Im Interview mit dem Verdi-Medienmagazin “M” beschreibt Luis Paulitsch die politischen Auswirkungen der jüngsten österreichischen Nationalratswahl, bei der “die extrem rechte FPÖ” stärkste Kraft wurde, und skizziert Unsicherheiten bezüglich möglicher Regierungskoalitionen. Paulitsch betont, dass sich in Österreich eine mediale Parallelwelt etabliert habe, wodurch die FPÖ nicht mehr von unabhängiger Berichterstattung abhängig sei: “Mit Herbert Kickl hat sich die Rhetorik verschärft. Das Vertrauen in einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird zerstört, wenn man permanent den Eindruck vermittelt, er sei Teil oder Handlanger der Regierung und berichte lediglich das, was ‘von oben’ vorgegeben wird.”
Ich freue mich über eine weitere Empfehlung im #Bildblog - anlässlich des Wahlsiegs der FPÖ bei der NR-Wahl 2024 habe ich mit Till Schmidt vom @medienmagazin-m.bsky.social über die möglichen Auswirkungen einer FPÖ-Regierungsbeteiligung in der Medienpolitik gesprochen: bildblog.de