Dieser Ermittlungserfolg sowie der Schlag gegen Schlepperei und organisierte Kriminalität sind dem engagierten Einsatz aller beteiligten Kräfte zu verdanken.
Dieser Ermittlungserfolg sowie der Schlag gegen Schlepperei und organisierte Kriminalität sind dem engagierten Einsatz aller beteiligten Kräfte zu verdanken.
Die Struktur des Clans ist deutlich komplexer und umfangreicher als bislang angenommen. Die Ermittlungen dazu sind noch nicht abgeschlossen und werden die Polizei und das Bundeskriminalamt noch beschäftigen.
Aus über 150 Vernehmungen, hunderten Mobiltelefon-Auswertungen & der Analyse mehrerer Terabyte digitaler Daten resultieren über 1.000 identifizierte Schlepperfahrzeuge, die Festnahme von über 130 Personen aus 6 Nationen in 4 Ländern & die Aufklärung einer tödlich geendeten Flucht.
Die Ermittlungen führte die Polizeiinspektion Spielfeld-FGP in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt, Landeskriminalämtern, der Staatsanwaltschaft Wien & internationalen Polizeibehörden wie Europol, durch welche die Ermittlungsstränge in den jeweiligen Ländern verknüpft werden konnten.
Die Dimension der Ermittlungen ist enorm. Es gelang ein noch nie dagewesener Schlag gegen die organisierte Kriminalität.
Zwei der sechs Hauptverdächtigen zeigen sich geständig. Allen sechs Personen wird das Verbrechen der Schlepperei sowie die Beteiligung an organisierter Kriminalität vorgeworfen. Derzeit befinden sie sich in Wien in Untersuchungshaft.
Als logistischer Dreh- und Angelpunkt des illegalen Netzwerks galt ein Handyshop in Wien-Ottakring. Bei einem koordinierten Zugriff mit Kräften des EKO Cobra, der WEGA und Einsatzkräften aus Wien gelang es, sechs Hauptverdächtige festzunehmen.
Tatverdächtige Männer und Frauen (18-35 Jahre alt) untergeordneter Hierarchieebenen wurden ebenfalls ausgeforscht. Sie waren vom Netzwerk großteils über Social Media-Kanäle für unterschiedliche Aktivitäten rekrutiert worden.
Die Schlepper waren mit PS-starken Pkw unterwegs und nutzten vorwiegend Routen im Westen und kleine Grenzübergänge. Teilweise wurden sieben bis neun Personen in einem Fahrzeug transportiert. Jede Person musste 10.000-20.000 Euro für die Schleppung bezahlen.
Der Clan teilte sich in fünf Teilorganisationen, die entlang unterschiedlicher Routenabschnitte agierten. Bis zu 80 Fahrer je Route sollen insgesamt über 100.000 Menschen illegal von der Türkei über Südost-Europa und Österreich bis nach Deutschland geschleppt haben.
Die „OP ANCORA“ nahm Anfang 2024 zeitaufwändige (Struktur)Ermittlungen auf, die zu einem streng hierarchisch organisierten syrischen Clan führten. Es folgten die umfangreichsten Ermittlungen in der Geschichte der steirischen Fremdenpolizei.
Den Ausgangspunkt für internationale Ermittlungen bildeten Schwerpunktkontrollen im Grenzraum zu Slowenien und ein riskant flüchtendes Fahrzeug im Dezember 2023. Die steirische Fremden- und Grenzpolizei reagierte auf die veränderte Taktik der Schlepper.
Pressekonferenz
Im Rahmen der Operation „ANCORA“ ist Ermittlern der Polizeiinspektion Spielfeld-FGP ein bedeutender Schlag gegen eine der aktivsten international agierenden Schlepperorganisationen gelungen.
Pressekonferenz "OP ANCORA“: Innenminister Karner und Vertreter von Fremdenpolizei, Bundeskriminalamt und Staatsanwaltschaft Wien informieren über einen bedeutenden Schlag gegen die Schlepperkriminalität.
Live-Übertragung: Facebook (Polizei Steiermark) & Instagram (polizei.stmk)
Ein Schild mit dem deutschen Wort "Zeugenaufruf" vor einem verschwommenen Hintergrund.
