Vor 64 Jahren in der Nacht zum 17. Februar 1962 war die große Sturmflutkatastrophe in Hamburg. Wo heute der Wilde Wald wächst, standen damals Behelfswohnungen. Als der Deich am Spreehafen brach, waren hier die meisten der 315 Flutopfer zu beklagen.
Hinter den Textfeldern ist ein schwarzweißes Foto zu sehen. Darauf ist eine großflächig überschwemmte Landschaft zu erkennen, stellenweise ragen Bäume und Büsche aus dem Wasser, im Vordergrung liegen angeschwemmte Balken und Bretter. Wir wissen nicht, welchen Ort das Hintergrundbild genau zeigt.
Heute denken wir an alle Flutopfer und kämpfen dafür, dass der Wilde Wald weiter wachsen kann. In der immer stärker voranschreitenden Klimakatastrophe ist es unverantwortlich, weitere Naturflächen zu zerstören und zu versiegeln!
Hinter dem Text ist ein weiterer Ausschnitt des gleichen Fotos zu sehen. Im Vordergrund steht eine Straßenlaterne auf einer überschwemmten Straße, im Hintergrund sind Häuser und Fabrikschornsteine zu sehen. Quelle: hamburger-bildarchiv.de
Über einem schwarzweißen Bild steht: So sah es nach der Großen Flut dort aus, wo heute der Wilde Wald wächst. Fundamente der Gartenlauben befinden sich noch heute unter den Brombeeren.
Im Vordergrund ist ein zerbeultes Auto neben einem Haufen angespülten Gestrüpps zu sehen. Darin steckt ein Schild mit der Aufschrift “Kleingartenverein 107 Alte Landgrenze e.V.” Im Hintergrund stehen niedrige Häuser und Bäume.
In dieser Nacht jährt sich wieder die Große Flut in Hamburg.
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