dann nicht skaliert. www.nbl.berlin/projects/off...

10.03.2026 08:25 👍 164 🔁 66 💬 11 📌 3
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New Study Exposes Shocking True Cost Behind Everyday Construction Materials: $79 Billion A UC Davis study reveals U.S. material production incurs $79 billion in yearly climate damages; pricing these costs could spur eco-friendly manufacturing. A new study from engineers and economists at ...

"The team calculated that 370 million tons of these nine materials were manufactured in the United States in 2018, resulting in 427 million tons of carbon dioxide emissions. This resulted in $79 billion of climate costs that are not included in the market prices of these materials."

28.01.2025 08:14 👍 37 🔁 17 💬 2 📌 1

I've said it before, the main product of the construction industry is CO2.

28.01.2025 08:16 👍 9 🔁 6 💬 0 📌 0
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Nahost-Krieg treibt Öl- und Gaspreise: Greenpeace, Sigrid Stagl und EEÖ fordern Erneuerbaren-Turbo jetzt - Celsius - der Blog von Scientists for Future Österreich Wien (OTS) – Der Krieg im Nahen Osten treibt die globalen Öl- und Gaspreise in die Höhe und droht auch die Preise in Österreich steigen zu lassen. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace, die Ökonomin...

#Irankrieg treibt #Ölpreis und #Gaspreis. Wirtschaftsprofessorin Sigrid Stagl (@sigridstagl.bsky.social) fordert mit #Greenpeace und #EEÖ Turbo für #Erneuerbare: verbindliche Ausbauziele, Beschleunigungsgebiete, Konsequenzen bei Zielverfehlung. "Fossile Importe sind ökonomisch kurzsichtig".

06.03.2026 07:41 👍 7 🔁 4 💬 0 📌 0
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Neue, gemeinsame Studie mit dem @oekoinstitut.bsky.social zur kommunalen Wärmeplanung in Deutschland ♨️

📌In Großstädten dominieren künftig Wärmenetze.
📌Wärmepumpen sind über alle Kommunengrößen hinweg die Schlüsseltechnologie in Gebieten ohne Wärmenetz.

📰Mehr: www.ise.fraunhofer.de/de/presse-un...

04.03.2026 11:08 👍 21 🔁 8 💬 0 📌 1
Realitätscheck: Energiepolitik, Teil 5
Sind CCS (Carbon Capture and Storage) und CCU (Carbon Capture and Utilization) gute Lösungen zum Klimaschutz? Laut Weltklimarat IPCC kann vor allem DACCS (Direct Air Carbon Capture and Storage) langfristig eine Rolle spielen – allerdings erst, wenn die CO₂-Emissionen bereits weitgehend gestoppt sind. Für sogenannte schwer vermeidbare Industrieemissionen wird CCS diskutiert, realistisch bleibt jedoch vor allem die Zementindustrie, und auch dort nur ergänzend zu Recycling und Materialeinsparung.

CCS ist sehr energieintensiv: Abscheidung, Reinigung, Verdichtung und Transport von CO₂ erhöhen den Energiebedarf deutlich. Bei Gaskraftwerken müsste mehr Erdgas verbrannt werden, was zusätzliche Emissionen verursacht. Zudem ist die dauerhafte CO₂-Speicherung unsicher; langfristig gilt nur chemisch bindendes Gestein wie Basalt (z. B. auf Island) als verlässlich.

CCU ist teuer und führt meist dazu, dass das gebundene CO₂ später wieder freigesetzt wird. Insgesamt sollten CCS und CCU nur begrenzt gefördert werden, da sie den schnellen Ausstieg aus fossilen Energien nicht ersetzen können.

