Das Bild zeigt eine Ratte in einer extrem belastenden Versuchssituation, dem sogenannten „Verzweiflungstest“. Die Ratte befindet sich in einem transparenten, wassergefüllten Zylinder und kämpft sichtbar um ihr Überleben. Nur Kopf und Vorderpfoten ragen aus dem Wasser, während der restliche Körper untergetaucht ist. Ihr Fell ist durchnässt, sie scheint erschöpft und gestresst. Das Tier rudert verzweifelt mit den Pfoten, um nicht unterzugehen – ein Sinnbild für das Leid, das Versuchstiere in der Forschung erdulden müssen.
Im oberen Teil des Bildes befindet sich ein Banner mit dem Schriftzug: „SCHWIMMEN BIS ZUR VERZWEIFLUNG – 50 Jahre Tierqual am ZI Mannheim“. Rechts neben dem Text ist ein rotes Symbol abgebildet: ein stilisierter Umriss einer Ratte mit einer chirurgischen Naht auf dem Rücken, eingerahmt von zwei Lorbeerzweigen – eine ironisch-sarkastische Darstellung, die Tierleid und wissenschaftlichen Anspruch kontrastiert.
In der unteren rechten Ecke steht das Logo von „Ärzte gegen Tierversuche e.V.“, einer Organisation, die sich für eine moderne, tierversuchsfreie Forschung einsetzt. Das Bild ist Teil einer Kampagne gegen Tierversuche am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim, die laut Begleittext seit über 50 Jahren Methoden wie Isolation, Suchtmodellierung und Zwangsschwimmen bei Ratten einsetzen. Der gezeigte Schwimmtest gilt als umstritten: Tiere werden in Wasser gesetzt, aus dem sie nicht entkommen können. Wenn sie aufhören zu schwimmen und sich treiben lassen, wird dies als „depressives Verhalten“ interpretiert.
Das Bild soll Betrachter*innen emotional aufrütteln und zum Nachdenken über Ethik in der Wissenschaft anregen. Es kritisiert die Grausamkeit und Fragwürdigkeit solcher Versuche und ruft zum Einsatz für tierfreie Alternativen auf. Die Darstellung ist eindringlich, sachlich und bewusst provokant, um Aufmerksamkeit für das Thema zu schaffen.
Seit 50 Jahren testet das #ZI #Mannheim #psychische Krankheiten an Tieren mit grausamen Methoden wie dem #Verzweiflungstest, #Isolation und Suchtmodellen. Diese #Tierversuche sind nicht nur unmenschlich, sondern auch #wissenschaftlich unsinnig. Wir fordern #tierversuchsfreie #Alternativen!