Nichts steht so sinnbildlich für die Gegenwart wie »Rolling Coal«.
Fündig geworden?
(Musste aber auch erst googlen)
Das tut mir leid.
»Die überwiegend aus Nachkommen politischer Häftlinge bestehenden Organisationen wiesen zentrale Vorwürfe der Kampagne gegen die Gedenkstätte zurück. Die im Kampagnen-Statement erhobenen Anschuldigungen wie ›Geschichtsrevisionismus und Genozidleugnung‹ entsprächen nicht den Tatsachen.«
Ein Politiker sexualisiert Schulmädchen und die Republik greift die Frau an, die das öffentlich gemacht hat. Und ihr tut so, als würde euch Epstein schockieren. Das ist genau das Klima, das sowas überhaupt über Jahre hinweg ermöglicht hat.
Der Verein für Computergenealogie hat hier einige aktuelle Informationen zur Recherche in den #NSDAP Karteien zusammengestellt.
Stellungnahme der Jury zum Buchhandlungspreis-Ausschluss:
Die Jury steht ausdrücklich hinter ihrer Auswahl aller 118 Buchhandlungen.
Die Jury distanziert sich ausdrücklich vom Ausschluss der 3 Buchhandlungen durch das BKM und dem angewandten Haber-Verfahren.
www.boersenblatt.net/news/stellun...
Nichts steht so sinnbildlich für die Gegenwart wie »Rolling Coal«.
Lesen hilft!
»Unterstützen Sie drei unabhängige Buchhandlungen im Kampf für Transparenz und kulturelle Vielfalt«
Hier spenden für den Rechtsstreit ⬇️
Nächste Woche – Freitag, den 20. März – in #Aachen: Recherche-Workshop zum Nationalsozialismus in der eigenen Familie. ⬇️
"Eigentlich hatte die Stiftung den Anhalter Bahnhof als perfekten Ort für das Museum auserkoren. Vom einst größten Fernbahnhof Berlins flohen ab 1933 unzählige Menschen auf der Flucht vor den Nationalsozialisten ins Exil. Ab 1942 war er einer von Berlins Deportationsbahnhöfen."
Vor vier Jahren gründeten wir mit über 50 Gedenkstätten und Initiativen das @hilfsnetzwerk.bsky.social.
Die folgende unbürokratische Unterstützungs- und Austauscharbeit hat auch gezeigt: Es ist trotz aller Ohnmacht immer möglich, etwas zu tun. Respekt gebührt vor allem den Partner:innen vor Ort.
Mir wäre es nicht aufgefallen. 😅 Aber ging es da nicht um die »Interim«?
Auch das verteidigen die Menschen in der Ukraine vor Russland: Ihre eigene Regierung kritisieren zu können.
Russland hat derweil zum 8. März nichts als propagandistisches und patriarchales Gewäsch zu liefern.
bsky.app/profile/24ho...
Scene from Hungary tonight as crowds rally against the Russian-backed Orban regime.
Wir haben uns nicht versammelt, um zu feiern, sondern um daran zu erinnern, dass der 8. März ein Tag des Kampfes für die Rechte, die Würde und die Sicherheit von Frauen ist.«
Via Марш Жінок auf Instagram (mit Bildern):
www.instagram.com/marshzhinok?...
Auch in #Kyjiw haben sich heute tausende Menschen an einer Demonstration zum internationalen Frauenkampftag beteiligt.
»Zum ersten Mal seit Beginn des umfassenden Krieges sind Frauen auf die Straßen der Stadt gegangen, damit der Staat jede einzelne von ihnen sieht und hört!
Blaues Buchcover mit dem Bild einer Person, dazu der Titel: »Victoria Amelina BLICK AUF FRAUEN DEN KRIEG IM BLICK Mit einem Vorwort von Margaret Atwood«
Buchrücken mit Text: »„Es fällt doch auf, wie viel wir alle während dieses furchtbaren Kriegs lachen. Vielleicht nicht gerade vor ausländischen Reportern, die meistens erwarten, dass eine ukrainische Frau Verzweiflung oder Heldentum an den Tag legt. Die Wahrheit ist, dass wir manchmal, wenn wir des Weinens müde sind oder einfach nicht weinen können, wie verrückt lachen, als wollten wir beweisen, dass wir da sind, wir Ukrainerinnen, und noch am Leben."«
Die Schriftstellerin Viktoria Amelina dokumentiere russische Kriegsverbrechen und fiel im Juni 2023 mit 37 Jahren selbst einem Raketenangriff auf eine Pizzeria in Krematorsk zum Opfer.
In diesem nicht fertiggestellten Buch porträtierte sie Frauen, die ähnliches tun.
Apropos Buchläden: Dass sich staatliche Behörden an einigen von ihnen stören ist nicht neu.
»Die Zahl der Razzien in Berliner Buch- und Infoläden ist in diesem Jahr rekordverdächtig.«
schreibt etwa @kirach.bsky.social 2010 in der @jungle.world
Zum Internationalen #Frauentag:
Immer wieder beeindruckende, starke Frauen im Projekt zur #HASAG, kleiner Thread.
Suzanne Maudet, geb. 1921, war in der französischen Résistance. Sie überlebte das KZ #HASAG #Leipzig und schrieb über den #Todesmarsch. 2021 haben wir ihren Bericht vorgestellt:
1/x
Über 500 russische Drohnen und Raketen in nur einer Nacht: Diesmal besonders betroffen: #Charkiv. Dort töteten russ. Geschosse schon vor 3 Jahren den Buchenwald- und Dora-Überlebenden Boris Romantschenko. Meine Gedanken sind bei seiner Familie.
www.tagesschau.de/ausland/euro...
Welche Geschichten und welche Standorte sind bisher wenig auf Berliner Gedenktafeln repräsentiert?
Interview im Newsletter @wannseekonferenz.bsky.social mit Nora Hogrefe von der “Koordinierungsstelle Historische Stadtmarkierungen” (Aktives Museum).
Ja, das fand ich auch bemerkenswert, wie selbstverständlich präsent die Nazis/Soldaten in Form von Alltagsfiguren sind.
Der Westen bekommt auch ein paar Kapitel (meine dieses gehört dazu), wird aber nicht einfach als Antithese dargestellt.
Wie so häufig stellte sich raus, dass die Person eigentlich von woanders - hier von der Krim - kommt und 2014 von dort geflohen ist.
Ich denk beim Lesen immer wieder so »Auch das noch!«
Spielweisen des Nachkriegs-Antisemitismus bei Werner Bräunig. Das Buch ist ist zwischen 1959 und 1966 in der DDR geschrieben worden, konnte dort aber nicht erscheinen.