Realitätscheck: Energiepolitik, Teil 5 Sind CCS (Carbon Capture and Storage) und CCU (Carbon Capture and Utilization) gute Lösungen zum Klimaschutz? Laut Weltklimarat IPCC kann vor allem DACCS (Direct Air Carbon Capture and Storage) langfristig eine Rolle spielen – allerdings erst, wenn die CO₂-Emissionen bereits weitgehend gestoppt sind. Für sogenannte schwer vermeidbare Industrieemissionen wird CCS diskutiert, realistisch bleibt jedoch vor allem die Zementindustrie, und auch dort nur ergänzend zu Recycling und Materialeinsparung. CCS ist sehr energieintensiv: Abscheidung, Reinigung, Verdichtung und Transport von CO₂ erhöhen den Energiebedarf deutlich. Bei Gaskraftwerken müsste mehr Erdgas verbrannt werden, was zusätzliche Emissionen verursacht. Zudem ist die dauerhafte CO₂-Speicherung unsicher; langfristig gilt nur chemisch bindendes Gestein wie Basalt (z. B. auf Island) als verlässlich. CCU ist teuer und führt meist dazu, dass das gebundene CO₂ später wieder freigesetzt wird. Insgesamt sollten CCS und CCU nur begrenzt gefördert werden, da sie den schnellen Ausstieg aus fossilen Energien nicht ersetzen können.

Wir haben die #Energiepolitik von Katherina Reiche einem Realitätscheck unterzogen. Teil 5: Sind #CCS (Carbon Capture and Storage) und #CCU (Carbon Capture and Utilization) Lösungen zum Klimaschutz? Laut @ipcc.bsky.social kann vor allem Direct Air CCS langfristig eine Rolle spielen.

26.02.2026 10:00 👍 55 🔁 27 💬 2 📌 1
MEINUNG •Neues Heizungsgesetz
 
»Habeck ist doof« ist keine Strategie

 Christian Stöcker
Eine Kolumne von Christian Stöcker
Die Union legt die Axt an die deutsche Klimapolitik, die SPD macht mit. Das ist kurzsichtig: ökonomisch, gesundheitlich, geopolitisch und klimatisch. Die Koalitionäre ignorieren etwas Zentrales.

MEINUNG •Neues Heizungsgesetz »Habeck ist doof« ist keine Strategie Christian Stöcker Eine Kolumne von Christian Stöcker Die Union legt die Axt an die deutsche Klimapolitik, die SPD macht mit. Das ist kurzsichtig: ökonomisch, gesundheitlich, geopolitisch und klimatisch. Die Koalitionäre ignorieren etwas Zentrales.

Kolumne: Die Welt verändert sich in atemberaubendem Tempo. Sie wird heißer, schneller, fossile Geschäftsmodelle sterben zwangsläufig, neue entstehen. Die Bundesregierung setzt stattdessen auf Retro-Technik. Das ist schlecht für das Land - und schlecht für die Menschheit.

01.03.2026 17:04 👍 2067 🔁 657 💬 69 📌 30
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Neues "Heizungsgesetz": teuer für Mieter und falscher Anreiz: Malte Küper, IW

Das Institut der Deutschen Wirtschaft, nicht gerade besonderer Ökoansichten verdächtig, warnt vor einer Grüngasquote - vor allem wegen der potentiellen Kosten für Verbraucher

Neues „Heizungsgesetz“: teuer für Mieter und falscher Anreiz: Malte Küper, IW
share.deutschlandradio.de/dlf-audiothe...

25.02.2026 13:22 👍 494 🔁 191 💬 0 📌 3

Union und SPD haben sich heute von dem Ziel verabschiedet, im Gebäudesektor die deutschen Klimaziele zu erreichen. Das wird teuer. Es nützt weder der deutschen Wirtschaft noch dem deutschen Häuslebauer. Es nützt nur der Öl- und Gaslobby. KKR,Trump,Katar feiern. Erschütternd. #GEG

24.02.2026 21:22 👍 1187 🔁 458 💬 55 📌 11
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Die Verbraucher verlieren, das Klima verliert, und es gewinnt: Die Gaslobby. CDU und SPD machen den Gaskonzernen heute ein fettes Geschenk, bezahlen müssen die Verbraucher und eingepackt ist es in feinstes Greenwaschingpapier.

24.02.2026 19:57 👍 11 🔁 4 💬 1 📌 0
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Koalition einig über Reform: Öl- und Gasheizungen sollen weiter genutzt und eingebaut werden können Die schwarz-rote Koalition hat sich auf Eckpunkte für eine Reform des Heizungsgesetzes geeinigt. Öl- und Gasheizungen sollen weiter in Wohnhäusern eingebaut werden.

Ohne 65%-Regel für Erneuerbare verfehlen wir die Klimaziele. Die steigenden Kosten zahlen die Bürger:innen.
www.tagesspiegel.de/politik/eckp...

