- so fürchte ich zumindest - oft den traditionellen Kommunikationskanälen und ihrer Qualität entgegen. Aber ich würde mich freuen, wenn ich mich irren würde. 3/3
@textloft
Schreibt und übersetzt für Kunst & Kultur, Archäologie, Kunstgeschichte, Kulturgeschichte, Tourismus, Natur & mehr. https://www.textloft.de/impressum/ https://www.textloft.de Außerdem Künstlerin https://www.kunsttext.de/impressum/ https://www.kunsttext.de
- so fürchte ich zumindest - oft den traditionellen Kommunikationskanälen und ihrer Qualität entgegen. Aber ich würde mich freuen, wenn ich mich irren würde. 3/3
Ich beobachte, dass Schulerziehung insbesondere bei Teenagern hier etwas "Treibstoff" für den Wunsch nach neuen Themen und dadurch nach neuen Kommunikationsqualitäten liefert. Gerade die neuen thematischen Angebote, die Sie hier als notwendig ansprechen, stehen 2/3
Ich würde mir wünschen, dass diese generationsübergreifende Kontinuität wirklich gegeben wäre. Meine Erfahrung ist eher, dass dies in Deutschland nicht so selbstverständlich/unstrittig ist, wie es in Italien, Frankreich oder Großbritannien durchaus der Fall ist. 1/3
für den zweiten Weg, das erlebe ich in meiner Arbeit täglich. Es wird nicht mehr überlegt, wie die Stärken des eigenen Hauses vermittelt werden könnten, sondern wie ein neues und ganz anderes Publikum hergelockt werden kann - mit investitionswürdigen rentableren Programmen. 5/5
strategische Entscheidung anderer Art bedingt: an der alten (aussterbenden) Zielgruppe festzuhalten oder nach einer neuen zu streben, was leider auch bedeutet, Mainstream und Eventgeneration zu (im wahrsten Sinne des Wortes) bedienen. In Deutschland entscheiden sich leider immer mehr Häuser 4/5
Die Prämisse, dass Kulturkommunikation Inhalte vermitteln kann/soll/darf, ist aus meiner Sicht eine schöne Theorie. Kultur- und Kunstinstitutionen müssen nicht nur die Frage nach ihrer Reichweite stellen, sondern viel mehr nach dem Zeitgeist, seinen Wünschen und Erwartungen, was wiederum eine 3/5
, um nicht zu sagen: niedlich. Wer neue Zielgruppen gewinnen muss, kann sich leider immer weniger auf Kommunikationsqualität verlassen, die kaum noch wahrgenommen oder verstanden wird. So gesehen ist die Versuchung, in der Social Media-Event"kultur" eine Teillösung zu finden, nachvollziehbar. 2/5
Ein interessanter Artikel, auch wenn ich ihn als etwas zu optimistisch empfunden habe. Die Voraussetzung, dass (vor allem zu gewinnende oder, zeitlich bezogen, künftige) Zielgruppen qualitativ hochwertige Kommunikation überhaupt noch wollen, bewerten können und schätzen, empfinde ich als gewagt 1/5
Die Ausstellung in der Pinakothek der Moderne zeigt über 60 internationale Positionen der sogenannten Written Art. Dabei geht es um nichts weniger als die Frage, was Schrift heute noch bedeuten kann
Auf Pinterest erhielt ich neulich die Meldung, dass ein Bild, das ich nicht selbst gepostet, aber gespeichert hatte, wegen plattformwidriges Verhalten gelöscht worden sei: Caravaggios Judith und Holofernes. Sensibler Inhalt wegen Gewaltdarstellung. Ja.
Aus meiner (desillusionierten) Sicht fürchte ich, dass die Gleichung anders lauten sollte und das "oder" aus Ihrer Frage sich leider erübrigt. Notwendigen Öffnung für neue Kreise = Anbiederung an den Zeitgeist. Weil mehr nicht mehr da ist.
