Liebe Männer (ich lasse den Herrn hier anonym, weil er nicht auf Bluesky ist),
bitte versteht, dass viele Männer, die ihr kennt, nicht derselbe Mann ist, den Frauen kennenlernen. Ich hab in meinem Leben genug "leiwande Typn" gekannt um dann zu erfahren, wie schei*e sie zu Frauen sind.
09.03.2026 10:11
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Vermutlich erkennt er sich selbst in Hagel, deswegen die Solidarität. Danke für die Selbstauskunft. Die eigentliche Frage bleibt, warum er überhaupt noch zu irgendwas befragt wird.
10.03.2026 07:36
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Have you heard these stories?
Why the challenges of colonialism and sexism are so similar.
"The Ukrainian colleague who walks into her office on the 25th of February 2022 at a Western institution: The professor comes up to her and says, “I am so sorry! It’s just awful! I love Russia so much!”" by @efdavies.bsky.social
efdavies.substack.com/p/have-you-h...
09.03.2026 09:52
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Das war ein Prof aus dem nordamerikanischen Raum. Die Russophilie dort ist auch nicht zu unterschätzen.
09.03.2026 10:02
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Solche Geschichten kenne ich auch. Anerkannte Wissenschafler:innen, deren größte Sorge jetzt ist, dass man nicht mehr in die „wichtigen“ (=russischen) Archive kann.
09.03.2026 10:00
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über die strukturelle Privilegierung. von Russ:innen jenen der Debatten um Machtmissbrauch und der strukturellen Benachteiligung von Frauen ähneln.
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09.03.2026 08:26
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dass wir sie so lange nicht als solche erkennen, bis wir sie zu überwinden versuchen. Ebenfalls zeichnen sie sich dadurch aus, dass diejenigen, die sie kritisieren, mit Widerstand rechnen müssen. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass meine Erfahrungen in den Debatten
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09.03.2026 08:26
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Was hat nun das eine (Machtmissbrauch in der Wissenschaft) mit dem anderen (Russozentrismus in der Wissenschaft) zu tun? In beiden Fällen haben wir es mit historisch gewachsenen Machtstrukturen zu tun. Das sind die Konventionen, die uns prägen. Konventionen zeichnen sich bekanntlich dadurch aus,
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09.03.2026 08:26
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Im Sommer 2023 habe ich mit einigen Mitstreiterinnen @metoohistory.bsky.social gegründet. Anlass war hier, dass bekannt wurde, dass zwei Wissenschaftler an der HU Berlin sich seit Jahrzehnten gegenüber Frauen missbräuchlich verhalten hatten, bis zu diesem Zeitpunkt ohne jede Sanktionierung.
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09.03.2026 08:26
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in der westlichen akademischen Welt, ganz besonders mit Blick auf mein Fach, die osteuropäische Geschichte. Wie stark ich auch selbst von russozentrischen Narrativen und Strukturen geprägt war, ist mir erst in den letzten Jahren wirklich klar geworden.
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09.03.2026 08:26
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Es folgte eine längere Korrespondenz mit der Programm-Verantwortlichen, bei der mir (wieder) aufgefallen ist, wie ähnlich die Funktionsweisen von patriarchalen und kolonialen Strukturen sind und wie schwer ihre Überwindung ist. Seit der Vollinvasion beschäftige ich mich mit dem Russozentrismus
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09.03.2026 08:26
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Have you heard these stories?
Why the challenges of colonialism and sexism are so similar.
Eher zufällig habe ich am Wochenende einen Text geschrieben, der auch zum #InternationalenFrauentag gestern passt: "Have you heard these stories? "Why the challenges of colonialism and sexism are so similar."
Hintergrund war eine Ausschreibung der Uni Bochum, die Ukrainer:innen benachteiligt.
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09.03.2026 08:26
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#metoohistory co-founder @efdavies.bsky.social on sexual harassment, russo-centrism and discrimination in academia.
efdavies.substack.com/p/have-you-h...
09.03.2026 07:45
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On this International Women’s Day, let’s remember that women’s equal rights can only fully exist in a democracy, because autocracy finds it much easier to operate through corruption and patronage systems, which ultimately lead to male dominance.
08.03.2026 10:02
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das Völkerrecht nicht verletzt. Dieser Text, auf Seiten eines Mediums wie der FAZ, aus der Feder eines vermeintlichen Experten, hat zumindest bis 2022 einen immensen Schaden angerichtet. Regelmäßig wurden tatsächliche Expert:innen damit konfrontiert, es gäbe da ja andere „Meinungen“.