24.02.2026 21:21 👍 3 🔁 2 💬 0 📌 0
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Wald und Friedhof in Gefahr Mit der Kampagne „Grüne Flächen retten – Hitzeschutz jetzt!“ macht der BUND Druck für den Erhalt der Stadtwildnis. Unter anderem in Mariendorf und in Lichterfelde-Ost.

Statt 1,93 Millionen Quadratmeter leerstehende Bürofläche in Wohnraum umzuwandeln oder die 30.000 illegalen Ferienwohnungen dem regulären Wohnungsmarkt zuzuführen, setzt der Berliner Senat aus CDU und SPD auf die vermeintliche Zauberformel „Bauen, Bauen, Bauen“. www.bund-berlin.de/service/meld...

23.02.2026 09:42 👍 115 🔁 57 💬 4 📌 2
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Is Climate Change Making Inflation Worse? There’s mounting evidence that extreme weather is making some everyday stuff more expensive. But how that plays out for you depends several factors.

There’s mounting evidence that extreme weather is making some everyday stuff more expensive. But how that plays out for you depends on several factors. Here’s a closer look at how climate change might be hitting your wallet.

24.02.2026 04:20 👍 101 🔁 40 💬 6 📌 5
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The political effects of X’s feed algorithm - Nature Among users initially on a chronological feed, 7 weeks of exposure to X’s algorithmic feed in 2023 shifted political attitudes and account-following behaviour in a more conservative direction compared...

Brainwashing, 2026 edition. This paper shows how X's algorithmic feed shifts people's views rightwards. It's a sophisticated, highly effective form of reorientation. And it is utterly chilling.
If you're still on that platform, unhook yourself now.
www.nature.com/articles/s41...

23.02.2026 07:42 👍 2605 🔁 1572 💬 82 📌 136
Street transformation from car space to street willed with people including kids

Street transformation from car space to street willed with people including kids

It’s not just about what you remove (cars, noise, dirty air). It’s about what you add (people walking, a lot of bike parking, trees, outdoor dining, and room for kids to play safely). Amsterdam: 1986 and today.

Streets for people.

HT @hackneycyclist.bsky.social for the great before-and-after

22.02.2026 05:46 👍 476 🔁 123 💬 7 📌 3
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Hohe Mieten: Jede siebte Kommune in Europa zu teuer für Pflegekräfte Diese Karte von CORRECTIV.Europe zeigt erstmals: Hier reicht ein mittleres Gehalt wie von Pflegern nicht einmal für eine kleine Wohnung.

Dieser Text von Lillith Grull & @fridathurm.bsky.social zeigt das ganze Deaster des europäischen Wohnmarktes:
In 7 von 10 großen Städten in 🇩🇪 können sich Pflegefachkräfte keine Wohnung leisten. Obwohl sie überall gebraucht werden. Unbedingt lesen - es ist ein Politikum
correctiv.org/aktuelles/20...

21.02.2026 07:04 👍 701 🔁 305 💬 21 📌 13
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Steigende Baugenehmigungen sind gut. Aber sie lösen noch keine Wohnungsnot. Entscheidend ist zusätzlicher Wohnraum – und der entsteht durch Programme, die Umbau und Modernisierung im Bestand ermöglichen. Nur so schaffen wir bezahlbare Wohnungen im ganzen Land.

20.02.2026 07:45 👍 12 🔁 3 💬 4 📌 0

Die Union will ernsthaft einen Baustopp für Erneuerbare für 10 Jahre, um die Stromnetze nicht zu überlasten.

Was würde die Union wohl fordern, wenn unsere Autobahnen ständig überlastet wären?

Antwort A: Zulassungsstop für Autos für 10 Jahre?

Antwort B: In den Ausbau der Autobahnen investieren?

13.02.2026 13:28 👍 2468 🔁 831 💬 82 📌 31
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Klima - Im Würgegriff der Ölkonzerne (1/2) - Die Leugnung - Die ganze Doku | ARTE Die zweiteilige Doku zeigt, wie Ölkonzerne und ihre Verbündeten in der Politik jahrzehntelang Zweifel an der Ursache des Klimawandels schürten und notwendige Gegenmaßnahmen behinderten. Sie fragt nach...

Ölkonzerne und ihre Unterstützer

www.arte.tv/de/videos/09...

