"Willkommen im Brennero Eurospin"
"Willkommen im Brennero Eurospin"
Und was lese ich da? Gegen mich wird wegen des „Verbrechens“ der üblen Nachrede ermittelt, ich hätte „die Ehre und das Ansehen“ Galateos verletzt. In Italien ist das strafrechtlich relevant, mir droht (theoretisch) Haft. Und ein Politiker ist sich nicht zu schade, derartige Klagen anzustoßen. (3/4)
Deutsch in Trenitalia-Regiozügen in Südtirol viertgereiht oder gar nicht da, voll mit Fehlern.
Produktrückruf in einem Südtiroler Supermarkt. Keine deutsche, geschweige ladinische Informationen dazu. Nur die lingua Franca, Italienisch. Der Minderheitenschutz in Südtirol garantiert nicht mal diese Informationen in den Mindeheitensprachen!
Weiß Stauder, dass die Südtiroler Ortsnamen nur geduldet sind und weit weg von "offiziell"? Solche Statements bzgl. Ortsnamen sind zwar gut, aber leider sehr einseitig, wenn man bedenkt, dass manche staatliche Institutionen (z.B. RFI, die Quästur) die deutschen Ortsnamen systematisch negieren.
Das zur verfassungsrechtlich geschützten, der italienischen Sprache gleichgestellten und von den Institutionen gehüteten deutschen Sprache in Südtirol.
#RFI #Meran #Südtirol
Was der Peršmanpolizeieinsatz mit transgenerationaler Traumatisierung und Retraumatisierung zu tun hat? PsychoanalytikerInnen haben bereits in den 1970ern in der Erforschung von jüdischen Überlebenden des Holocaust Begriffe wie Transposition (Kestenberg) oder Enactment (Kogan) geprägt, um damit...
Presseaussendung des Društvo/Verein Peršman zum Polizeieinsatz an der Gedenkstätte und im Museum Peršman, 27.07.2025 Am Sonntag, den 27. Juli 2025 fand in der Gedenkstätte und im Museum Peršman ein massiver Polizeieinsatz statt. Das Großaufgebot an Polizist:innen (sieben Polizeifahrzeuge, über 30 - teils schwer bewaffnete - Polizeikräfte) wurde begleitet von: Einem Polizeihubschrauber, Drohnen und einer Polizeihundestaffel. Eine Hausdurchsuchung wurde vorgenommen, Identitätsfeststellungen durchgeführt. Der Društvo/Verein Peršman verantwortet die wissenschaftliche Aufarbeitung und die inhaltliche Vermittlung der Museumsinhalte – darunter die Verfolgung der Kärntner Slowen:innen im Nationalsozialismus und den Widerstand gegen das NS-Regime. Wir sind bestürzt und zutiefst irritiert über die Vorgehensweise der Behörden und der Exekutive. An einem Ort, an dem kurz vor Ende des 2. Weltkrieges vor 80 Jahren Angehörige des SS- und Polizeiregiments 13 in einem Überfall elf Familienangehörige der Familien Sadovnik und Kogoj brutal ermordeten, muss ein derart unverhältnismäßiges und aggressives Vorgehen als pietät- und respektlos aufgefasst werden. Bildungs- und Gedenkarbeit für anwesende Besucher:innen wurde dadurch gravierend gestört. Markus Gönitzer (Obmann Društvo Verein Peršman): “Ein solches Vorgehen der Behörden und der Exekutive zeugt von großer Ignoranz und fehlender Sensibilität gegenüber dem sensiblen historischen Kontext, in dem das Museum Peršmanhof arbeitet. Im Erinnerungsjahr 2025 ist ein solches Vorgehen an einem ehemaligen NS-Tatort nicht nur eine schmerzliche Erfahrung für das Museum Peršman, sondern für alle Gedenkstätten und -initiativen unseres Landes. Stellen Sie sich ein solches Vorgehen der Exekutive in einer anderen NS-Gedenkstätte unseres Landes vor? Was sagen diese Ereignisse über die Wertschätzung gegenüber der Kärntner Slowenischen Volksgruppe und ihrer Geschichte aus?“ Der Peršmanhof ist ein Gedenk- und Erinnerungsort an die Verbrechen des Nazi-Te…
