Mehrere gerahmte Collagen hängen symmetrisch an einer dunklen Wand. In der Mitte ein großes Bild mit der Aufschrift „FREE TRADE“. Zwei gefesselte Hände ragen nach vorn, im Hintergrund rote und graue Flächen. Daneben kleinere Werke mit Schlagworten wie „Business“, „Economy“, „Capitalism“ und „Fair Trade“. Die Arbeiten erinnern an politische Propaganda-Poster und setzen sich kritisch mit Wirtschaft und Globalisierung auseinander.
An einer dunkelgrauen Wand hängt ein großes, pixelartiges Totenkopf-Relief. Es besteht aus kleinen quadratischen Fliesen in Schwarz und Weiß. Der Schädel wirkt wie ein 8-Bit-Computersymbol oder Retro-Videospielgrafik. Er ist frontal dargestellt, mit dunklen Augenhöhlen und angedeuteten Zähnen. Das Werk ragt leicht von der Wand ab und wird von oben angestrahlt.
Ein großes gerahmtes Poster zeigt ein brennendes Auto vor schwarzem Hintergrund. Flammen schlagen aus Motorraum und Innenraum. Darüber steht in geschwungener weißer Schrift „Bright Future“. Darunter der Text „Save Petrol – Burn Cars“. Das Bild nutzt starken Kontrast zwischen schwarzem Hintergrund und orangefarbenem Feuer und wirkt wie eine ironische oder provokante Werbebotschaft.
„Punk ist tot“? Eher nicht. „Copy + Paste – A Punk-Rock-Show“ im AMUSEUM München zeigt, wie Streetart das Erbe von Sex Pistols & Co. weiterdenkt: provokant, politisch, visuell laut.
Mit Shepard Fairey, INVADER und NoNÅME.
Eintritt frei bis 28.06.2026 […]
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