Eine wunderbare Aktion, von der ich leider zu spät erfahren habe t1p.de/nqo6m
Quel bonheur d'apprendre que mon post t1p.de/8m24r est devenu sans objet ! Une excellente nouvelle !
Nicht die Person des Autors, nicht sein Geschlecht, nicht seine Hautfarbe interessieren mich, sondern was er schreibt, worüber und wie er es tut. In einem älteren Blogartikel erzähle ich von dem höchsten Kompliment, das ich je bekommen habe:
t1p.de/ost7l
#ThomasMann Seine Werke waren viele Jahre der ganze Inhalt meines Alltags. 125 Jahre #Buddenbrooks - ein für mich anrührendes Jubiläum. Dieses Buch entdeckte ich als zweites, nachdem mich der #Zauberberg in seinen Bann gezogen hatte, als ich 13 Jahre alt war, und nie wieder loslassen sollte.
Gerade die Hashtags #ATC bzw. #ATCTausch entdeckt. Es geht um Kunst, es geht um Post, es geht um Analoges ... It made my day!❤️
Fachliteratur sammeln, ordnen, sichten, bewerten. Umweltfreundlich, ganz ohne Strom, im gesunden Slow Life. Der Auftakt zu fünf großen Projekten, die dieses Jahr anstehen.
Paradox? Eine provokative kritische Kolumne erscheint heute in meinem Blog: Sterben durch Podcasts der (populär)wissenschaftliche Text und die Möglichkeit zu Informationszugang und autodidaktischer Bildung? Zu lesen auf t1p.de/q1lul. "tl;dr"? Dann ist dieser Artikel für Sie/Dich genau richtig😉.
Ein faszinierendes Buch, das einen frischen Einblick in die Geschichte des Gelehrtheit eröffnet und es ermöglicht, nicht nur die Sorbonique, sondern auch die Entwicklung des Bildungszugangs und die Geschichte der Ideen besser einzuschätzen.
Un ouvrage fascinant qui ouvre des perspectives nouvelles sur l'histoire de l'érudition et permet de mieux comprendre non seulement la sorbonique, mais aussi l'évolution de l'accès à la connaissance et à la pensée.
Goebenstr. auch
"Enseigner la litterature en dialogue avec les arts" de Jean-Charles Chabanne"
La relation entre le texte et les arts est un thème récurrent de mon travail. Quel dommage que ce livre ne soit plus disponible, j’aurais aimé le posséder. Hélas, pas de communauté #EchangeDeLivres sur BlueSky non plus.
Er wusste Textqualität zu schätzen und hatte ein unvergleichliches Verständnis für die Feinheiten interkultureller Kommunikation.
Ich hatte die große Ehre, in den 1990er Jahren im Rahmen mehrerer Ausstellungen für Herrn Beck übersetzen zu dürfen - ein unglaublich angenehmer Austausch und eine unvergessliche Zusammenarbeit, in der ich viel Wertschätzung erfahren durfte.
Besser kann man es nicht ausdrücken, Herrn Zuchtriegels Argumentation ist in allen Punkten richtig. Ich habe auch bereits unterschrieben und hoffe, dass es viele tun.
Archäologie und Schriftgeschichte in einer Meldung, großartig! Und zudem eine Entdeckung, die erneut die Frage nach Kommunikationsökonomik in der Kulturgeschichte aufwirft. Für Menschen wie mich, die sich für die Geschichte der Textkultur interessieren, eine spannende Angelegenheit.
Dass diese Übersetzung, wie ich inzwischen entdeckte in der deutschsprachigen Textkulturforschung noch Gültigkeit hat und als selbstverständlich verwendet wird, ist eine schöne Bestätigung. 3/3
Es war nicht selbstverständlich, eigentlich unnötig, war mir sogar ein wenig peinlich und hatte mich sehr gerührt. 2/3
Vor fast dreißig Jahren prägte ich für eine Textwissenschaftlerin die deutsche Übersetzung des als nicht übersetzbar geltenden Ausdrucks „énonciation éditoriale“ und wurde hierfür dankend erwähnt. 1/3
Tragisch, dass beide recht haben.