Am Jahrestag des Kapp-Putsches vom 13. März 1920 sollten wir uns fragen, warum die ach so um die Demokratie besorgte etablierte Politik nicht das Mittel legalisiert, das damals die Weimarer Republik rettete: den politischen Generalstreik.
Am Jahrestag des Kapp-Putsches vom 13. März 1920 sollten wir uns fragen, warum die ach so um die Demokratie besorgte etablierte Politik nicht das Mittel legalisiert, das damals die Weimarer Republik rettete: den politischen Generalstreik.
»Das viele Geld des Staatshaushalts sollte in Form nützlicher Leistungen bei den Menschen ankommen, nicht politische und ökonomische Eliten bereichern und nicht in Behörden versickern, die aufwendig Berechtigungen kontrollieren«, schreibt @thzimmermann.bsky.social
In Mexiko haben AMLO und Sheinbaum gezeigt, dass man trotz Haushaltsdruck den Sozialstaat sogar stärken kann: Man muss nur stattdessen bei den politischen und ökonomischen Eliten sparen, die sich die öffentliche Hand zur Beute machen.
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Wenn Sozialdemokraten schon Kürzungspolitik machen müssen, dann sollten sie bei dem Geld sparen, das der Staat über die Auslagerung öffentlicher Aufgaben privaten Unternehmen hinterherwirft. Mexikos ehemaliger Präsident AMLO hat es vorgemacht.
Jenseits jeder Satire: Keine zwei Wochen nach dem Geldsegen für Vorstand und Aktionäre holt VW wieder die Sparkeule raus.
»VW ist, wie jedes kapitalistische Unternehmen, in erster Linie eine Wertpumpe, die dazu da ist, Topmanager und Aktionäre zu bereichern; eine Bottom-up-Umverteilungsmaschine«, schreibt Jacobin Managing Editor @thzimmermann.bsky.social.
Volkswagen hat nichts übrig für seine Beschäftigten, aber Millionen für Vorstände und Milliarden für Großaktionäre. Das Bonus- und Dividenden-Wunder sollte niemanden verwundern – am allerwenigsten aber Gewerkschafter, findet Jacobin Managing Editor @thzimmermann.bsky.social.
Sie ist die Bedingung eines erfüllten Lebens. Doch im Kapitalismus wird sie von allen Seiten untergraben. Unsere Winterausgabe ist dem wärmsten aller Gefühle gewidmet: der Liebe.
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Die Rechte wird stärker, die Mitte macht nichts. Wir schon.
Mach mit: jacobin.de/2.0
Vor 35 Jahren starb mit dem britischen Politiker Richard Acland ein konsequenter Verfechter der Freiheit. Vom Liberalen wandelte er sich zu einem Sozialisten, der die freie Entfaltung aller Menschen durch demokratische Gemeinwirtschaft ermöglichen wollte.
"Als bestünde das Problem der heutigen Parteien darin, dass sie Massenorganisationen wären, und nicht im Gegenteil, dass sie ihren massenpolitischen Charakter verloren haben." @thzimmermann.bsky.social @jacobinmagazin.bsky.social
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Team Freiheit will mehr Oligarchie wagen: Politik nach Vorbild des Marktes, Parteibasis afuera, wirtschaftliche Freiheit – aber nur für Unternehmer. Mein neuer Artikel @jacobinmagazin.bsky.social
Frauke Petrys neue »Anti-Partei« Team Freiheit will mit der politischen Elite aufräumen – und eine ökonomische Elite an ihre Stelle setzen. Sollte das Projekt Erfolg haben, dürfte der Polit-Betrieb nur noch undemokratischer werden.
Wie viele solche Bücher braucht es noch, bis die Meinungsfreiheit gerettet und der Markt gesättigt ist?
Wenn Linke-Politiker ihre Gehälter begrenzen, hat das nichts mit Idealismus oder Populismus zu tun. Es geht darum, die Politik an die materiellen Interessen der arbeitenden Mehrheit zu binden. Höchste Zeit, dass der Gehaltsdeckel zum Standard wird.
»Wenn die Linke dann einmal regiert, dann sollte sie das in einer Weise tun, die nicht einfach nur ›weniger schlimm‹ ist«, schreibt Jacobin Print Editor Thomas Zimmermann in der neuen Ausgabe des Jacobin Magazins.
Für alle, die meinen, die Politik sei insgesamt nach links gerückt über die Jahrzehnte: hier das Ahlener Programm der CDU von 1947, in dem sie den Kapitalismus überwinden will und Vergesellschaftungen fordert.
In der neuen Ausgabe von @jacobinmagazin.bsky.social skizziere ich in drei ganz groben Zügen, wie die Linke von Sozialsprechstunden zum demokratischen Sozialismus kommen könnte. Einwände und Gegenvorschläge erwünscht!
Richtig polarisieren: Komm zum Release-Event in Berlin mit @nilskumkar.bsky.social, Loren Balhorn, @magdalenab.bsky.social und @thzimmermann.bsky.social ✨
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Linke Parteien wachsen wieder. Doch durch Masseneintritte allein entsteht noch keine tragfähige sozialistische Organisation. Aber wie sieht die Partei, die wir heute brauchen, überhaupt aus?
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»Eine Arbeiterpartei für das 21. Jahrhundert muss den Umstand, dass gewählte Vertreter systematisch in die Oberschicht befördert werden, als einer demokratischen Kultur abträglich ansehen«, meint Jacobin Printeditor @thzimmermann.bsky.social.
Ein Diätendeckel wäre ein wichtiger Schritt zu einer Linken, die von der arbeitenden Mehrheit als Teil von ihr und nicht der politischen Elite wahrgenommen wird. Habe @jacobinmagazin.bsky.social über die Geschichte und den Gedanken hinter der Gehaltsbegrenzung geschrieben.
Die geleakte Strategie der AfD sieht in der Linkspartei einen nützlichen Idioten, um durch Kulturkämpfe die Gesellschaft in für sie vorteilhafter Weise zu polarisieren. Die Linke sollte da in keiner Weise mitspielen, rät Jacobin-Printeditor @thzimmermann.bsky.social.
Eine demokratische Gesellschaft kann den Wirtschaftsliberalismus nicht ernsthaft als freiheitlich gelten lassen. Denn er bedeutet Freiheit nur für die Wirtschaftseliten, für die arbeitende Mehrheit aber Knechtschaft, schreibt JACOBIN Print Editor Thomas Zimmermann.
Mich beschleicht das Gefühl, dass wir nicht auf der (postkapitalistisch neue Welten entdecken) Startrek-Timeline unterwegs sind, sondern auf der (postapokalyptisch von Konzernen geknechtet werden) Bladerunner-Timeline.
Foto aus einem Paralleluniversum, in dem die SPD nicht zehnmal von ihrem Kurs abgekommen ist.
Liberale: Wer »autoritärer Liberalismus« sagt, ist doof.
Auch Liberale:
Wie cool kann man sein?
Haben die Libertären eigentlich die Verbrechen des Libertarismus aufgearbeitet?
Bsp.: Als die East India Company, ein Privatunternehmen, im 18. Jhd. weite Teile Indiens beherrschte, führte ihre ausbeuterische Misswirtschaft 1770 zu einer Hungersnot, die 10 Mio. Menschen tötete.
Wenn BSW, FDP und Linke alle nicht reinkommen, wird das der Bundestag der Langeweile: kein BRICS, kein DOGE und keine KPÖ für Deutschland.