Der General wird gewarnt, Berater nicht zu früh einzubinden
Zum Beispiel im Mai 2016. Da wollte Bühler Noetzel und weitere Berater zu einem Gespräch zum Thema "MoTaKo" empfangen. Das ist ein potentiell milliardenschweres Programm für die Digitalisierung der Kommunikation in der Truppe; große Konzerne wie Rheinmetall sind seit Jahren hinter dem Auftrag her. Auch eine Firma wie Accenture konnte hoffen, dass einige Millionen vom Gesamtvolumen bei ihr hängen bleiben.
Aber im Mai 2016 legte der damalige Vizepräsident der Beschaffungsbehörde der Bundeswehr Widerspruch ein. Er bitte "dringend", schrieb Vizepräsident Klaus Veit an Bühler, "auf ein Gespräch mit externen Beratern zu diesem frühen Zeitpunkt zu verzichten". Es sei ja "auch zu deren Schutz", wenn "ein ausgewählter Firmenkreis" nicht zu früh einbezogen werde.
Zu deutsch: Hat eine Firma zuviel Informationsvorsprung, kann sie eigentlich später nicht mehr ohne Weiteres für den Zuschlag mitbieten. Alles andere wäre unfair anderen Bewerbern gegenüber. Das hielt später auch der Bundesrechnungshof dem Verteidigungsministerium vor.
https://www.stern.de/politik/berateraffaere--das-lobbying-des--dr-n--und-der-eurofighter-8769658.html
Seit 2016 „arbeitet“ man unter Zuhilfenahme von Milliarden € an der #Digitalisierung der #Bundeswehr
#Accenture führte Mai 2016 mit Bühler ein Gespräch zum Thema #MoTaKo. Und im Juli 2018 stand eine "Präsentation" von #Accenture bei Bühler auf dem Programm –> #D-LBO
#Lobbyismus #Digitalfunk