Bernard Sadovnik (Nachfahre der Familie Sadovnik und Vorsitzender des Volksgruppenbeirates) äußert sich zu den Vorgängen: “Als Nachfahre der Peršman-Familie und als Vertreter der slowenischen Volksgruppe bin ich zutiefst erschüttert darüber, was heute am Peršmanhof passiert ist. So ein massiver Polizeieinsatz genau 80 Jahre nach dem Massaker reißt bei mir als Nachkomme Wunden auf. Ich bin ohne Worte und von den Gesprächen mit den jungen Menschen vor Ort zutiefst betroffen. Der Polizeieinsatz stand in keiner Relation mit den Vorwürfen. Ich fordere eine sofortige lückenlose politische Aufarbeitung dieses skandalösen Vorfalls und seiner Hintergründe.” Am Peršmanhof findet wie bereits im Vorjahr zur Zeit ein mehrtägiges internationales antifaschistisches Bildungscamp statt. Dieses beschäftigt sich mit Themen anlässlich des 80. Gedenkjahres an das Ende des Zweiten Weltkrieges. Dabei wurden in Form von Vorträgen und Workshops sowohl die Rolle des Antifaschismus in Österreich und Europa, als auch Formen des würdigen Gedenkens diskutiert. Den Ausrichter:innen des Camps, dem Klub Slowenischer Studierender in Wien (KSŠŠD), wurden von Seiten der Behörden drei Gründe für den Großpolizeieinsatz genannt. Neben mutmaßlichen Verwaltungsüberschreitungen in den Bereichen Campinggesetz und Naturschutz, sorgte vor allem der dritte Grund unter den Ausrichter:innen des Camps und den Museumsbetreiber:innen für Empörung. Der Einsatz wurde lt. Einsatzleiter Gerold Taschek vom Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung damit gerechtfertigt, dass ein antifaschistisches Bildungscamp einen sittenwidrigen Umgang mit der Gedenkstätte darstelle. Angesichts dessen, dass das Museum die Ausrichtung der Veranstaltung unterstützt hat und unter den Teilnehmenden und Vortragenden Nachfahren von Widerstandskämpfer:innen und NS-Opfern aus der Region anwesend waren, gilt es diesen Vorwurf nicht nur vehement zurückzuweisen, er stellt außerdem eine massive Grenzüberschreitung dar. Mitorganisatorin M…
Die Betreiber:innen des Museums Peršman geben an, sich von den heutigen Ereignissen nicht in ihrer Arbeit verunsichern zu lassen. Dazu Eva Hartmann, Obmannstellvertreterin des Verein/Društvo Peršman: “Wir haben in den letzten Jahren ein viel geschätztes Bildungsangebot für breite Teile der Bevölkerung aufgebaut, um für die wichtigen Themen unseres Museums mehr Aufmerksamkeit zu erlangen. Schulen, Lehrpersonen, Geschichtsinteressierte und Tourist:innen besuchen uns regelmäßig und wir bekommen viel Wertschätzung für unsere Arbeit. Dass diese wichtige Gedenk- und Erinnerungsarbeit 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges noch immer mit derartigen Kriminalisierungsversuchen konfrontiert wird, ist zutiefst verstörend.” Die Betreibervereine des Museums sowie die Organisator:innen des Bildungscamps fordern eine eingehende juristische und politische Aufarbeitung des heutigen Polizeieinsatzes und prüfen rechtliche Schritte. Aus juristischer Sicht zählt dabei insbesondere die Einstellung der im Raum stehenden Anzeigen gegen die Teilnehmer:innen der Veranstaltung. Die politische Dimension des Polizeieinsatzes ist wohl die schwerwiegendste. Dass die Polizei Nachfahren von NS-Opfern und Widerstandskämpfer:innen vorschreiben möchte, wie Gedenken auszusehen hat und das selbstbestimmte Gedenken im Museum strafrechtlich sanktionieren möchte, ist nicht hinzunehmen. Wir fordern dahingehend auch politische Vertreter:innen dazu auf, die heutigen Vorgänge klar zu verurteilen und die Verantwortung dafür aufzuklären.
Zig Anrufe von Volksgruppenangehörigen.
Ob Hubschraubereinsatz, Hausdurchsuchung, Polizeihunden, Drohnen, Identitätsfeststellungen:
In einer NS-Lern-&-Gedenkstätte.
Konkret: Heute am Peršmanhof in Südkärnten, dem zentralen Erinnerungsort der Kärntner Slowen:innen.
Die PA schildert Verstörendes.
