Ein digitales Kunstwerk im Stil eines stimmungsvollen, allegorischen Gemäldes in erdigen Braun-, Orange- und Grautönen. Die Szene zeigt eine große Gruppe von Menschen in einer kargen Landschaft, die gemeinsam unter einem großen, dunklen Baum auf dem Boden knien und arbeiten.
Im Vordergrund befinden sich zwei Figuren in orangefarbenen und ockergelben, mönchsartigen Roben, die mit dem Rücken zum Betrachter knien. Sie beugen sich tief über die helle Erde und scheinen mühsam etwas mit ihren Händen zu säen oder zu ernten. Hinter ihnen wiederholen zahlreiche weitere, schemenhaft dargestellte Personen diese mühselige Tätigkeit.
Über die obere Bildhälfte ist ein großer, weißer Schriftzug in einer serifenlosen Schrift gelegt, der in drei Zeilen lautet: "Kunst darf alles – aber nicht 'brotlos' sein!". Das Wort 'brotlos' ist dabei in einfache Anführungszeichen gesetzt.
Die Gesamtstimmung des Bildes ist ernst. Es stellt das Ideal der absoluten künstlerischen Freiheit ("darf alles") der harten, existenziellen Realität der Kunstschaffenden gegenüber, die durch die mühsame Arbeit auf kargem Boden visualisiert wird.
Die neue Studie zur Lage von Künstler:innen in DE ist da & die Zahlen sind ein Schlag ins Gesicht. 90% verdienen mit ihrer Kunst unter 20k €/J. Schluss mit Romantisierungen, das ist ein Systemfehler!
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