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07.03.2026 09:21
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Es wird gerade viel darüber geschrieben, dass in den Medien das Völkerrecht zur Nebensache erklärt oder auf abenteuerliche Weise umgedeutet wird. Stimmt. Ist aber nicht neu. 2014 behauptete der Strafrechtler Reinhard Merkel in der @faznet.bsky.social, Russland habe die Krim nicht annektiert,
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07.03.2026 09:21
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Weil wir es nicht vergessen dürfen: Russland greift die Ukraine weiter mit voller Härte an. In der vergangenen Nacht mit 29 Raketen und 480 Drohnen – viele davon iranischer Bauart. In Charkiw wurden mindestens sieben Menschen getötet, unter den Toten sind auch Kinder.
07.03.2026 08:38
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Fragen von unserer Initiative @metoohistory.bsky.social für den @vhdonline.bsky.social.
#Machtmissbrauch #academia #metoohistory
06.03.2026 16:26
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So far, I wd say Putin is winning the Gulf War. Oil prices are up, & the US has relaxed pressure on India to stop buying fm RU, so budget revenues will increase, making the war easier to fund. And UA will now be an even lower priority for US air defence munitions, so an easier target for RU strikes.
06.03.2026 11:41
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Diese ganz spezifische Mischung aus Unwissenheit, Respekt, Mitgefühl und Faszination, mit der Leute an entscheidender Stelle den räudigsten Faschos begegnen: das ist der Sound der Gegenwart
06.03.2026 07:10
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Habermas offenbar für viele ganz unverzeihlich war. "Aggressive Frau" und so weiter. Männern in Machtpositionen wird so einiges verziehen, Frauen ohne Professur? Die müssen (sollten) ganz vorsichtig sein.
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06.03.2026 07:39
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sie an der Aushöhlung der Demokratie arbeiten, menschenfeindliche Parteien wie die AfD normalisieren, die USA unter Trump preisen und russlandfreundliche "Analysen" zum Besten geben?
Interessant ist auch, wer mit der Zuschreibung "ganz nett" normalisiert wird, während mein Schnodder-Tweet über
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06.03.2026 07:39
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gehört, wenn ich mit ihnen über einen gewissen pro-russischen und neurechten Kollegen rede. Gerade Historiker:innen sollten doch wissen, dass die Fähigkeit, "ganz nett sein" zu können, rein gar nichts bedeutet. Zu wem und in welchen Kontexten sind solche Leute "ganz nett", während sie
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06.03.2026 07:39
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Neben dem rührseligen Ton über die Tränen des Faschisten Curtis Yavin im @zeit.de Text über das absurde Treffen in Schloss Elmau ist ein weiterer Tiefpunkt das unkritische Wiederholen der Behauptung von Alex Soros: "Er ist eigentlich ganz nett."
Genau das habe ich schon oft von Kolleg:innen
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06.03.2026 07:39
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Ich war mal bei einem Workshop in Berkeley vor ca. zehn Jahren. Das war schon fast Personenkult, wie die Doktorand:innen (aber auch einige Profs) um Slezkine herumschlichen. Was wird der große Yuri sagen? Das wird dann nachgeplappert. Bin inzwischen stolz, dass er mein Paper damals getrashed hat.
06.03.2026 07:06
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Z.B. seine Antwort auf Mark von Hagens „Does Ukraine have a history“ (1995) und der Text „Imperialism as the highest stage of socialism“ von 2000.
06.03.2026 06:23
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Our colleague, the Kremlin apologist
Until Russia's full-scale invasion, Russian historian Alexei Miller was highly regarded in Western academia. Reflections on Russo-Centrism, colonialism and how Western scholars failed Ukraine.
zu tun haben. Vielmehr sind in den Arbeiten von Miller & Slezkine bereits seit Jahrzehnten russisch-koloniale Narrative erkennbar. Für den Fall Miller habe ich das analysiert (siehe Link), auch bei Slezkine lässt sich das nachweisen. Mein Fach sollte sich fragen, was bei uns schiefgelaufen ist.
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05.03.2026 13:40
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Slezkine und Miller sind im "advisory board" der Kreml-Zeitschrift "Russia in Global Affairs", in dessen Editorial Board u.a. Sergei Lawrow sitzt.
Im Falle beider Historiker ist es nicht so, dass wir es mit einer bedauerlichen Wandlung von einst geschätzten Historikern zu Russland-Apologeten
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05.03.2026 13:40
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Vorträge in Russland gehalten, u.a. auf Einladung von Alexei Miller. Der ist ebenfalls Historiker und war bis zur Vollinvasion 2022 (die er heute unterstützt) in der westlichen akademischen Welt bestens vernetzt. Slezkine galt in meinem Fach (Osteuropäische Geschichte) ebenfalls als Star.
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05.03.2026 13:40
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