Von so einem Verständnis von Minderheitenschutz kann man in Südtirol meist leider nur träumen:
www.srf.ch/play/tv/srf-...
Es gibt neue Briefmarken, die das Naturerbe einiger italienischer Regionen abbilden sollen. Für Südtirol soll es der Rosengarten sein. Auf der Briefmarke von Südtirol steht aber nur die Region "Trentino- Alto Adige". Absicht? Wahrscheinlich, wenn man sich die Briefmarke des Aostatals anschaut.
Wie lächerlich willst du sein?
Galateo: Ja (ah nein, er spricht ja kein Deutsch).
www.rainews.it/tgr/tagessch...
Wer kennt es nicht, das "Stadttheater Merano"?
Auch so marginalisiert man eine Minderheit.
www.nytimes.com/2025/06/12/f...
Bahnhof #Bozen, die x-te Sprachverletzung.
Ich habe Marco Galateo ein Brieflein geschrieben.
Der LH zu Ansässigkeitsklausel und: Panzern.
#Autonomiereform #Ansässigkeitsklausel #Südtirol #ArnoKompatscher
Brigitte Foppa bezeichnet die Italiener:innen als Minderheit in Südtirol.
#BrigitteFoppa #Minorisierung #Südtirol
Bahnhof #Meran 27. April: Eine übergroße Trikolore hängt am Bahnhofsgebäude (ich sehe das zum ersten Mal am Bhf. Meran). Wieso? Wer hat sie aufgehängt? Wieso hängt analog keine EU-Flagge daneben, wie vom D.P.R. 121/2000 vorgesehen?
Einfach nur banaler Nationalismus.
Der LH Kompatscher warnt zurecht vor den Gesinnungen von STF und Cadapound, aber vergisst dabei, die FdI (postfaschistische Partei) usw.
Kompatscher distanziert sich von allen, mit denen er gerade nicht in der Regierung sitzt und macht sich so selbst zum Komplizen.
www.rainews.it/tgr/tagessch...
Der Verfassungsgesetzentwurf zur Autonomiereform in Südtirol ist da. Keine Ladinische oder Deutsche Übersetzung davon - war ja klar.
Fazit: Mehr Kompetenzen im Austausch für nationales Interesse. Unfairer Kompromiss für die Minderheiten!
www.rainews.it/tgr/tagessch...
Standardsprache und internalisierte #Minderheitenfeindlichkeit.
#AnaGrilc #Koroška #Südtirol #Minorisierung
Ist es »logisch«, dass #Südtirol für die #Autonomiereform Zugeständnisse machen muss?
2/2 Die Quästur sollte froh sein, denn sprachlich ist ihr Personal ja sehr schlecht aufgestellt, auch was die eigentlich verfassungsrechtlich Geschütze deutsche Sprache in Südtirol anbelangt (eigene Erfahrung). /s
Die Quästur Bozen schreibt in ihrem einsprachien Nachrichtenbulletin, einen Mann kontrolliert zu haben, der in Italien nicht ansässig sei, aber dennoch gut "unsere" Sprache (italienisch) sprechen würde. 1/2
Einsprachigkeit im Krankenhaus Bozen: Nicht nur das Personal.
#Südtirol #1skih #Minorisierung
#Newsweek, Ranking der Top-Spitäler in Italien.
Für #Trient konnte man einen englischsprachigen Namen auftreiben ( #Trent) , aber #Bozen gleichberechtigt neben #Bolzano schreiben ging sich nicht aus.
Bozen: Die Bürgermeisterkandidatin der 5SB.
#SimonettaLucchi #5SB #GW2025 #Bozen
Von wegen Wiederherstellung: Das italienische Verfassungsgericht beschneidet erneut die Raumordnungskompetenz.
#Südtirolautonomie #Vorzeigeautonomie
WTF!?
"Deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger spielen im restlichen Italien kaum eine Rolle, bei uns jedoch [...] aufgrund unserer geografischen Lage und der klimatischen Bedingungen". Nicht wegen der Autonomie und der Deutschsprechenden Minderheit??
news.provinz.bz.it/de/news/jahr...
Das Narrativ heißt, "lieber ein guter Arzt als ein Arzt der Deutsch spricht". Statistisch gesehen, gehen die meisten Behandlungsfehler auf #Kommunikation zurück. Ein "guter" Arzt, der nicht mit den Patient:innen kommunizieren kann, ist kein guter Arzt! #Dialektshaming
www.rainews.it/tgr/tagessch...