Screenshot der Kurznachricht:
Nachfahren der Familie Simson kritisieren
AfD-Symbolpolitik
Suhl. Die Nachfahren der jüdischen Familie Simson aus Suhl haben die AfD und deren Verwendung der gleichnamigen Moped-Marke als politisches Symbol kritisiert. Es sei eine Beleidigung ihres Namens, wie ein Sprecher der in den USA lebenden Familie sagte.
Die "Inbesitznahme" des Namens wolle die Familie nicht hinnehmen. Man lehne extremistische Ideologien entschieden ab, und der Name Simson dürfe unter keinen Umständen zum Symbol der AfD werden. Die AfD versuchte unter anderem in mehreren ostdeutschen Landtagen, Simson-Mopeds als immaterielles Kulturerbe durch die UNESCO schützen zu lassen. AfD-Fraktionschef Björn Höcke inszenierte sich zudem in der Vergangenheit in den sozialen Medien auf einem Simson-Moped. Die jüdischen Brüder Moses und Loeb Simson gründeten 1856 in Suhl das gemeinsame Unternehmen Simson & Co. Dort wurden vor allem Waffen produziert, aber auch Fahrräder und Automobilmodelle entwickelt. Die jüdische Familie wurde enteignet und floh 1936 vor den Nationalsozialisten in die USA.
CN Antisemitismus
„Die Nachfahren der jüdischen Familie Simson aus Suhl haben die AfD und deren Verwendung der gleichnamigen Moped-Marke als politisches Symbol kritisiert. Es sei eine Beleidigung ihres Namens, […]“
Quelle: Kurzmeldung vom mdr
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