"Die inkriminierten Worte 'Arbeitsverweigerung' und 'Untätigkeit' werden aber von Politikern und Journalisten im Parlament, in Leitartikeln, aber auch bei Sportreportagen oder Musikkritiken immer wieder als Kritik an einer Leistung oder deren Nichterbringen vollkommen selbstverständlich verwendet, ohne dass jemand auch nur auf die Idee käme, es handle sich um den Vorwurf eines strafbaren Verhaltens. Eine derartige Auslegung ist im höchsten Maße konstruiert und lebensfremd. Sie stellt also nicht nur die Kunstfreiheit von Satirikern infrage, sondern auch die freie Meinungsäußerung bei der Kritik an Personen des öffentlichen Lebens", erklärt die Medienanwältin. (Michael Möseneder, 21.8.2025)
Ein "schwarzer Tag für die politische Satire" in #Österreich
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