"Die Pressemitteilung der Polizei stößt auch bei den Medien auf Interesse. So berichtet unter anderem der "Bonner General-Anzeiger" über den Fall. Dieser übernimmt die meisten Aussagen der Pressemitteilung, einige davon zumindest im Konjunktiv, andere auch im Indikativ. Der Autor schreibt unter anderem: "Sein Plan: Per Handy wollte er Polizeigewalt filmen." Eine Anfrage bei Oppong zu seiner Sicht des Vorfalls, die journalistisch geboten wäre, unterbleibt. Und das, obwohl der Autor zu einem früheren Beitrag schon mit Oppong in Kontakt war. Der Artikel ist noch immer online. Eine Sprecherin des General-Anzeigers teilt mit, dass ihr Autor Oppong angefragt hätte. Auf t-online Nachfrage, ob sie die Anfrage zu einem vorherigen Bericht meint, antwortet sie nicht. Klar ist: Eine Anfrage zu dem Bericht über dem Vorfall am Wuppertaler Hauptbahnhof gab es nicht."
Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_100519598/racial-profiling-schwarzer-journalist-im-visier-der-ermittler.html
Jetzt hat auch der General-Anzeiger #Bonn seinen Bericht entfernt: ga.de/bonn/stadt-b....
Zu einer Anfrage von mir wollte die Chefredaktion vorher keine Stellung nehmen.
Folgendes hatte T-Online in der Sache über die einzige große Lokalzeitung der Ex-Hauptstadt geschrieben.