Dass sich Status und Reichtum nicht decken müssen, zeigt sich in den USA auch an den Superreichen, zu denen Unternehmer genauso wie Celebrities aus Unterhaltung, Sport und bisweilen Politik gehören. Der Wirtschaftshistoriker Adam
Tooze beschrieb die USA nach der Wahl in seinem Podcast „Ones and Tooze" treffend als eine Dreiklassengesellschaft, in der die Milliardäre und Berühmtheiten ganz oben in der Einkommenspyramide stehen. Unter ihnen stehen die wohlhabenden Statuseliten, also die von Elias als „Etablierte" bezeichneten gebildeten Schichten, deren Erfolg sich in der Besetzung institutioneller Führungspositionen niederschlägt. Zwar besitzen sie weit weniger Geld als die Superreichen, doch dafür verfügen sie über Status. Unter ihnen steht das Gros der Bevölkerung: jene weniger gut gebildeten Schichten, die weder über Geld noch über
Status verfügen.
Diese Dreiklassenstruktur, in der eine Geld- und eine Statuselite miteinander konkurrieren, ist auch der Schlüssel für das Verständnis des Phänomens Donald Trump. Trump bringt das Intervall zwischen Reichtum und Status zum Klingen und gewinnt aus dieser Dissonanz seine politische Energie. Seine Anhänger bewundern ihn nicht einfach für seinen Reichtum und seinen unternehmerischen Erfolg, sondern dafür, dass er mit seinem Reichtum der Statusökonomie trotzt. Zwar schenken ihm die etablierten Institutionen kein Ansehen - es fehlt ihm an symbolischem Kapital -, doch aus diesem Umstand der Statusherabsetzung macht Trump eine Tugend. Er übertrumpft den Mangel an Respekt mit seinem exorbitanten ökonomischen Kapital. Für all diejenigen, die im großen Statuswettbewerb zurückbleiben, bietet er sich als Rächerfigur an. Seine Milliarden erlauben es ihm, sich von der symbolischen Macht der Statuselite unabhängig zu machen und sich dadurch über diese zu erheben.🖖
Wenn eine Gesellschaft sich in drei Layer diversifiziert... in eine GeldElite (Reiche, Dumme und Intellektuelle) in eine StatusElite (Intellektuelle, Arm und Reich) und in das Proletariat (Dumm und arm) mit entsprechenden Schnittmengen ... wie kann bei einer solchen Polarisierung Politik integrativ und eben nicht polarisierend noch möglich sein?
Eine Gesellschaft, die sich so stark polarisiert, stellt enorme Herausforderungen für eine integrative Politik dar. Die drei beschriebenen Layer - Geldelite, Statuselite und Proletariat
- verdeutlichen eine soziale Fragmentierung, die unterschiedliche Interessen, Werte und Machtverhaltnisse widerspiegelt. Integrative Politik musste hier darauf abzielen, Brücken zwischen den Gruppen zu bauen und einen gesellschaftlichen Konsens zu fördern, anstatt die Gräben weiter zu vertiefen. Mögliche Ansätze könnten folgende sein:
1. Förderung von sozialem Dialog und Partizipation
• Inklusive Diskussionsforen: Räume schaffen, in denen alle Gesellschaftsschichten ihre Perspektiven einbringen könne & zu gehört auch, benachteiliate Gruuuen starker zu aktivieren🖖
benachteiligte Gruppen stärker zu aktivieren und ihre Stimmen ernst zu nehmen.
• Deliberative Demokratie:
Entscheidungsprozesse durch Bürgerforen, Bürgerräte oder Volksabstimmungen demokratischer und verbindender gestalten.
• Transparente Kommunikation: Die Politik sollte sich bemühen, ihre Entscheidungen verständlich und für alle Gruppen nachvollziehbar zu machen, um Misstrauen und Entfremdung zu reduzieren.
2. Soziale Mobilität fördern
• Bildungsgerechtigkeit: Bildung ist ein Schlüssel, um die Trennung zwischen den Schichten zu durchbrechen. Eine gerechtere Verteilung von Bildungsressourcen und Chancen kann langfristig die Polarisierung reduzieren.
• Abbau von struktureller Armut: Sozial-und Wirtschaftspolitik müsste darauf abzielen, den unterprivilegierten Schichten Aufstiegsmöglichkeiten zu bieten - etwa durch bessere soziale Sicherungssysteme, Mindestlöhne oder Investitionen in benachteiligte Regionen.
• Steuergerechtigkeit: Die Einführung oder Optimierung von Vermögens- und Erbschaftssteuerr
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Ungleichheit in der Geldelite zu reduzieren und Mittel für Investitionen in die Allgemeinheit bereitzustellen.
3. Förderung gemeinsamer Werte
• Gemeinsames Narrativ: Gesellschaften brauchen Werte und Geschichten, die uber alle Schichten hinweg eine verbindende Kraft haben. Hier können Kultur, Bildung und Medien wichtige Rollen spielen.
• Diversität als Stärke: Politik kann ein Verständnis fördern, dass die Unterschiedlichkeit der Schichten eine Ressource ist, die für gemeinsames Wachstum genutzt werden kann.
• Gemeinwohlorientierung: Programme und Gesetze sollten das Gemeinwohl über Einzelinteressen stellen und so das Gefühl starken, dass alle von politischen Maßnahmen profitieren.
4. Machtstrukturen demokratisieren
• Macht dezentralisieren: Eine
Überkonzentration von Macht in der Geld-oder Statuselite lässt viele Menschen sich von Entscheidungen ausgeschlossen fühlen.
Demokratische Reformen können helfen, Macht gerechter zu verteilen.
• Kontrolle der Elit
Eine stärkere
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tlicher Macht und der🖖
Geld … (1/2)
Wenn ein #Tauschmittel differenzierend eingesetzt wird, dann entsteht eine polarisierte, …
#KrankeGesellschaft.
3 Klassen:
#GeldElite (Reiche, Dumme, Intellektuelle)
#StatusElite (Reiche, Arme, Intellektuelle)
#Proletariat (Arm, Dumm)
Eine Frage …
aus Artikel #Ostiguy u #Völz🖖