Unter dem Titel „Storming the Cathedral“ (auf Deutsch: „die Kathedrale stürmen“) lädt das rechtskonservative ungarische Magazin „The European Conservative“ am Donnerstagabend zum Gespräch mit Curtis Yarvin in die Albert Hall in der Wiener Albertgasse 35. „Die Kathedrale“ steht im Werk des US-Bloggers für eine imaginierte linksliberale Meinungsmacht in Medien und Wissenschaft. Und die Albert Hall, das ist eine hochkarätig gebuchte Veranstaltungslocation im achten Wiener Gemeindebezirk. Just das Gebäude, in dem sich in der NS-Zeit das Hauptquartier der Hitlerjugend befand. Speziell seit der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump bekam Yarvin in den USA immer häufiger große Bühnen geboten. In einem Interview mit der „New York Times“ verglich der Denker mit Rockstar-Mähne und schwarzer Lederjacke Nelson Mandela mit dem norwegischen rechtsextremen Massenmörder Anders Breivik und argumentierte gegen die Abschaffung der Sklaverei. Kritiker bezeichnen Yarvin als „techno-fascist“, er selbst nennt sich einen Royalisten.
screenshot von: https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Albert_Hall Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 1.1 Eröffnung 1.2 Dollfuß-Schuschnigg-Regime und NS-Zeit 1.3 Sitz des ÖBG und Veranstaltungshalle 2 Quellen 3 Literatur 4 Referenzen Geschichte Eröffnung 1904 wurde das Haus nach Plänen von Architekt Rudolf Dick neu gebaut und beheimatete ab 1927 den "Zentralverband der Lebens- und Genussmittelarbeiter", ab 1934 den Gewerkschaftsbund des Ständestaates. Bei der Eröffnungsrede bezeichnete Otto Bauer das Haus plakativ als "Gewerkschaftspalast", ganz im Gegensatz zur Ideologie der Erbauer. Dollfuß-Schuschnigg-Regime und NS-Zeit Mit dem Verbot der Gewerkschaft erfolgte die Übernahme durch den staatlich gelenkten Gewerkschaftsbund. 1938 wurde des Gebäude von der Deutschen Arbeiterfront beschlagnahmt und als Hauptquartier der Hitlerjugend verwendet, die im Keller Gefängnisse für Kinder und Jugendliche installierte. Weiters war hier der Zentrale des Bundes deutscher Mädel sowie der Hauptsitz des HJ-Gebiet Wien und des BDM-Obergau Wien. Sitz des ÖBG und Veranstaltungshalle Im Jahr 1945 übernahm der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) das Gebäude, der es aber nach kurzer Zeit an die Gewerkschaft Agrar-Nahrung-Genuss (ANG) abtrat. Seit 2004 befindet es sich im Besitz eines privaten Immobilieninvestors, der es 2005 als "Albert Hall" für Veranstaltungen renoviert hat.
#CurtisYarvin tritt morgen in der #Alberthalle auf. In diesem Gebäude war während NS Hitlerjugend- und BDM Zentrale untergebracht. Yarvin ist #Hitler Verehrer, Demokratiefeind und bestens vernetzt mit #Thiel, #Vance und #SebastianKurz. Das ganze finanziert #Orban über #EuropeanConservative ThinkTank