11.02.2026 20:04 👍 191 🔁 106 💬 6 📌 2
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Fossile Technologien wie Kohlekraft aus dem Markt drängen: Buch von PIK-Direktor Ottmar #Edenhofer, @ckilimann.bsky.social & @cleisinger.bsky.social erläutert #CO2Bepreisung, räumt auf mit 5 populären Irrtümern. Wissenschaft einfach erklärt. Kostenloser Download.

www.pik-potsdam.de/de/aktuelles...

11.02.2026 10:44 👍 22 🔁 12 💬 0 📌 1
Welche Gaskraftwerks-Kapazität brauchen wir? 
Der aktuelle Bestand liegt – je nach Einbeziehung von Blockheizkraftwerken – bei etwa 32 bis 35,5 GW.
Ein Großteil dieser Anlagen wird zur Überbrückung längerer Dunkelflauten weiterhin benötigt, allerdings umgerüstet auf Betrieb mit grünem Wasserstoff. Dennoch reicht die bestehende Kapazität nach voll-ständiger Umstellung auf erneuerbare Energien nicht aus.

Eine AURORA-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass im europäischen Stromverbund ein Zubau von lediglich
10 GW bis 2045 genügt. Die Bundesnetzagentur hingegen sieht bis 2035 einen Bedarf von 22,4 GW zusätzlicher steuerbarer Kapazitäten, betont jedoch, dass es sich nicht ausschließlich um Gaskraftwerke handeln muss, sondern auch Speicher oder Lastmanagement infrage kommen.

Das Bundeswirtschaftsministerium interpretiert den Bedarf überwiegend als Gaskraftwerke. Dabei könnten Batteriespeicher bei Wind- und Solaranlagen einen Teil des Ausbaus ersetzen. Die EU hat bereits 12 GW neue Gaskraftwerke bis 2031 genehmigt, was Investitionen in erneuerbare Energien und Emissionsminderungen bremsen könnte.

Welche Gaskraftwerks-Kapazität brauchen wir? Der aktuelle Bestand liegt – je nach Einbeziehung von Blockheizkraftwerken – bei etwa 32 bis 35,5 GW. Ein Großteil dieser Anlagen wird zur Überbrückung längerer Dunkelflauten weiterhin benötigt, allerdings umgerüstet auf Betrieb mit grünem Wasserstoff. Dennoch reicht die bestehende Kapazität nach voll-ständiger Umstellung auf erneuerbare Energien nicht aus. Eine AURORA-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass im europäischen Stromverbund ein Zubau von lediglich 10 GW bis 2045 genügt. Die Bundesnetzagentur hingegen sieht bis 2035 einen Bedarf von 22,4 GW zusätzlicher steuerbarer Kapazitäten, betont jedoch, dass es sich nicht ausschließlich um Gaskraftwerke handeln muss, sondern auch Speicher oder Lastmanagement infrage kommen. Das Bundeswirtschaftsministerium interpretiert den Bedarf überwiegend als Gaskraftwerke. Dabei könnten Batteriespeicher bei Wind- und Solaranlagen einen Teil des Ausbaus ersetzen. Die EU hat bereits 12 GW neue Gaskraftwerke bis 2031 genehmigt, was Investitionen in erneuerbare Energien und Emissionsminderungen bremsen könnte.

Wir haben die #Energiepolitik von Katherina Reiche einem Realitätscheck unterzogen. Teil 3: Welche Gaskraftwerks-Kapazität brauchen wir? Der aktuelle Bestand liegt – je nach Einbeziehung von Blockheizkraftwerken – bei etwa 32 bis 35,5 GW.

11.02.2026 13:24 👍 35 🔁 14 💬 1 📌 0
Ministerin Reiche stellt den Umfang des Netzausbaus infrage und verweist auf hohe Kosten bei derzeit geringer Stromnachfrage. Tatsächlich sind für die Energiewende große Investitionen in die Energieinfrastruktur nötig. Da der Staat diese Mittel nicht bereitstellen will und private Investoren fehlen, bremst die Bundesregierung den Ausbau. Das schwächt jedoch die Zukunftsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland: Wertschöpfung geht verloren, Arbeitsplätze und Steuereinnahmen sinken, Exporte leiden.

