Der erste Dienst zur Einwilligungsverwaltung von Cookie-Bannern wurde anerkannt. Endet damit die Cookie-Banner-Flut?
Mit der Einwilligungsverwaltungsverordnung (EinwV) sollte die Cookie-Banner-Flut eigentlich ein Ende finden. Bisher konnten Nutzer:innen allerdings keine Veränderung bemerken. Das soll sich jetzt ändern. Die Bundesdatenschutzbehörde erkennt den ersten Dienst an, mit dem eine automatische Einwilligung vorgenommen werden kann.
Was regelt die Einwilligungsverwaltungsverordnung?
Die EinwV wurde auf Grundlage des Telekommunikations-Digitale-Dienste-Gesetzes geschaffen. Sie schafft den rechtlichen Rahmen für Anbieter, die eine zentrale Lösung zur Einwilligung oder Nichteinwilligung von Cookies bieten wollen. So soll die Möglichkeit geschaffen werden, Entscheidungen dauerhaft (zum Beispiel im Browser) zu speichern. Was Webseiten-Betreiber:innen beachten müssen, haben wir in diesem Artikel bereits behandelt.
Browser-Plug-In Consenter erfüllt Bedingungen
Die Berliner Legal-Tech-Firma Law&Innovation Technology hat das Browser Plug-In Consenter entwickelt, welches die gesetzlichen Vorgaben der EinwV erfüllen, wie Heise berichtete. Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und Informationsfreiheit, Louisa Specht-Riemenschneider, stellte mit Datierung vom 17. Oktober fest, dass Consenter alle Vorgaben erfüllt. Mit dem Plug-In können Einwilligungen und Ablehnungen über verschiedene Webseiten hinweg verwaltet werden.
Ende November soll das Tool der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.
#Deutschland Die Bundesdatenschutzbehörde hat nun einen Dienst gegen die Cookie-Banner-Flut offiziell anerkannt
Mit der #EinwV sollte die Cookie-Banner-Flut ein Ende finden. shorturl.at/1GVrH Bisher konnten Nutzer:innen keine Veränderung bemerken. Das soll sich jetzt ändern.
#Consenter #Datenschutz