Reichstagsbrand: Ausbau der Nazi-Diktatur
Das Foto zeigt das brennende Reichstagsgebäude am 27./28. Februar 1933.
Heute vor 93 Jahren nahm das Nazi-Regime den „Reichstagsbrand“ zum Anlass, um die brutale Diktatur weiter auszubauen.
Mit der sogenannten „Reichstagsbrandverordnung“ wurden politische Grundrechte abgeschafft, vor allem die Kommunistische Partei wurde faktisch verboten, ihre Politiker*innen wurden – wie auch viele SPD-Mitglieder und andere Nazi-Gegner*innen – verfolgt, ins Exil getrieben und misshandelt. Wenige Wochen später eröffneten die ersten Konzentrationslager. Außerdem nutzte das Regime die Gelegenheit zur Ausdehnung der Todesstrafe, die auf den jungen niederländischen Rätekommunisten Marinus van der Lubbe angewendet wurde, der von den Nazis in einem Schauprozess als Brandstifter beschuldigt und erst 1998 von der Bundesregierung endgültig rehabilitiert wurde. Die genauen Hintergründe des Brandes sind bis heute nicht gänzlich geklärt. Klar ist aber, dass das NS-Regime jede Gelegenheit nutzte, um das wahrzumachen, was ganz offen angekündigt worden war: Die Errichtung einer brutalen Gewaltherrschaft gegen alle, die nicht Teil der angestrebten „Volksgemeinschaft“ sein durften und deshalb ermordet werden sollten.
Reichstagsbrand: Ausbau der Nazi-Diktatur
Text in der Bildbeschreibung.
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