Autos blockieren Radweg in Duisburg: Doch Radfahrerin bekommt Knöllchen
Ein Autofahrer sei zudem aus dem anderen Wagen, der den Radweg ebenfalls blockiert, gesprungen und habe behauptet, der Kotflügel sei kaputt. „Das konnte gar nicht sein", so die Krefelderin.
Irgendwann erscheint die Polizei, die ihr ein Fehlverhalten attestiert. „Mir wurde gesagt, dass ich die Straßenseite hätte wechseln müssen.
Die 56-Jährige zahlt am Ende zähneknirschend ein Verwarngeld von 35
Euro. „Wofür eigentlich?", , fragt die
Radfahrerin. Was sie noch mehr aufregt:
Um die Autos, die den Radweg blockieren, kümmert sich die Polizei nicht. „Wir haben andere Probleme als falsch geparkte Autos", soll ein Polizist ihr gegenüber gesagt haben.
Auf welcher rechtlichen Grundlage sollte die Krefelderin zur Umgehung des durch illegal parkende Fahrzeuge blockierten Radwegs die Straßenseite wechseln und dort entgegen der vorgesehenen Fahrtrichtung weiterfahren?
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ADFC sieht Autofahrer bevorteilt
Laut ADFC zeigt der Fall eklatant, „wie Autofahrer bevorteilt werden und wie machtlos Fahrradfahrende im Duisburger Straßenverkehr sind"
" sagt Christian
Engelking, Sprecher des Fahrradclubs.
Die Polizei kann hingegen „fachlich kein Fehlverhalten der Einsatzkräfte" feststellen. Und: „Die Aussage, dass die Polizei Duisburg andere Probleme habe, als Parkverstöße zu ahnden, wurde laut Stellungnahme durch die Einsatzkräfte zu keiner Zeit getätigt. Vielmehr sei Silke B. erläutert worden, „dass auch Parkverstöße regelmäßig und konsequent geahndet werden, wenn die Einsatzlage dies zulässt".
Man erwartet von der #autopolizei ja mittlerweile gar nix mehr. Aber dann setzen die noch einen drauf. #darumMitKamera . Denn die sind parteiisch und Lügen sich dann alles zurecht. Danke an #adfc fürs nachfragen. Auch wenn die Antworten nur Ausreden und #carbrain sind. www.waz.de/lokales/duis...