Beschlussvorschlag
1. Die Stadt Leipzig bekennt sich zu ihrer historischen Verantwortung und fördert die
aktive Aufarbeitung und Erinnerung an die Verbrechen im Zusammenhang mit NS-
Zwangsarbeit. Die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig soll als sichtbares Zeichen
in der Mitte der Stadtgesellschaft in einem authentischen Ort über diese Verbrechen
aufklären.
2. Dafür soll die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig einen neuen, dauerhaften
Standort zur Anmietung mit ausreichenden Räumlichkeiten für Ausstellungsflächen
und die Durchführung von Bildungsangeboten erhalten.
3. Das Kulturamt und das Liegenschaftsamt unterstützen die Gedenkstätte aktiv bei der
Suche nach angemessenen Räumlichkeiten, bieten geeignete Gebäude/Standorte
aus ihrem eigenen Portfolio proaktiv an und unterstützen bei der Vermittlung zu
privaten bzw. externen Eigentümer*innen von Gebäuden.
4. Die Stadt Leipzig unterstützt die Gedenkstätte archivarisch bei der Sammlung und
Aufbewahrung von Zeugnissen und Objekten, die mit NS-Zwangsarbeit in Leipzig in
Verbindung stehen.
5. Der Kulturausschuss wird regelmäßig über die Fortschritte bei der Umsetzung
unterrichtet.
Wichtiges Signal: Die Fraktion B'90/Die Grünen hat in den Stadtrat von #Leipzig #srle einen Grundsatzantrag "zur Erweiterung der räumlichen Kapazitäten für die #Gedenkstätte für #Zwangsarbeit Leipzig" eingebracht.
Findet hoffentlich Unterstützung!
Antrag: ratsinformation.leipzig.de/allris_leipz...