Bislang war es bloss ein gut gepflegtes Gerücht, nun ist es belegt: Die Millionenhypothek für das Basler GLOBUS-Warenhaus stammt von der Basler Kantonalbank. Das zeigen Recherchen der HANDELSZEITUNG.
In Dokumenten zur Immobiliengesellschaft, welcher die Liegenschaft am Basler Marktplatz gehört, wird erstmals der Name der Bank schwarz auf weiss genannt. Im März 2024 habe sich die Gesellschaft auf eine neue Vereinbarung geeinigt, um «Sicherheiten für das von der Basler Kantonalbank geliehene Darlehen» bereitzustellen, heisst es. Seither sind «alle Aktien» der Immobiliengesellschaft zugunsten der BKB verpfändet.
Gegenüber der Öffentlichkeit hat die BKB bislang nie bestatigt, Globus oder die an den Immobilien nach wie vor beteiligte Signa-Gruppe finanziert zu haben. Dies im Gegensatz zu anderen Kantonalbanken, die solche Engagements im Zuge der Signa-Insolvenz bekannt gemacht haben.
Der von der BKB gesprochene Kredit umfasst offenbar bis zu 172 Millionen Franken. Wie viel davon bislang gezogen wurde, ist nicht bekannt.
Per Ende 2023 stand die Kreditsumme gemäss Jahresabschluss der Immobiliengesellschaft bei
117 Millionen Franken. Aber danach wurde auf der Basler Baustelle auch noch tüchtig weiter gebaut
Von Michael Heim, auf LinkedIn
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