Andere Länder wie Dänemark, die Niederlande und Schweden gehen anders vor. Dort sind Stromnetze überwiegend in öffentlicher Hand, sodass notwendige Investitionen langfristig finanziert werden können, ohne die Strompreise stark zu erhöhen.

Das Argument einer geringen Stromnachfrage greift zu kurz. Durch die Ablösung fossiler Energien wird der Strombedarf deutlich steigen – Studien nennen bis zu 750 TWh pro Jahr. Fehlende Netzanschlüsse und hohe Preise bremsen derzeit die Elektrifizierung. Verzögerter Netzausbau führt zudem zu teuren Notlösungen, die langfristig mehr kosten als frühzeitige Investitionen.

Ministerin Reiche stellt den Umfang des Netzausbaus infrage und verweist auf hohe Kosten bei derzeit geringer Stromnachfrage. Tatsächlich sind für die Energiewende große Investitionen in die Energieinfrastruktur nötig. Da der Staat diese Mittel nicht bereitstellen will und private Investoren fehlen, bremst die Bundesregierung den Ausbau. Das schwächt jedoch die Zukunftsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland: Wertschöpfung geht verloren, Arbeitsplätze und Steuereinnahmen sinken, Exporte leiden. Andere Länder wie Dänemark, die Niederlande und Schweden gehen anders vor. Dort sind Stromnetze überwiegend in öffentlicher Hand, sodass notwendige Investitionen langfristig finanziert werden können, ohne die Strompreise stark zu erhöhen. Das Argument einer geringen Stromnachfrage greift zu kurz. Durch die Ablösung fossiler Energien wird der Strombedarf deutlich steigen – Studien nennen bis zu 750 TWh pro Jahr. Fehlende Netzanschlüsse und hohe Preise bremsen derzeit die Elektrifizierung. Verzögerter Netzausbau führt zudem zu teuren Notlösungen, die langfristig mehr kosten als frühzeitige Investitionen.

Wir haben die #Energiepolitik von Katherina Reiche einem Realitätscheck unterzogen. Teil 2: Reiche stellt den Umfang des Netzausbaus infrage und verweist auf hohe Kosten bei derzeit geringer Stromnachfrage. Tatsächlich sind für die Energiewende große Investitionen in die Energieinfrastruktur nötig.

05.02.2026 12:17 👍 55 🔁 28 💬 2 📌 1
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Finland ends homelessness and provides shelter for all in need - scoop.me In Finland, the number of homeless people has fallen sharply. Why? The country applies the "Housing First" concept agains homelessness.

“In Finland, the number of homeless people has fallen sharply. Those affected receive a small apartment & counselling with no preconditions. 4 out of 5 people affected make their way back to a stable life. And all this is CHEAPER than accepting homelessness.”

IT SAVES PUBLIC MONEY to house people.

06.02.2026 04:45 👍 3254 🔁 1407 💬 52 📌 106
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"We're here in 2026, & we're not making any progress. We continue to increase emissions."
Prof. Johan Rockström, @pik-potsdam.bsky.social on the disconnect between climate goals & the reality of our rising global emissions. Stagnation is a risk we can't afford to stay within planetary boundaries. 🚨

04.02.2026 09:27 👍 47 🔁 29 💬 1 📌 4
Ministerin Reiche fordert, den Ausbau erneuerbarer Energien stärker am „tatsächlichen Bedarf“ auszurichten und feste Einspeisevergütungen zu kürzen. Zudem sieht sie Erneuerbare als Risiko für Netzstabilität und Versorgungssicherheit. Diese Einschätzung gilt jedoch als wissenschaftlich nicht haltbar. Studien zeigen, dass eine vollständig erneuerbare Stromversorgung technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist – vor allem durch den Einsatz von Speichern, flexiblem Verbrauch und Sektorenkopplung zwischen Strom, Wärme und Wasserstoff. Eine bessere Abstimmung von Wind- und Solarprojekten über Ländergrenzen hinweg kann zudem die Kosten deutlich senken.