Montagfrüh, 08.40 Uhr gab es einen Trickdiebstahl auf dem Bahnhofvorplatz in #Frohnleiten. Der Täter flüchtete mit einem dunklen Pkw mit Schweizer Kennzeichen. Du hast etwas gesehen? ☎️Polizei Frohnleiten 059133-6135. Den genauen Sachverhalt gibt's hier👉️ https://tinyurl.com/58v9772z
Zwei Unbekannte stehen im Verdacht, in der Nacht auf 11.02. in das Gebäude der Österreichischen Gesundheitskasse in #Graz eingebrochen zu sein & Gegenstände gestohlen zu haben. ☎️ Hinweise: Polizeiinspektion Graz-Jakomini 059133/6583.
Am Sonntagnachmittag (22.02.2026) kam es am Stuhleck (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag) zu einem schweren Skiunfall.
Die Skifahrer, die den Notruf absetzten, sowie weitere Zeugen des Vorfalls werden ersucht, sich bei der PI Bruck an der Mur unter 059133/6200 zu melden. ℹ️ www.polizei.gv.at/stmk/presse/...
In der Nacht auf Sonntag (22.02.) verletzte ein Unbekannter bei einer Party in Geistthal einen 16-Jährigen schwer und einen 19-Jährigen leicht. Hinweise an die PI Voitsberg: 📞 059133/6190 | ℹ️ Details: www.polizei.gv.at/stmk/presse/...
Mehr über diesen Fall gibt’s hier nachzulesen ➡️ www.polizei.gv.at/stmk/presse/...
Vier von fünf Tatverdächtigen (19-28 Jahre alt) befinden sich in der Justizanstalt Wiener Neustadt in Haft. Geständig sind sie nicht. Der fünfte Tatverdächtige ist namentlich bekannt – die Fahndung nach ihm läuft.
Das Landeskriminalamt Stmk übernahm die federführenden Ermittlungen und führte diese in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt, den Landeskriminalämtern NÖ, Salzburg und Wien sowie zahlreichen Polizeidienststellen.
Wohnhäuser und Villen standen dabei als Einbruchsobjekte im Fokus. Abgezielt hatten sie es vorwiegend auf Bargeld, Schmuck und Uhren. 12 Einbruchsdiebstähle in Österreich und weitere 30 in Deutschland, Frankreich, Luxemburg und der Schweiz werden ihnen zur Last gelegt.
Mit wechselnden Leihwägen, unter falschem Namen gemietete Wohnungen und getarnt als Jogger: Das war die Masche, mit der eine südamerikanische Tätergruppierung Einbrüche begangen und einen Schaden im einstelligen Millionenbereich verübt haben.
Internationale Einbrecherbande ausgeforscht
Vier von fünf Tatverdächtigen aus Chile sitzen in Haft. Grund dafür waren professionelle und gezielte Wohnungseinbrüche in Wohnhäuser und Villen. Für die Männer endete die Einbruchstour.
Mehr zu diesem Fall ➡️https://www.polizei.gv.at/stmk/presse/aussendungen/presse.aspx?prid=6A59574947743244682F5
Die Ermittlungen ergaben zudem Hinweise auf ein organisiertes Vorgehen. Teilweise sollen Drohungen, Nötigungen und Waffengewalt eingesetzt worden sein, um Gewinne zu sichern und das Netzwerk aufrechtzuerhalten.
Das Suchtgift soll im gesamten obersteirischen Raum vertrieben worden sein. Insgesamt konnten 52 Abnehmer ausgeforscht werden. Sie und beteiligte „Sub-Dealer“ wurden der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.
Bei Hausdurchsuchungen wurden Marihuana, eine geringe Menge Kokain, Suchtgift-Utensilien, Verpackungsmaterial, Waffen und Bargeld sichergestellt. Bisherigen Ermittlungen zufolge sollen die die Männer rund 5.000 Gramm Marihuana und 100 Gramm Kokain gewinnbringend verkauft haben.
Die Festnahmen erfolgten Anfang Dezember 2024 auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben. Die beiden Tatverdächtigen wurden in die Justizanstalt Leoben überstellt und befanden sich bis Jänner 2026 in Untersuchungshaft.