Waren viele Leute da und was haben die gefragt?
Es war überfüllt, obwohl der Bezirk selber die Öffentliche Anhörung gar nicht öffentlich beworben hat. Das haben die Waldretter\*innen als ehrenamtliche Bürger\*inneninitiative gemacht! Direkt zu Beginn wurde der Eingang geschlossen, zu spät Kommende kamen nicht mehr rein. Es haben nur Menschen was gesagt, die die Zerstörung des Waldes ablehnen oder kritisch sehen. Es wurden aber nicht alle Fragen drangenommen!
Was haben die Expert\*innen gesagt?
Es waren neun (angebliche) Expert\*innen dabei, fünf gegen den Wald, drei für den Wald und eins für Sportanlagen. NABU, BUND und ein Professor für Sozialwissenschaften haben klar gemacht, dass eine Zerstörung des Wilden Waldes gegen Arten-, Wald- und Klimaschutzgesetze verstoßen, den Menschen im Stadtviertel nur Nachteile bringen würde und die Zahlen, wie viel des Waldes angeblich erhalten bleiben soll, falsch sind.
Und was haben die anderen gesagt?
Bezirksamt und IBA haben wieder erzählt, wie toll sie das alles planen ("Projekteinführung"), die SPD hat wieder Wohnungssuchenden und Geflüchteten für ihre veraltete Wohnungsneubau- und Stadtverplanungspolitik instrumentalisiert und die Grünen haben mitgemacht. Wie immer: Hafen- und Industrieflächen seien unantastbar, Neubau zwingend notwendig, der Uferstreifen und die "Maßnahmenfläche" (0,9 ha Wald sollen erhalten bleiben) wären ein guter Kompromiss.
Ist irgendwas raus gekommen?
Nein. Die offizielle Stellungnahme der AG Naturschutz von 2023 ist gegen jede Bebauung. Seitdem wägen sie ab, arbeiten sie ein... ohne irgendeine Planänderung, die auch nur ansatzweise ein Kompromiss sein könnte. Eine ehrliche Abwägung könnte nur erfolgen, wenn auch ein Nein zum sog. Spreehafenviertel möglich wäre. Aber mit SPD und IBA geht Wirtschaft immer vor Natur- und Klimaschutz.
Spreehafenviertel Stoppen!
#Stadtplanung #IBA #FghtIBA #Nachhaltigkeit