Sehr geehrter Herr Möhrle, vielen Dank für Ihre kritische Zuschrift zur Sendung Caren Miosga vom 08.02.2026. Der Vorsitzende des NDR-Rundfunkrats, Dr. Fickinger, hat uns als zuständige Redaktion gebeten, Ihnen zu antworten. Die Frage „Ist Trump ein Vorbild für Deutschland, Herr Chrupalla?“ war keine Aufforderung, von Trump zu lernen. Sie war eine kritische Frage an den Vorsitzenden einer Partei, die sich in Teilen ausdrücklich auf Trump bezieht. Der Titel war also keine redaktionelle Zustimmung, sondern der Ausgangspunkt für eine konfrontative Befragung. Dass wir Tino Chrupalla eingeladen haben, war eine sorgfältige Abwägung. Die AfD ist im Deutschen Bundestag die größte Oppositionsfraktion. Solange es kein Verbotsurteil des Bundesverfassungsgerichts gibt, gehört es zum journalistischen Auftrag, ihre Positionen nicht nur zu benennen, sondern sie im direkten Gespräch überprüfbar zu machen. Dazu kam, dass die rechtliche Einstufung der AfD auf Bundesebene derzeit nicht rechtskräftig abgeschlossen ist. Für uns war deshalb nicht Ausblendung der richtige Weg, sondern Widerspruch vor Publikum. Genau das ist in der Sendung geschehen: Herr Chrupalla wurde mit seinen Aussagen zu Trump, Russland und zur eigenen Partei konfrontiert, und Widerspruch kam nicht nur von Caren Miosga, sondern auch von den weiteren Gästen. Dass Sie diese Entscheidung für falsch halten, sehen wir. Ob wir Sie mit unserer Antwort erreichen, wissen wir nicht. Wir hoffen aber, dass unsere journa
"sorgfältige Abwägung" bei #Miosga und #ard ...
Alles klar! 🤦🏻♂️