Wichtig sind intelligente Marktmechanismen und Preissignale, etwa dynamische Stromtarife. Sie könnten Haushalte dazu motivieren, Stromverbrauch flexibel zu verschieben, zum Beispiel bei Wärmepumpen oder Elektroautos. Diese Maßnahmen sind bereits im Netzentwicklungsplan vorgesehen, funktionieren aber nur mit einem leistungsfähigen Stromnetz. Der geplante Ausbau von Gaskraftwerken zur Absicherung von Dunkelflauten ist kritisch zu sehen, da er neue Abhängigkeiten schafft. Ziel sollte eine möglichst eigenständige europäische Energieversorgung sein.

Ministerin Reiche fordert, den Ausbau erneuerbarer Energien stärker am „tatsächlichen Bedarf“ auszurichten und feste Einspeisevergütungen zu kürzen. Zudem sieht sie Erneuerbare als Risiko für Netzstabilität und Versorgungssicherheit. Diese Einschätzung gilt jedoch als wissenschaftlich nicht haltbar. Studien zeigen, dass eine vollständig erneuerbare Stromversorgung technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist – vor allem durch den Einsatz von Speichern, flexiblem Verbrauch und Sektorenkopplung zwischen Strom, Wärme und Wasserstoff. Eine bessere Abstimmung von Wind- und Solarprojekten über Ländergrenzen hinweg kann zudem die Kosten deutlich senken. Wichtig sind intelligente Marktmechanismen und Preissignale, etwa dynamische Stromtarife. Sie könnten Haushalte dazu motivieren, Stromverbrauch flexibel zu verschieben, zum Beispiel bei Wärmepumpen oder Elektroautos. Diese Maßnahmen sind bereits im Netzentwicklungsplan vorgesehen, funktionieren aber nur mit einem leistungsfähigen Stromnetz. Der geplante Ausbau von Gaskraftwerken zur Absicherung von Dunkelflauten ist kritisch zu sehen, da er neue Abhängigkeiten schafft. Ziel sollte eine möglichst eigenständige europäische Energieversorgung sein.

Wir haben die #Energiepolitik von Katherina Reiche einem Realitätscheck unterzogen. Sie fordert, den Ausbau erneuerbarer Energien stärker am „tatsächlichen Bedarf“ auszurichten & feste Einspeisevergütungen zu kürzen. Zudem sieht sie Erneuerbare als Risiko für Netzstabilität & Versorgungssicherheit.

03.02.2026 12:29 👍 80 🔁 41 💬 3 📌 1

"Ganz offensichtlich hat Reiche immer noch nicht begriffen, dass die Förderung der erneuerbaren Energien nicht länger ein Hobby der Grünen ist, sondern handfeste Resilienzpolitik."

02.02.2026 10:28 👍 16 🔁 6 💬 3 📌 0
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Tempolimit, JETZT! Unterschreibe jetzt unsere Petition für ein Tempolimit in Deutschland. Gemeinsam können wir Leben retten und das Klima schützen!

Erfolgreiche #Klimaklage gegen Bundesregierung: Gemeinsam mit breitem Bündnis fordern wir jetzt Verankerung von #Tempolimit im kommenden Klimaschutzprogramm. Tempolimit ist wichtigste sofort wirksame Klimaschutzmaßnahme und rettet jedes Jahr hunderte Menschenleben! www.duh.de/mitmachen/te...

02.02.2026 08:35 👍 370 🔁 167 💬 17 📌 10

Europeans: please sign!

18.01.2026 13:53 👍 3 🔁 2 💬 0 📌 1
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Wie berichten wir 2026 über Klima – zwischen KI, Backlash und Unsicherheit?

Am 24.2. starten die 5vor12 Klima-Briefings in die 5. Staffel. Mit Maja Göpel, Ingrid Brodnig, Martin Andree & Dennis Eversberg sprechen wir über Ressourcen, Narrative & Verantwortung im Journalismus.

29.01.2026 09:17 👍 34 🔁 17 💬 2 📌 2
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HouseEurope! Die Europäische Bürgerinitiative für Renovierung.

Mit einer EU Bürgerinitiative bringt #HouseEurope die #Bauwende ins EU‑Parlament: Sanierung u. Erhalt von Gebäuden sollen politisch bevorzugt und finanziell gefördert werden! Abriss verursacht viel CO₂, vernichtet Ressourcen u. bezahlbaren Wohnraum. Bis 31.01. unterschreiben!🙏 www.houseeurope.eu/de/

15.01.2026 09:54 👍 28 🔁 12 💬 0 📌 1