Grafik eines DNA-Strangs. Darüber steht: bisher tiefster Einblick in das menschliche Genom. forschungsgruppe mit HHU Beteiligung bildet die Vielfalt des menschlichen Genoms in bislang unerreichter Tiefe ab
Grafik eines DNA-Strangs. Darunter ist eine Weltkarte mit verschiedenen Markierungen zu sehen. Darunter steht: 2015 gelang es mit dem 1000 Genome Project, Daten von 2500 Menschen aus fünf Kontinenten und 26 Populationen zusammenzutragen. Nun wurden die Genome mit modernen Technologien, die 2015 noch nicht zur Verfügung standen, erneut analysiert.
Ein Mikroskop und pipettierwerkzeug. Dazwischen steht: mit den neuen sogenannten longread sequenzierungsmethoden ist nun eine sehr viel tiefergehende Analyse der genome möglich. Diese Technologien liefern die Sequenzen längerer DNA-Abschnitte in einem Stück und erlauben es so, genetische Unterschiede zwischen Individuen besser zu identifizieren.
Portrait von Professor Dr Tobias Marschall. Darunter steht: die Daten wurden nun in zwei Studien veröffentlicht. HHU Genominformatiker Professor Dr Tobias Marschall: "ich bin überzeugt, dass wir auf Grundlage dieser wichtigen Erkenntnisse in Zukunft viele Verbindungen von strukturellen genetischen Varianten zu krankheitsrisiken finden werden."
🧬 Forschenden ist nun der bisher tiefste Einblick in das menschliche #Genom gelungen. Die neuen Daten wurden in zwei Studien veröffentlicht; eine hat eine größere Menge an Genomen erneut analysiert, die andere geht deutlich weiter in die Tiefe:
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@tobiasmar.bsky.social